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	<title>Reinald Achilles, Autor bei Marathon Hamburg Veranstaltungs GmbH</title>
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		<title>Wie finde ich den richtigen Laufschuh?</title>
		<link>https://marathonhamburg.de/wie-finde-ich-den-richtigen-laufschuh/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Reinald Achilles]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 09 Feb 2024 08:05:05 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Ausrüstung]]></category>
		<category><![CDATA[Laufthemen]]></category>
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		<p>Welcher der richtige Laufschuh für dich ist, hängt davon ab, wie du läufst, wo du läufst und was für persönliche Ziele du verfolgst. In diesem Beitrag wollen wir dir helfen, den passenden Laufschuh für deine ganz individuellen Bedürfnisse und Ziele zu finden und geben dir ein paar <strong>ASICS</strong> Pro Tipps.</p>
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		<p>Wenn du auf der Suche nach dem passenden Laufschuh bist, ist es wichtig, verschiedene Parameter zu berücksichtigen:</p>
<ol>
<li><strong>Geschlechterspezifische Technologie: </strong>Der Laufstil, die Struktur des Fußes und die Biomechanik sind bei Frauen und Männern unterschiedliche. Daher verfolgt ASICS bei der Entwicklung der Laufschuhe einen geschlechtsspezifischen Ansatz. Das gilt für fast alle Modelle.</li>
<li><strong>Untergrund: </strong>Unterschiedliche Bedingungen und Untergründe erfordern unterschiedliche Ausrüstung. Wenn du also häufig im Gelände unterwegs bist und Trail Läufe zu deiner Trainingsroutine gehören, benötigst du einen Laufschuh mit mehr Grip und einer Technologie, die sich den Gegebenheiten anpasst.<strong><br />
</strong></li>
</ol>
<p><strong>ASICS Tipp: </strong>Erst seit kurzen erhältlich ist der neue <strong>GEL-TRABUCO 12</strong>, einen absoluter ASICS Klassiker im Bereich Trailrunning.</p>
<p><a href="https://www.asics.com/de/de-de/gel-trabuco-12/p/1012B605-300.html">HIER</a> geht es zum Damenmodell.<br />
<a href="https://www.asics.com/de/de-de/gel-trabuco-12/p/1011B799-001.html?width=Standard">HIER</a> geht es zum Herrenmodell.</p>
<h3><strong>Deine persönlichen Ziele – Weiter laufen oder schneller werden? </strong></h3>
<p>Läufer:innen geht es meist darum, entweder <em>weiter</em> oder <em>schneller</em> zu laufen.</p>
<p>Dabei ist wichtig, dass <em>weiter</em> nicht gleichbedeutend mit weit sein muss. Je nach deinem Leistungs- und Erfahrungsniveau kann das auch dein erster 5 Kilometer Lauf sein oder eine Steigerung von 5 auf 10 Kilometer. Hier empfiehlt sich ein gut gedämpfter Laufschuh, der dir vor allem das Gefühl von Komfort gibt und dich auch bei einem längeren Lauf gut unterstützt.</p>
<p><strong>ASICS Tipp: </strong>Der <strong>GEL-NIMBUS<img src="https://s.w.org/images/core/emoji/16.0.1/72x72/2122.png" alt="™" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /> 25</strong> wurde im letzten Jahr zum komfortabelsten Schuh auf dem Markt gewählt*. Das Nachfolgemodell, der <strong>GEL-NIMBUS<img src="https://s.w.org/images/core/emoji/16.0.1/72x72/2122.png" alt="™" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /> 26</strong> ist seit Januar erhältlich.</p>
<p><a href="https://www.asics.com/de/de-de/gel-nimbus-26/p/1012B601-402.html?width=Standard">HIER</a> geht es zum Damenmodell.<br />
<a href="https://www.asics.com/de/de-de/gel-nimbus-26/p/1011B794-402.html">HIER</a> geht es zum Herrenmodell.</p>
<p>Auch beim <em>schneller</em> werden geht es nicht darum, Weltrekorde zu brechen. Es geht darum, persönliche Rekorde zu brechen. Denn Läufer:innen aller Leistungsklassen sollten in der Lage sein, sich schnell zu fühlen und ihre Pace zu verbessern. Ein leichter und dynamischer Schuh eignet sich hier ebenso für schnelle Trainingsläufe, als auch für Wettkämpfe.</p>
<p><strong>ASICS Tipp: </strong>Der neue <strong>NOVABLAST<img src="https://s.w.org/images/core/emoji/16.0.1/72x72/2122.png" alt="™" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /> 4</strong> gehört zu den beliebtesten Modellen in dieser Kategorie. Er vereint ein bouncy Laufgefühl mit Komfort und Leichtigkeit.</p>
<p><a href="https://www.asics.com/de/de-de/novablast-4/p/1012B510-250.html">HIER</a> geht es zum Damenmodell.<br />
<a href="https://www.asics.com/de/de-de/novablast-4/p/1011B693-300.html">HIER</a> geht es zum Herrenmodell.</p>
<h3><strong>Neutralschuh oder Stabilitätsschuh?</strong></h3>
<p>Der richtige Laufschuh kann dazu beitragen, Laufverletzungen zu vermeiden. Leider wissen viele Läufer:innen nicht, ob sie einen neutralen oder einen pronationsgestützten Laufschuh benötigen. Um dies herauszufinden, sollte man sich beraten lassen oder eine professionelle Laufanalyse durchführen lassen.</p>
<p><strong>ASICS Tipp: </strong>Der wohl beliebteste Stabilitätsschuh im ASICS Sortiment ist der <strong>GEL-KAYANO<img src="https://s.w.org/images/core/emoji/16.0.1/72x72/2122.png" alt="™" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /> 30</strong>. Mit einer überarbeiteten Passform verbindet er Komfort und Stabilität.</p>
<p><a href="https://www.asics.com/de/de-de/gel-kayano-30/p/1012B357-402.html">HIER</a> geht es zum Damenmodell.<br />
<a href="https://www.asics.com/de/de-de/gel-kayano-30/p/1011B548-401.html">HIER</a> geht es zum Herrenmodell.</p>
<p>Um dir deine Entscheidung zu erleichtern und dir dabei zu helfen deinen perfekten Laufschuh zu finden, gibt es den <strong>ASICS Shoe Finder</strong>. Hier findest du in ein paar Schritten heraus, welcher Laufschuh am besten zu dir passt.</p>
<p><a href="https://www.asics.com/de/de-de/shoe-finder/">&gt;&gt; ASICS SHOE FINDER</a></p>
<p>Du hast deinen richtigen Laufschuh vielleicht schon gefunden oder läufst seit einigen Jahren schon deinen absoluten Lieblingsschuh? Wann du deinen Laufschuh ersetzen solltest, hängt ganz davon ab wie viele Kilometer, Wettkämpfe oder Trainingseinheiten du mit dem Schuh schon absolviert hast.</p>
<p><a href="https://asicsfrontrunner.asics.com/de/de-de/frontrunner/articles/wann-ist-es-zeit-dein-altes-paar-laufschuhe-zu-ersetzen">HIER</a> findest du ein paar wertvolle Tipps von unserem<strong> FrontRunner Karsten</strong>, wie du erkennst, wann es Zeit für einen neuen Schuh ist.</p>
<h6>*Basierend auf einer unabhängigen Komfort Vergleichsstudie mit Konkurrenzprodukten, The Biomechanics Lab, South Australia.</h6>
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		<title>Was gegen Stagnation beim Laufen hilft</title>
		<link>https://marathonhamburg.de/was-gegen-stagnation-beim-laufen-hilft/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Reinald Achilles]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 02 Feb 2024 14:52:16 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Laufthemen]]></category>
		<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Training]]></category>
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		<p>Du gehst regelmäßig laufen, wirst aber nicht besser? So setzt du dir neue Reize, um läuferisch wieder durchzustarten.</p>
<p><em>Von Elaine Cappus </em></p>
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		<p>Jede Woche schnürst du mehrmals die Laufschuhe, drehst deine gewohnte Hausrunde und trotzdem scheint es seit einiger Zeit nicht mehr voranzugehen? Das kann frustrierend und demotivierend sein. Vor allem, weil du weißt, dass da noch viel Luft nach oben ist.</p>
<p>Zeit, dem <strong>Trainingsplateau</strong> den Garaus zu machen! Oder um es mit den Worten von Bruce Lee zu sagen: „Es gibt keine Grenzen, es gibt nur Plateaus. Und du darfst nicht dort bleiben. Du musst sie durchbrechen“. Klingt sehr dramatisch, ist es aber gar nicht. Mit kleinen, aber feinen Tricks kannst du deinem Körper und Geist <strong>neuen Schwung</strong> beim Lauftraining verleihen. Doch bevor wir dir Tipps für mehr Abwechslung im Training vorstellen, ist es zunächst wichtig zu erkennen, warum deine Leistung beim Laufen stagniert.</p>
<h3><strong>Warum stagniert man beim Training?</strong></h3>
<p>Stagnation im Training kann verschiedene Gründe und Ursachen haben. Es kann sein, dass du deinen Körper unterforderst oder überforderst, dir nicht genügend Ruhe gönnst, nicht ausgewogen und genug isst oder zu wenig schläfst.</p>
<p>Bei den meisten dürfte der Grund jedoch darin liegen, dass keine neuen Reize gesetzt werden. Sowohl beim Muskelaufbau als auch in Bezug auf die Kondition stellt sich nach einiger Zeit des Trainings ein <strong>Gewöhnungseffekt</strong> ein. Man spricht hier auch von Akkommodation, was so viel wie Anpassung bedeutet. Unser Körper ist ein kluger Organismus, der sich so an die Belastung anpassen kann, dass diese, wenn sie gleichbleibt, auf lange Sicht keine Herausforderung mehr darstellt.</p>
<p>Die Anpassung des Körpers an Trainingsreize wird durch die sogenannte <strong>Superkompensation</strong> erreicht. Der Körper wird durch eine Trainingseinheit ermüdet und es entstehen kleinste, in den meisten Fällen harmlose Verletzungen in den Muskeln. Darauf reagiert der Körper, indem er nicht nur die entstandenen Schäden ausgleicht und das alte Leistungslevel wieder herstellt, sondern letzteres sogar noch ein kleines bisschen verbessert. Setzt du dann am Höhepunkt der Leistungsfähigkeit einen weiteren Trainingsreiz, setzt die nächste Runde der Superkompensation ein. So steigert sich das Leistungsniveau – vorausgesetzt, du setzt im Laufe der Zeit immer ein wenig intensivere Trainingsreize, um dem Gewöhnungseffekt zu entkommen. Wird nämlich auf dem Höhepunkt der Leistungsfähigkeit kein neuer Reiz gesetzt, baut der Körper die Reserven wieder ab – offensichtlich werden sie ja nicht gebraucht.</p>
<p>Einerseits kann es also sein, dass dein Körper zu wenig von dir gefordert wird, andererseits aber auch, dass du deinem Körper <strong>nicht genug Regenerationszeit zwischen den Trainingseinheiten</strong> gönnst – und ihm so nicht die Chance gibst, mit der Superkompensation auf die Anstrengungen zu reagieren und das Ausgangsniveau der Leistungsfähigkeit ein wenig anzuheben. Eine dauerhafte Überbelastung kann dazu führen, dass du im Training stagnierst, dich sogar verschlechterst und im schlimmsten Fall verletzt. Dies ist in der Regel die Folge davon, wenn du zu wenige Ruhetage im Trainingsplan hast und/oder die einzelnen Trainingseinheiten zu fordernd sind und daher zu einer Überbelastung führen, beispielsweise wenn du Kilometerumfänge und Geschwindigkeit zu schnell steigerst.</p>
<p><strong>Hier weiterlesen:</strong> <a href="https://www.runnersworld.de/lauftraining/ueberlastung-vermeiden/">&gt;&gt;Überbelastung im Lauftraining vermeiden</a></p>
<p>Auch in puncto Ernährung solltest du genauer hinschauen: Isst du vielleicht insgesamt zu wenig? Nimmst du nicht genug <strong>Kohlenhydrate oder Proteine</strong> zu dir? Isst du zu kurz vor dem Lauf noch eine schwere Mahlzeit, oder liegt die letzte Mahlzeit für dich zu lange zurück, sodass du schon unterzuckert bist, wenn du losläufst? Vielleicht trinkst du nicht genug. Auch <strong>Schlafmangel</strong> kann für ein Trainingsplateau verantwortlich sein. Denn die Anpassungsprozesse nach dem Sport arbeiten vor allem in der Nacht gut, wenn du schläfst. Hast du Schlafprobleme, so schlägt sich das auch häufig in der Leistung nieder.</p>
<p><strong>Tipp: </strong>Falls du gerne deine Ernährung optimieren möchtest, um optimal von deinem, Lauftraining zu profitieren, dann schaue dir gern einmal das <a href="https://runnersworld.upfit.de/?utm_source=runnersworld&amp;utm_medium=textlink&amp;utm_content=stagnationbeimlaufen472412">RUNNER&#8217;S-WORLD-Ernährungscoaching</a> an. Mit dem Tool erhältst du individuelle, leckere und gesunde Rezepte, die dich für anstehende Trainingseinheiten stärken und die Regeneration nach dem Sport unterstützen.</p>
<p><a href="https://runnersworld.upfit.de/?utm_source=runnersworld&amp;utm_medium=highlightlink&amp;utm_content=stagnation-beim-laufen472412">&gt;&gt;Hier geht&#8217;s zum Ernährungscoaching</a></p>
<h3><strong>Was hilft bei Stagnation im Lauftraining?</strong></h3>
<p>Grundsätzlich gilt: Abwechslung ist das A und O für ein effektives Training. Du brauchst neue Reize, auch um die <strong>Motivation</strong> hochzuhalten. Hermann Hesse sagte: „Jedem Anfang wohnt ein Zauber inne“. Genau das wirst du merken, wenn du neue Laufeinheiten ins Training integrierst, oder die Umfänge achtsam steigerst – oder im Fall von Übertraining anfängst, mehr zu regenerieren oder Ergänzungstraining zu machen. Der neue Input wird dich motivieren und für frischen Wind sorgen.</p>
<p>Die ersten beiden Zutaten, um das Leistungsplateau zu überwinden, lauten aber: <strong>Geduld und Spucke.</strong> Geduld, weil es manchmal hart ist, Veränderungen ins Leben zu lassen und die Zähne zusammenzubeißen, bis die Erfolge eintreten. Spucke, weil neue Trainingsreize anstrengend sind und es Disziplin erfordert, sie regelmäßig in dein Lauftraining einzubauen. In der Regel wirst du dafür aber schnell belohnt, denn es dauert nicht allzu lange, bis du deinem Trainingsplateau davonrennen wirst. Löse dich jedoch davon, permanent Druck zu machen. Laufen ist ein Hobby, das du zum Spaß machst, weil es dir guttut. Es geht nicht immer nur um schneller, besser, weiter. Aber natürlich motiviert es, wenn du ab und an Fortschritte beobachtest.</p>
<p>Die Schrauben, an denen du neben mehr Geduld drehen kannst, lauten <strong>Trainingshäufigkeit, Trainingsumfang und Trainingsintensität.</strong> Wenn du anfängst, diese Komponenten zu verändern, so sorgst du bereits für neuen Input, der deinem Training neuen Aufwind gibt. Gehe dabei aber behutsam vor, um deinen Körper nicht zu überfordern und erhöhe nicht alle Komponenten gleichzeitig.</p>
<h3><strong>Wie setze ich neue Reize im Lauftraining?</strong></h3>
<p>Ein neuer Reiz kann <strong>Tempotraining</strong> in Form von <a href="https://www.runnersworld.de/training-basiswissen/intervalle-effektiver-als-konstantes-training/">Intervalltraining</a> und <a href="https://www.runnersworld.de/training-basiswissen/tempodauerlauf/">Tempodauerläufen</a> sein. Damit gehst du besonders gegen Stagnation bei deinem Lauftempo und deiner Schnelligkeit vor. Wichtig ist aber zu berücksichtigen, dass achtzig Prozent des Trainings weiterhin langsame, ruhige und lockere <a href="https://www.runnersworld.de/lauftraining/dauerlauf-ist-der-schluessel-zum-erfolg/">Dauerläufe</a> mit einer <a href="https://www.runnersworld.de/training-basiswissen/die-maximale-herzfrequenz-ermitteln/">maximalen Herzfrequenz</a> von 70 bis 85 Prozent ausmachen sollten. Läufst du beispielsweise viermal die Woche, sollten sich die Einheiten aus drei Dauerläufen und einem Tempotraining zusammensetzen. Wer zweimal die Woche läuft, sollte nur alle zwei Wochen ein Schnelligkeitstraining einplanen.</p>
<p><a href="https://www.runnersworld.de/lauftraining/pyramidenlauf/">&gt;&gt; Pyramidenläufe: Intervalltraining mal anders</a></p>
<p>Wenn du bei der Zeit oder der Distanz, die du gut schaffst, stagnierst, solltest du regelmäßig <strong>lange Läufe</strong> in deinem Trainingsplan integrieren. Das ist vor allem im Halbmarathon- und Marathontraining von Bedeutung. Der <a href="https://www.runnersworld.de/lauftraining/der-lange-lauf/">lange Lauf</a> macht dann die wichtigste Einheit der Woche aus.</p>
<p>Auch hier gilt: Trotz neuer Motivation nur langsam steigern. Im Schnitt spricht man von einer möglichen Steigerung um die <strong>10 Prozent pro Woche. </strong>Das solltest du einhalten, um das Risiko von Laufverletzungen gering zu halten. Beträgt dein längster Lauf der Woche gerade zum Beispiel 12 Kilometer, so kannst du diesen in der nächsten Woche etwa um 1,2 Kilometer verlängern, also beispielsweise 13 Kilometer laufen. Jede Woche hängst du 10 Prozent dran. Es empfiehlt sich, in Blöcken von beispielsweise vier Wochen zu trainieren. Nach drei Wochen Steigerung der Distanz des langen Laufs legst du eine Regenerationswoche ein, in der du den Umfang wieder etwas reduzierst, bevor der nächste Block beginnt.</p>
<p>Eine weitere tolle Möglichkeit, neue Reize in dein Lauftraining einzubauen, sind <strong>profilierte Strecken mit Steigungen, </strong>gern auf Trails in der Natur. Hier kannst du abwechslungsreiche <a href="https://www.runnersworld.de/lauftraining/fahrtspiel-schnelligkeitstraining-ohne-regeln/">Fahrtspiele</a> absolvieren oder auch mal Hügelsprints in Angriff nehmen. Viele Höhenmeter im Training machen dich schneller und stärker, ohne dass du währenddessen unbedingt schnell läufst. Du wirst merken: Sobald du mal wieder auf flachem Asphalt unterwegs bist, kannst du direkt viel leichter Gas geben.</p>
<p><strong>Auch interessant:</strong> <a href="https://www.runnersworld.de/training-basiswissen/darum-sollten-laeufer-steigungen-ins-training-einbauen/">&gt;&gt;Steigungen ins Training einbauen</a></p>
<p>Neue Reize kannst du auch durch <strong>Ergänzungstraining</strong> herbeiführen, etwa durch <a href="https://www.runnersworld.de/krafttraining-stretching/krafttraining-fuer-laeufer/">Krafttraining</a>, Stabitraining mit dem eigenen Körpergewicht, <a href="https://www.runnersworld.de/krafttraining-stretching/faszientraining/">Faszientraining</a> und Yoga. Die Übungen helfen dabei, kräftiger und gleichzeitig beweglicher zu werden und das Verletzungsrisiko beim Laufen weiter zu reduzieren. Auch alternative Ausdauersportarten wie Schwimmen und Radfahren können aufgrund der ungewohnten Bewegungsabläufe guttun.</p>
<h3><strong>Helfen Ruhetage bei Stagnation?</strong></h3>
<p>Die Antwort lautet: Ruhetage sind für das Training und die Leistungssteigerung <strong>unerlässlich.</strong> Natürlich sollte dein Training nicht ausschließlich aus Ruhetagen bestehen. Regeneration ist aber essenziell, denn nur so steigt die Leistungskurve an. Während der Körper ruht, werden die Muskeln wieder mit Energie versorgt, das Hormon- und Immunsystem wird regeneriert und das Fitnessniveau wird nicht nur wieder hergestellt, es wird auch mit jeder herausfordernden Trainingseinheit gesteigert.</p>
<p>Wer den Fehler macht und zu wenig Zeit zwischen den fordernden Trainingseinheiten lässt, riskiert nicht nur Laufverletzungen, sondern auch ein Leistungsplateau oder sogar Leistungsabfall.</p>
<p><a href="https://www.runnersworld.de/lauftraining/ruhetage/">&gt;&gt;Tipps zur besseren Regeneration</a></p>
<p>Führe dir vor Augen, dass das Laufen zwar eine Wohltat ist, gleichzeitig aber – wie alle Sportarten – <strong>kurzzeitige Schäden</strong> im Körper hinterlässt, vor allem an den Muskeln. Auch das Immunsystem ist nach einer Trainingseinheit geschwächt. Das Gute ist, dass der Körper anschließend mit einer Vielzahl an positiven Prozessen reagiert, die uns noch stärker machen als vorher – vorausgesetzt, wir geben dem Organismus genügend Zeit dafür. In der Regel spricht man nach normalen Trainingseinheiten von ein bis zwei Tagen Pause. Nach einer extremen Belastung wie einem Rennen dürfen es noch mehr Tage sein – nach unserer Faustregel solltest du halb so viele Tage regenerieren, wie das Rennen Kilometer hatte; nach einem Halbmarathon von 21 Kilometern beispielsweise also eineinhalb Wochen.</p>
<h3><strong>Was hilft, wenn mein Lauftraining bereits als Anfänger stagniert?</strong></h3>
<p>Viele Anfängerinnen und Anfänger neigen dazu, sich beim Laufeinstieg direkt zu überfordern – was zu einem Trainingsplateau oder sogar einer Verschlechterung der Laufleistung führen kann. Blutige Anfänger sollten mit <strong>Zwei-Minuten-Intervallen</strong> bestehend aus zwei Minuten Laufen im langsamen Tempo und zwei Minuten Gehen beginnen. Nach und nach können die Zeitfenster des Laufens verlängert werden. Es ist realistisch, dass du nach etwa 12 Wochen in der Lage bist, eine halbe Stunde durchzujoggen.</p>
<p>Sobald du die halbe Stunde knackst und dich gut dabei fühlst, kannst du die Laufzeit nach und nach steigern. Scheue dich nicht vor neuen Herausforderungen. Auch als Laufneuling ist ab und an eine <strong>kurze Tempoeinheit</strong> sinnvoll, weil du damit deine <a href="https://www.runnersworld.de/lauftraining/aerob-anaerobe-schwelle/">aerob-anaerobe Schwelle</a> effektiv nach oben verschieben kannst. Auch Tempohärte und Laufökonomie verbessern sich. Zu Beginn kannst du dich mit einem Intervalltraining mit kürzeren Belastungen herantasten, etwa drei bis sechs Tempoläufe von 200 bis 400 Metern (vielleicht auf der Laufbahn), mit 200 bis 400 Metern Trabpause dazwischen.</p>
<p><a href="https://www.runnersworld.de/training-basiswissen/tempotraining-fuer-laufeinsteiger/">&gt;&gt;Tempotraining für Laufeinsteiger</a></p>
<p>Steigere Umfänge, Zeit und Tempo nur langsam und baue alle ein bis zwei Wochen eine Tempoeinheit ein. Gönne dir ausreichend Regenerationstage. Für den Laufeinstieg reicht es, dreimal die Woche die Laufschuhe zu schnüren. Natürlich ist da viel Luft nach oben, aber bleibe entspannt.</p>
<h3><strong>Fazit: Wer das Laufplateau überwinden will, muss neue Reize setzen</strong></h3>
<p>Die Quintessenz, um eine Stagnation beim Laufen zu durchbrechen, lautet grundsätzlich: neue Reize setzen. Und weil bekanntlich viele Wege nach Rom führen, hast du einige Möglichkeiten, das in die Tat umzusetzen. Du kannst <strong>die Trainingshäufigkeit, die Distanz deiner langen Läufe oder das Tempo steigern.</strong> Außerdem sind Trainingseinheiten im profilierten Gelände wie <strong>Trailläufe und Fahrtspiele</strong> super Möglichkeiten, Abwechslung in deinen Trainingsalltag zu bringen. Je nachdem wie fortgeschritten du bist, kannst du verschiedene, abwechslungsreiche Tempoeinheiten ins Training einbauen, etwa ein <strong>Intervalltraining.</strong> Mache nicht alles auf einmal, sondern Schritt für Schritt und achte auf ausreichend Ruhetage. Auch eine gesunde Ernährung, ausreichend Schlaf und Ergänzungstraining sind wesentlich für Leistungsverbesserungen. Los geht’s!</p>
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		<title>Laufen bei Kälte – Tipps für das Laufen im Winter</title>
		<link>https://marathonhamburg.de/laufen-bei-kaelte-tipps-fuer-das-laufen-im-winter/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Reinald Achilles]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 19 Jan 2024 12:47:32 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Gesundheit]]></category>
		<category><![CDATA[Laufthemen]]></category>
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		<p>Während das Schnüren der Laufschuhe bei warmen Temperaturen und Sonnenschein für die meisten ein Kinderspiel ist, scheitert es im Winter oft am inneren Schweinehund. Nässe, Kälte und die frühe Dunkelheit setzen der Motivation schnell zu. In diesem Artikel erfährst du, wie du dich optimal auf das Laufen in der Kälte vorbereitest, welche Vorteile es mit sich bringt und worauf du besonders achten solltest.</p>
<p><em>Nele Jacobs</em></p>
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		<p>Wenn die Temperaturen sinken, weichen viele Läuferinnen und Läufer ihren gewohnten Laufstrecken und ziehen sich lieber in die Behaglichkeit ihrer Wohnzimmer zurück. Kälte, wechselhaftes Wetter und die frühe Dunkelheit machen das Laufen im Freien zu einer regelrechten Herausforderung. Dabei hat das Laufen im Winter sogar seine ganz eigenen Vorteile. Hier sind drei gute Gründe, auch bei Kälte die Laufschuhe zu schnüren.</p>
<h3><strong>Die Vorteile vom Laufen in der Kälte</strong></h3>
<ul>
<li><strong>Immunsystem stärken</strong>: Durch das Laufen werden die Abwehrkräfte stimuliert, was zu einer erhöhten Produktion von Immunzellen führt. Das trägt dazu bei, Krankheitserregern besser zu trotzen.</li>
<li><strong>Psychisches Wohlbefinden:</strong> Im Winter kann der Arbeitsalltag mit trübem Licht und frostigen Temperaturen besonders belastend sein. Ein Lauf im Freien dient nicht nur der körperlichen Betätigung, sondern auch dem Stressabbau. Das liegt zum einen daran, dass Sport „Wohlfühlhormone“ wie Serotonin und Dopamin ausschüttet. Gleichzeitig wird das Stresshormon Cortisol abgebaut.<br />
Darüber hinaus erhöht der Körper im Winter aufgrund der Dunkelheit die Produktion von Melatonin. Jedoch kann ein Übermaß dieses &#8222;Schlafhormons&#8220; Müdigkeit verursachen und die Stimmung beeinträchtigen. Durch Bewegung an frischer Luft lässt sich der Melatoninspiegel regulieren, was dazu beitragen kann, Müdigkeit zu bekämpfen und die Stimmung zu verbessern.</li>
<li><strong>Kalorienverbrennung:</strong> In der Kälte muss der Körper mehr Energie aufwenden, um sich warm zu halten. Das bedeutet, dass du beim Laufen im Winter mehr Kalorien verbrennst als in milderen Monaten.</li>
</ul>
<p><strong>Auch interessant:</strong> <a href="https://marathonhamburg.de/das-ideale-krafttraining-fuer-laeufer-die-wichtigsten-grundsaetze-und-uebungen/">Das ideale Krafttraining für Läufer</a></p>
<p><strong>Aber:</strong> Die Herausforderungen des Trainings in der Kälte sind nicht zu unterschätzen. Besonders bei zweistelligen Minusgraden kann das Laufen im Freien negative Auswirkungen auf den Körper haben, insbesondere für Menschen mit Asthma, Herzproblemen oder Rauchern. In solchen Fällen werden Lunge und Herz übermäßig beansprucht. Die gute Nachricht ist jedoch, dass erfahrene und gesunde Läufer nicht unbedingt auf ihre Laufrunden bei Minusgraden verzichten müssen.</p>
<p>Dennoch ist Vorsicht geboten, denn gerade ungeübte Läufer können in der Kälte leicht Verletzungen und Atemprobleme erleiden. Die niedrigen Temperaturen bergen zudem die Gefahr von Erfrierungen an ungeschützten Körperstellen wie Fingern, Zehen oder dem Gesicht. Es ist daher von entscheidender Bedeutung, sich entsprechend zu kleiden und auf Anzeichen von Unterkühlung zu achten. Wir haben im folgenden weitere Tipps für euch zusammengestellt, um euer Training in der Kälte sicher und effektiv zu gestalten.</p>
<h3>Tipps für das Laufen in der Kälte</h3>
<ul>
<li><strong>Lauftraining anpassen: Warm-up und Cool-down<br />
</strong>Beginnt euer Training mit einem gründlichen Warm-up. Dynamische Übungen in einer warmen Umgebung bereiten eure Muskulatur vor und fördern die Durchblutung, was besonders in der Kälte wichtig ist. Ein verkürztes Cool-down nach dem Laufen kann ebenfalls dazu beitragen, das Verletzungsrisiko zu minimieren. Wie du dich optimal aufwärmst, erklären wir dir in unserem Artikel: <a href="https://marathonhamburg.de/das-richtige-aufwaermen-fuers-laufen-verletzungsgefahr-reduzieren/"><strong>Das richtige Aufwärmen fürs Laufen</strong></a>.</li>
<li><strong>Die richtige Laufintensität wählen<br />
</strong>Vermeidet es, beim Laufen in der Kälte zu übertreiben. Ein moderates Tempo und kürzere Distanzen sind effektiver, um das Risiko von Atemwegsinfektionen zu reduzieren. Plant einen lockeren Dauerlauf in euer Training ein und wählt kürzere Strecken, um die Auswirkungen der Kälte auf euren Körper zu mildern. Nach dem Laufen ist es besonders wichtig, schnell in eine warme Umgebung zu wechseln, um den Körper nicht auskühlen zu lassen.</li>
<li><strong>Ausreichend trinken auch im Winter<br />
</strong>Auch wenn das Durstgefühl im Winter geringer ist, ist ausreichendes Trinken entscheidend. Die trockene Winterluft kann dazu führen, dass ihr mehr Flüssigkeit durch das Atmen verliert. Achtet darauf, während eurer Winterläufe genauso viel zu trinken wie im Sommer, um einer Dehydrierung vorzubeugen.</li>
<li><strong>Die richtige Kleidung wählen<br />
</strong>Ein bewährter Zwiebellook ist auch im Winter empfehlenswert. Tragt mehrere dünne Schichten übereinander und setzt auf hochfunktionale Winterbekleidung, die eng am Körper anliegt und die Wärme optimal speichert. Eine wasserabweisende Oberbekleidung schützt vor Feuchtigkeit, während atmungsaktive Materialien den Schweiß nach außen transportieren. Vergesst nicht Mütze, Stirnband und Handschuhe, da der Großteil der Wärme über den Kopf verloren geht. Plane, in den ersten 5-10 Minuten etwas zu frieren, da durch das Laufen von selbst Wärme erzeugt wird. Das stellt sicher, dass ihr während des Laufs weder zu warm noch zu kalt angezogen seid.</li>
<li><strong>Reflektionskleidung für Sichtbarkeit<br />
</strong>In der kalten und dunklen Jahreszeit ist gut sichtbare Reflektionskleidung entscheidend. Nicht nur eure eigene Sicherheit als Läufer wird dadurch gewährleistet, sondern ihr tragt auch dazu bei, die Sicherheit anderer Verkehrsteilnehmer zu erhöhen. Investiert bewusst in hochwertige Reflektionskleidung, um optimal vorbereitet und geschützt durch die dunkle Jahreszeit zu gehen.</li>
<li><strong>Achtsamkeit gegenüber dem eigenen Körper<br />
</strong>Hört auf euren Körper. Wenn ihr Anzeichen von Unterkühlung, Atemproblemen oder anderen ungewöhnlichen Beschwerden bemerkt, beendet das Training und sucht einen warmen Ort auf. Die Gesundheit steht an erster Stelle.</li>
<li><strong>Motivation und Ziele setzen<br />
</strong>Um die Motivation aufrechtzuerhalten, setzt euch klare Ziele. Plant beispielsweise auf einen Frühjahrslauf hin, wie den Haspa Marathon, Women’s Run oder den Köhlbrandbrückenlauf. Die Vorfreude auf kommende Veranstaltungen kann die Motivation steigern und euch einen klaren Fokus für euer Training geben.<br />
<a href="https://marathonhamburg.de/veranstaltungen/">&gt;&gt;Hier findet ihr eine Übersicht mit all unseren kommenden Laufveranstaltungen.</a></li>
</ul>
<p>Mehr Tipps rund um das Laufen findet ihr in unserer Rubrik <a href="https://marathonhamburg.de/laufthemen/">Laufthemen.</a></p>
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		<title>Wie trainiere ich richtig nach Puls?</title>
		<link>https://marathonhamburg.de/wie-trainiere-ich-richtig-nach-puls/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Reinald Achilles]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 10 Jan 2024 16:22:51 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Laufthemen]]></category>
		<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Training]]></category>
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		<p>Läuferinnen und Läufer, die ihren Puls beim Sport überwachen und das Training danach steuern, trainieren gesünder und effektiver. So funktioniert das Training nach Herzfrequenz.</p>
<p><em>Von Martin Grüning und Britta Ost</em></p>
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		<p>Wer effektiv trainieren will, der muss beim Laufen unterschiedliche Trainingsbereiche ansprechen. Mal schnell rennen, mal erholsam joggen, mal lange laufen – je variabler, desto besser. Aber wie bestimmt man den idealen Trainingsbereich? Eine sehr gute Orientierung, wie sehr du dich beim Laufen gerade anstrengst, gibt dir die Herzfrequenz. Wir erklären, wie dein Pulswert zu deuten ist, und stellen fünf unterschiedliche Pulszonen vor, mit denen Läuferinnen und Läufer effektiv trainieren können.</p>
<h3><strong>Basiswissen: Ruhepuls und Maximale Herzfrequenz</strong></h3>
<p>Spricht man von der Herzfrequenz, spielen zwei Pulswerte die entscheidende Rolle: Die Rede ist vom Ruhepuls bzw. der Ruheherzfrequenz und vom Maximalpuls; Letzterer wird häufig auch als HFmax bezeichnet, die Abkürzung steht für maximale Herzfrequenz. Die Herzfrequenz als solche wird vom vegetativen Nervensystem gesteuert. Den herzfrequenzstimulierenden Teil dieses Systems nennt man Sympathikus. Eine Sympathikusaktivierung, zum Beispiel durch Anstrengung, führt zur Erhöhung der Herzfrequenz. Der Parasympathikus ist der Gegenspieler des Sympathikus und bewirkt eine Senkung der Herzfrequenz. <a href="https://www.runnersworld.de/laufzubehoer/brustgurte-pulsmesser-test/">&gt;&gt;Hier findest du die besten Herzfrequenzsensoren</a></p>
<p>Als <strong>Ruhepuls</strong> wird der Herzfrequenzwert bezeichnet, den man im Zustand ohne jegliche körperliche Belastung misst. Der Ruhepuls kann sich bei Menschen gleichen Alters, Geschlechts, gleicher Größe und gleichen Gewichts um bis zu 50 Schläge pro Minute unterscheiden. Der Ruhepuls lässt im Gegensatz zur maximalen Herzfrequenz besser Rückschlüsse bezüglich des Ausdauertrainingszustandes zu, allerdings ist ein niedriger Ruhepuls auch kein sicherer Hinweis für eine gute Ausdauerleistungsfähigkeit.</p>
<p>Als Faustregel gilt:<strong> Je trainierter man ist, desto niedriger ist der Ruhepuls.</strong> Aber auch hier gibt es Ausnahmen, denn bei manchen Weltklasse-Langstreckenläufern sinkt der Ruhepuls nicht unter 50 Schläge pro Minute ab. Für die Mehrheit der sehr gut trainierten Ausdauersportler ist jedoch ein Ruhepuls um 40 Schläge pro Minute nichts Ungewöhnliches. So soll Jan Ullrich zu seiner aktiven Radsport-Karriere einen Ruhepuls von knapp über 30 Schlägen gehabt haben. Bei untrainierten Menschen liegt der Ruhepuls zumeist um die 70 Schläge.</p>
<p>Am besten lässt sich der Ruhepuls morgens direkt nach dem Aufwachen im Liegen messen, mit einem Pulsmesser oder per Hand entweder am Handgelenk auf der Daumenseite oder an der Halsschlagader neben dem Kehlkopf (bei schwachem Puls ist das Pochen hier besser zu tasten): Dazu legst du Zeige-, Mittel-, und Ringfinger mit leichtem Druck auf die Haut auf. Der Daumen ist zur Messung ungeeignet, denn er hat einen eigenen spürbaren Pulsschlag, der das Ergebnis verfälschen kann.</p>
<p>Am einfachsten zählst du die Schläge für 15 Sekunden und multiplizieren das Ergebnis mit 4, um auf die Schlagzahl pro Minute zu kommen. Damit Veränderungen festgestellt werden können, solltest du den Ruhepuls mindestens einmal pro Woche messen. Vergleiche die Ergebnisse von Woche zu Woche, und du wirst schon bald feststellen, dass sich mit steigendem Fitness-Level etwas verändert und der Ruhepuls mit der Zeit absinkt. Sollte der Ruhepuls leicht erhöht sein, kann dies die Folge von einem <a href="https://www.runnersworld.de/lauftraining/ueberlastung-vermeiden/">Übertraining</a>, einem aufkommenden <a href="https://www.runnersworld.de/gesundheitstipps/gesund-durch-den-winter-viren-und-infekt-abwehr/">Infekt</a> oder von zu wenig Trinken sein.</p>
<p>Die <strong>maximale Herzfrequenz (HFmax)</strong> oder der<strong> Maximalpuls</strong> ist die Anzahl der Herzschläge pro Minute, die ein Mensch unter größtmöglicher körperlicher Belastung erreichen kann. Die HFmax ist extrem individuell und kein Parameter für die aktuelle Fitness. Zwei gleich leistungsfähige Menschen können ganz unterschiedliche maximale Herzfrequenzen haben und daher auch bei gleichem Tempo unterschiedliche Belastungsherzfrequenzen. Trainierbar ist der Maximalpuls quasi nicht. Mit zunehmenden Alter sinkt deine maximale Herzfrequenz, ganz grob um einen Schlag/Minute pro Lebensjahr. Um deine maximale Herzfrequenz zu ermitteln, gibt es <strong>drei</strong> unterschiedlich genaue Methoden, die wir hier erklären: <a href="https://www.runnersworld.de/training-basiswissen/die-maximale-herzfrequenz-ermitteln/">So bestimmst du deine maximale Herzfrequenz HFmax</a></p>
<p>Da häufig gefragt wird, wie lange man höchstens mit Maximalpuls trainieren sollte, nutzen wir die Gelegenheit, um klarzustellen, dass man im Maximalpulsbereich definitiv keine längeren Trainingsbelastungen durchführen kann. Du kannst deinen Maximalpuls nur sehr kurzzeitig erreichen, etwa beim Zieleinlauf eines 800-Meter-Rennens oder wenn du auf der Zielgeraden eines 5-km-Laufs noch mal alles aus dir herausholst, um es unter deine bisherige Bestmarke zu schaffen. Falls du deinen Puls mit einer Laufuhr aufzeichnest, schaue dir die entsprechenden Herzfrequenzkurven in der Aufzeichnung einmal an.</p>
<h3><strong>Die besten Pulsmesser für Läuferinnen und Läufer</strong></h3>
<h4><strong>Günstiges Einsteigermodell:</strong> <strong>Polar Vantage M2</strong></h4>
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<p>Die Multisportuhr ist eine absolute Empfehlung für Läufer, Triathleten und auch (fast) alle anderen Sportler, die ihr Training aufzeichnen und gleichzeitig Anleitung sowie Rückmeldung erhalten möchten. Hier findet sich kein Schnickschnack, dafür eine umso einfachere Bedienung.</p>
<p>&gt;&gt; Hier geht&#8217;s zum <a href="https://www.runnersworld.de/laufuhren/polar-vantage-m2/">Testbericht</a></p>
<p><strong>Preis-Leistungs-Tipp: Coros Pace 2</strong></p>
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		<p><strong>Hier bestellen: </strong><a href="https://amzn.to/3XP4zi1">Coros Pace 2</a></p>
<p>Wer als Läufer, Radfahrer oder Triathlet (vom Einsteiger bis Profi) eine solide Uhr zur Trainingsaufzeichnung mit ausdauerndem Akku sucht, macht mit der Coros Pace 2 alles richtig. Das schlanke Design passt selbst bei schmalen Handgelenken und durch das geringe Gewicht hat die Uhr ein überaus angenehmes Tragegefühl und beschwert nicht.</p>
<p>&gt;&gt;Hier geht&#8217;s zum <a href="https://www.runnersworld.de/laufuhren/coros-pace-2/">Testbericht</a></p>
<p><strong>Top Multisportuhr: Fenix 7S Solar Smartwatch</strong></p>
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		<p><strong>Hier bestellen: </strong><a href="https://tidd.ly/3UomHOk">Fenix 7S Solar Smartwatch</a></p>
<p>Wer gerade auf der Suche nach einer neuen Multisportuhr ist, die auch noch gut aussieht, macht mit der Fenix 7S Solar Smartwatch definitiv einen guten Kauf, denn diese Uhr ist eine der besten Multisportuhr auf dem Markt. Die Laufuhr punktet vor allem mit der langen Akkulaufzeit, genauem GPS, Wellnessüberwachung von Herzfrequenz, Atmung, Stress und Schlaf. Hinzu kommt eine wirklich sehr gute Navigationsfunktion mitsamt Kartendarstellung.</p>
<h3><strong>Was sind die Vorteile vom Training nach Pulskontrolle?</strong></h3>
<p>In unseren Trainingsplänen ist der Puls derjenige Gradmesser, nach dem sich die <strong>Trainingsintensität</strong> bestimmt. Es ist immer von einem bestimmten Prozentwert der maximalen Herzfrequenz die Rede, zum Beispiel 60 Minuten mit 70 bis 75 Prozent der HFmax. Das bedeutet, dein Puls sollte sich während deiner 60 Minuten andauernden Jogging-Einheit im Bereich zwischen <strong>70 bis 75 Prozent</strong> deiner maximalen Herzfrequenz bewegen. Falls du auf einer profilierten Strecke oder bei Wind läufst, kann das bedeuten, dass dein Tempo nicht konstant ist, weil du bergauf oder gegen den Wind langsamer laufen musst, um im gewünschten Herzfrequenzbereich zu bleiben. Genau das ist aber der Vorteil am pulsorientierten Lauftraining: Denn so ist die Belastung während des Trainings konstant, die sich eben an der Herzfrequenz ablesen lässt und nicht am Tempo. Durch das Training nach Herzfrequenzvorgaben läufst du also immer genau im vorgegebenen Belastungsbereich, eben abhängig von den äußeren Bedingungen, aber auch von deiner Tagesform. So vermeidest du einerseits <strong>Überforderung</strong> oder gar ein <strong>Übertraining</strong>, forderst dich andererseits aber auch immer ausreichend, um Leistungsfortschritte erzielen zu können.</p>
<h3><strong>Die verschiedenen Pulsbereiche</strong></h3>
<p>Anhand deines Maximalpulses kannst du die fünf wichtigsten Pulsbereiche berechnen, die für ein sinnvolles Training wichtig sind. Diese Trainingsbereiche finden sich auch in unseren Trainingsplänen für alle Läuferziele vom 5-km-Lauf bis zum Marathon wieder.</p>
<ol>
<li><strong>Der langsame, regenerative Dauerlauf – 70 bis 75 Prozent der maximalen Herzfrequenz<br />
</strong>Der erste Pulsbereich entspricht einem langsamen Dauerlauf. Das bedeutet konkret: <strong>Sehr niedriges Lauftempo</strong>. Für die meisten Läufer fühlt sich der langsame Dauerlauf zunächst eher zu langsam an, halte dich daher genau an die Werte deiner Pulsuhr, besonders an den oberen. Kurze langsame Läufe über etwa 30 bis 45 Minuten dienen der aktiven Regeneration, etwa am Tag nach anstrengenden Trainingseinheiten. In der Halbmarathon- und Marathonvorbereitung trainierst du mit dem langen Lauf, dem Long Jog, deine Langzeitausdauer und die Fettverbrennung. Die langen, langsamen Läufe sind die Schlüsseltrainingseinheiten für den Marathonerfolg.</li>
<li><strong>Der ruhige Dauerlauf – 75 bis 80 Prozent der maximalen Herzfrequenz<br />
</strong><strong>Ruhige Dauerläufe</strong> im Bereich zwischen 75 und 80 Prozent der HFmax sollten zusammen mit den lockeren Dauerläufen (3. Pulsbereich) den Großteil eines jeden Lauftrainings ausmachen. Durch sie entwickelt sich die aerobe Grundlagenausdauer (aerob: ohne Sauerstoffschuld, man kommt nicht außer Atem). Bei ruhigen Läufen im Wohlfühltempo ist eine gesellige Unterhaltung jederzeit möglich. Die Pulskontrolle dient hier als Tempokontrolle nach oben und nach unten, man läuft nicht zu langsam, aber auch nicht zu schnell.</li>
<li><strong>Der lockere Dauerlauf – 80 bis 85 Prozent der maximalen Herzfrequenz<br />
</strong>Auch der <strong>lockere Dauerlauf</strong> fühlt sich für die meisten Läufer noch nach Wohlfühltempo an, auch wenn das Tempo schon ein wenig flotter als beim ruhigen Dauerlauf ist. Beim lockeren Dauerlauf hat man oft das Gefühl, es &#8222;rollt&#8220; einfach. Reden ist auch in diesem Pulsbereich noch gut möglich. Im zweiten und dritten Pulsbereich absolvieren die meisten Läufer eine Vielzahl ihrer Läufe, da es sich hier meist um das persönlich angenehmste Tempo handelt. Aber Achtung: Mache nicht den Fehler, alle Läufe in diesem Bereich zu absolvieren, sonst wirst du deine Leistung nicht verbessern!</li>
<li><strong>Der zügige Dauerlauf, auch Tempodauerlauf – 85 bis 88 Prozent der maximalen Herzfrequenz<br />
</strong>Ein Lauf in diesem Pulsbereich ist ein<strong> zügiger Dauerlauf</strong>, ein sogenannter <a href="https://www.runnersworld.de/training-basiswissen/tempodauerlauf/">Tempodauerlauf</a>. Das bedeutet: Hohes Lauftempo, aber ohne Muskelübersäuerung. Der Puls sollte stabil bleiben. Ganz wichtig ist, dass du dich beim zügigen Dauerlauf vorher fünf bis zehn Minuten sehr langsam einläufst und nachher ebenso lang ausläufst. Den Tempodauerlauf findest du in jedem ambitionierten Trainingsplan. Wer seine Bestzeiten im Halbmarathon oder Marathon verbessern will, sollte ihn häufiger in sein Lauftraining einstreuen, aber auch 5- und 10-km-Läufer profitieren stark von zügigen Dauerläufen. An der oberen Grenze des vierten Pulsbereiches liegt etwa deine individuelle <a href="https://www.runnersworld.de/lauftraining/aerob-anaerobe-schwelle/">aerob-anaerobe Schwelle</a>. An dieser Schwelle halten sich Sauerstoffaufnahme durch die Atmung und Sauerstoffverbrauch in den Körperzellen gerade noch die Waage. Eine andere Bezeichnung für die aerob-anaerobe Schwelle ist die Laktatschwelle, bei der Laktatabbau und Laktatproduktion im Gleichgewicht sind. Mit der Zeit bekommst du ein gutes Gefühl für diese Schwelle. Profis können im Tempodauerlauf-Bereich den kompletten Marathon absolvieren. Bei gut trainierten Freizeitläufern entspricht der Tempodauerlauf dem <a href="https://www.runnersworld.de/lauftraining/die-halbmarathon-zielzeit-berechnen/">Halbmarathonrenntempo</a>. Im Training läufst du meist 5 bis zu 15 Kilometer in diesem Tempobereich.</li>
<li><strong>Tempoläufe – 90 bis 95 Prozent der maximalen Herzfrequenz<br />
</strong>Das sind <strong>Tempoläufe</strong>. Dies bedeutet: Läufe bei fast maximalem Tempo in Intervallform und mit Pausen dazwischen. Diese Trainingsvariante, das <a href="https://www.runnersworld.de/lauftraining/mit-intervalltraining-schneller-werden/">Intervalltraining</a>, ist wichtig, wenn du schneller werden möchtest. Sie steht daher in jedem ambitionierten Trainingsplan auf dem Programm. Bei kürzeren Renndistanzen (5 und 10 km) werden meist Tempoläufe zwischen 200 und 800 Metern gelaufen, die Intervalltrainings in Halbmarathon- und Marathonplänen umfassen Tempoläufe bis zu 2.000 oder sogar 3.000 Meter. Da der Grad zwischen hocheffektivem Training und Überlastung sehr schmal ist, solltest du mit dieser Variante nicht auf gut Glück herumexperimentieren, sondern dich genauestens an deinen Trainingsplan halten. Passende Tempi fürs Intervalltraining kannst du mit unserem <a href="https://www.runnersworld.de/tools/intervalltrainings-rechner/">Intervall-Trainings-Rechner</a> bestimmen.</li>
</ol>
<p>Deine individuellen Pulsbereiche kannst du mit unserem <strong>Herzfrequenzrechner</strong> ganz einfach berechnen lassen: <a href="https://www.runnersworld.de/tools/puls-und-pace-rechner/">Hier geht’s zum Herzfrequenzrechner.</a></p>
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		<h3><strong>Erholungsgeschwindigkeit: Wie schnell sinkt der Puls nach dem Training?</strong></h3>
<p>Mit zunehmender Fitness wirst du feststellen, dass du dich nach Belastungen schneller erholst. Je schneller sich die Erholung nach einer Belastung einstellt, desto fitter bist du. Dieser Fortschritt lässt sich einfach messen: Wärme dich gut auf und laufe zwei Minuten in vollem Tempo. Danach stoppst du und misst deinen Puls. Sobald die Herzfrequenz um einen Schlag gesunken ist, beginnst du, die Zeit zu stoppen, und notierst dir den Wert, der sich nach einer Minute ergibt. Ein Wert von 30 Schlägen pro Minute weniger gilt als gut, 40 sind hervorragend. Je mehr Schläge weniger, desto fitter bist du.</p>
<h3><strong>Wie trainiere ich richtig mit einer Pulsuhr?</strong></h3>
<p>Aktuelle Pulsuhren wie zum Beispiel die <a href="https://t.adcell.com/click.php?bid=239806-90343&amp;param0=https%3A%2F%2Fwww.polar.com%2Fde%2Fignite2">Polar Ignite 2</a> oder die <a href="https://t.adcell.com/click.php?bid=239806-90343&amp;param0=https%3A%2F%2Fwww.polar.com%2Fde%2Fvantage%2Fm2">Polar Vantage M2 </a>messen während des Trainings kontinuierlich deine Herzfrequenz. Das tun sie entweder klassisch und EKG-genau mit einem Brustgurt oder bequem am Handgelenk, was bei guten Uhren inzwischen für die meisten Trainingsbedürfnisse auch ausreichend genau ist. Deine individuellen Herzfrequenzgrenzen lässt sich oft einprogrammieren, sodass du einen Warnton oder ein Vibrationssignal bekommst, wenn du aus der geplanten Zone herauskommst. Bei den meisten Uhren kannst du bei der Pulsanzeige wählen, ob du die Herzfrequenz als Zahl in bpm (beat per minute, Schläge pro Minute) oder in Prozent deiner eingestellten HFmax angezeigt bekommst. Wir testen regelmäßig aktuelle Lauf- und Pulsuhren. Die Ergebnisse und alle wichtigen Details zu den Funktionen der Uhren findest du in diesem Artikel: <a href="https://www.runnersworld.de/laufuhren/die-besten-uhren-fuer-laeufer/">Aktuelle Puls- und GPS-Uhren im Test</a></p>
<h3><strong>Die Rahmenbedingungen: Was hat Einfluss auf meine Herzfrequenz?</strong></h3>
<p>Durch die Möglichkeit der Echtzeit-Anzeige der Herzfrequenz kann man sich als Läufer mit dem Pulswert als Belastungsmaßstab auseinandersetzen und seine Trainingsbelastung genau dosieren. Dazu muss man aber wissen, dass die Herzfrequenz für Außeneinflüsse sehr sensibel ist. Nur wer die Rahmenbedingungen kennt, ist in der Lage, seine Pulsmessungen richtig zu interpretieren.</p>
<ul>
<li><strong>Die Psyche: </strong>Nicht nur der Hund auf der Laufstrecke, auch sonstige Aufregung wie das Warten auf den Startschuss bei Wettkämpfen erhöht die Herzfrequenz. Auch naher Autoverkehr erhöht die Herzfrequenz. Es kann sogar sein, dass der Puls weiter steigt, weil man sich über ansteigende Pulswerte ärgert. Dies bewirkt unter Umständen, dass der Puls über längere Zeit gar nicht mehr absinkt. Übrigens reagiert die Herzfrequenz umso empfindlicher auf derartige Einflüsse, je langsamer das Lauftempo ist.</li>
<li><strong>Wetter und Dehydrierung: </strong>Die Herzfrequenz wird durch nichts stärker beeinflusst als durch die <strong>Körpertemperatur</strong>. Dies bedeutet, dass bei einem langen Lauf bei heißem Wetter und bei schlechter Flüssigkeitsaufnahme die Herzfrequenz um 15 bis 20 Schläge höher liegt als unter Normalbedingungen. Hitze führt nämlich unter anderem zu einem <strong>erhöhten Blutfluss</strong>. Zum einen, weil die Muskeln das Blut vom Herzen anfordern, um sich mit dem nötigen Sauerstoff zu versorgen, zum anderen, weil das Blut die in den Muskel transportierte Wärme an die Hautoberfläche transportieren muss, damit der Körper nicht überhitzt. Aufgrund dieser vielfältigen Anforderungen muss das Herz bei hohen Temperaturen mehr arbeiten und die Herzfrequenz steigt.Ein weiterer Grund, weshalb das Herz mit hohen Temperaturen nicht so gut zurechtkommt ist, weil durch das viele Schwitzen das <strong>Blutvolumen sinkt</strong> und folglich weniger und zudem dickeres Blut zur Verfügung steht. Glücklicherweise passt sich der Organismus mit der Zeit den hohen Temperaturen an, beispielsweise dadurch, dass weniger Flüssigkeit als sonst über den Urin abgegeben wird. Oder dadurch, dass das Blutvolumen von Tag zu Tag ansteigt und zudem effektiver geschwitzt wird. Letzteres sorgt dafür, dass die Haut kühler bleibt und weniger Blut benötigt wird. Durch einen Flüssigkeitsverlust (Dehydrierung) kann es zu einem Abfall des Schlagvolumens des Herzens kommen. Dies muss durch eine Erhöhung der Herzfrequenz ausgeglichen werden.Regen hat hingegen kaum einen Einfluss auf Körpertemperatur und somit Herzfrequenz, Kälte erst bei sehr niedrigen Temperaturen. <strong>Starker Gegen- oder Rückenwind</strong> kann die Belastung eines Dauerlaufs stark beeinflussen. Durch die Messung der Herzfrequenz ist man dann in der Lage, unabhängig vom Lauftempo die Belastung dennoch konstant zu halten.</li>
<li><strong>Krankheit: </strong>Nicht nur ein Flüssigkeitsdefizit führt zu einer Erhöhung der Körpertemperatur und der Herzfrequenz. Besonders <strong>Fieber</strong> lässt die Herzfrequenz in die Höhe gehen. Auch ohne Fieber ist eine Herzfrequenzerhöhung in Ruhe oder bei Belastung erstes Alarmzeichen für eine beginnende Erkrankung. In solchen Fällen sollte eine Trainingsreduktion oder Trainingspause selbstverständlich sein. Auch in der Erholungszeit nach Infektionen kann die Messung der Herzfrequenz helfen, im Trainingswiederaufbau der Überlastung vorzubeugen, indem man die Belastung aus dem niedrigsten Herzfrequenzbereich heraus langsam steigert.</li>
<li><strong>Geländebeschaffenheit: </strong>Bei übermäßigem Einsatz des Oberkörpers und <strong>veränderter Bewegungskoordination</strong> bei schwer zu laufendem Gelände kann ein Herzfrequenzanstieg auftreten, der nicht allein durch die gestiegene Belastungsintensität erklärbar ist und bei der Einschätzung der Herzfrequenz berücksichtigt werden muss. Bei starken Anstiegen auf der Laufstrecke zeigt die Herzfrequenz die deutlich höhere Herz-Kreislauf-Belastung an als beim Laufen in der Ebene.</li>
<li><strong>Höhe: </strong>Ob im Bergurlaub oder im gezielten <a href="https://www.runnersworld.de/training-basiswissen/das-bringt-hoehentraining-wirklich/">Höhentraining</a>: Bereits auf 2.000 Meter Höhe nimmt wegen des geringeren Sauerstoffgehalts der Atemluft die maximal mögliche Sauerstoffaufnahme um rund 15 Prozent ab. Dieser Rückgang wird zum Teil durch einen Anstieg der Herzfrequenz beim Laufen kompensiert. Insbesondere während der ersten Tage eines Höhenaufenthaltes findet man ein überdeutliches Ansprechen der Herzfrequenz auf diese Situation. Diese Erhöhung der Herzfrequenz sollte in jedem Fall bei der Trainingsgestaltung berücksichtigt werden, auch wenn hierdurch aus dem gewohnten Dauerlauf ein gemütlicher Spaziergang werden sollte.</li>
</ul>
<h3><strong>Gelten für Frauen beim Laufen andere Pulsbereiche?</strong></h3>
<p>Frauen haben tendenziell eine <strong>etwas höhere maximale Herzfrequen</strong>z als Männer. Die daraus berechneten Trainingsbereiche für die unterschiedlichen Dauerläufe werden daher bei Frauen im Schnitt ebenfalls höher liegen als bei Männern (in absoluten Werten, in Prozentwerten der HFmax gelten die gleichen Grenzwerte). Allerdings stoßen Faustregeln zur Herzfrequenz schnell an ihre Grenzen, zu groß sind die individuellen Abweichungen. Im Grunde sollten ernsthafte Läuferinnen (gilt auch für Läufer) sich immer einem individuellen Herzfrequenz- oder Laktattest unterziehen, um ihre Trainingsbereiche zu ermitteln.</p>
<h3><strong>Warum ist der Puls bei Hitze oder Kälte höher?</strong></h3>
<p>Bei hohen Temperaturen im Sommer oder bei Eiseskälte im Winter kommst du leichter außer Atem und die Beine werden schneller müde? Auch der Puls liegt höher als du bei gleichem Tempo gewohnt bist? Dafür gibt es eine ganz einfache Erklärung: Die äußeren Bedingungen, seien es Hitze oder Kälte, wirken sich stark auf unser Pulsverhalten aus. Der Körper muss sich den äußeren Begebenheiten anpassen: das kostet ihn Energie. Je extremer die Temperaturen – das gilt sowohl für Hitze als auch für Kälte – desto mehr Kraft benötigt er, um sich daran zu gewöhnen. Das zeigt sich deutlich auf der Pulsuhr. Daher liegen die Bestzeiten bei Rennen in extrem heißen und extrem kalten Gebieten auch deutlich unter denen, die bei idealen Temperaturen absolviert werden.</p>
<h3><strong>Was ist beim Training bei Hitze oder Kälte zu beachten?</strong></h3>
<p>Ganz einfach: Laufe langsamer. Sage nicht, dass du das nicht kannst, denn das haben schon viele behauptet, bis wir ihnen (z. B. in unseren <a href="https://www.runnersworld.de/camps-reisen/laufseminare-im-ueberblick/">Laufseminaren</a>) gezeigt haben, dass es geht. Mache im Sommer bei Hitze ebenso wie im Winter bei Kälte einfach mal langsam. Im Sommer kannst du zudem auf die kühlen Morgenstunden ausweichen. Im Winter sollten routinierte Läufer allgemein das Training runterschrauben und weniger laufen als im Frühjahr, Sommer und Herbst. Profis legen sogar häufig eine Winterpause von mehreren Wochen ein.</p>
<h3><strong>Was tun, wenn der Puls beim Laufen zu hoch ist?</strong></h3>
<p>Viele Laufeinsteiger mit sportlichem Hintergrund wundern sich, warum ihr Puls beim Joggen viel höher ansteigt als bei anderen Sportarten. Wenn du beim Laufen sofort in einen roten Bereich kommst, außer Atem bist und schnell müde Beine hast, machst du einen typischen Anfängerfehler: Du läufst zu schnell. Die Lösung ist ganz einfach: <strong>Laufe langsamer!</strong> Und zwar so langsam, dass du innerhalb der Pulsgrenzen des geplanten Trainings bleibst, beim langsamen Lauf beispielsweise also bis maximal 75 Prozent der HFmax. Hierzu kann anfangs ein Herzfrequenzmesser hilfreich sein, der Kontrolle über den Puls gibt. Allerdings solltest du trotz des Pulsmessers nicht das Vertrauen und Gefühl in deinen Körper verlieren. Deswegen einfach den Pulsmesser auch mal zu Hause lassen.</p>
<p>Das richtige Lauftempo kann zum Teil sogar so langsam ausfallen, dass du <strong>nicht schneller als beim Walken unterwegs</strong> bist. Das ist völlig in Ordnung. Der Unterschied zum Walken sind der höhere Trainingseffekt und Energieverbrauch. Denn beim Laufen hebst du mit jedem Schritt dein gesamtes Körpergewicht in die Luft, während beim Walken immer ein Fuß Bodenkontakt hat und den Körper stützt. Durch den höheren Trainingseffekt entwickelt sich deine Leistungsfähigkeit beim Joggen deutlich schneller als beim Walking oder Nordic Walking. Somit wirst du auch schon nach wenigen Laufwochen ein wesentlich schnelleres Lauftempo anschlagen können, ohne dass der Puls sofort nach oben schnellt.</p>
<p>Habe also Geduld mit dir, es wird sich bezahlt machen. Denn wenn du sanft in den Laufsport einsteigst, wirst du dich schon bald auf deinen ersten Wettkampf vorbereiten können – ohne an Motivationsverlust, Überforderung, Müdigkeit und Verletzungen zu leiden. Denn all dies sind Nebenerscheinungen eines zu rasanten Einstiegs, des häufigsten Fehlers, den Laufanfänger machen.</p>
<p>Solltest du schon Fortgeschrittener sein und dennoch einen stetig hohen Puls haben, zählst du zu den sogenannten <strong>Hochpulsern</strong>. Hierbei gilt zu beachten, dass du dich bei dem hohen Puls wohlfühlst, dass keine deutliche Steigerung der Atmung zu verspüren ist und dass du längere Distanzen zurücklegen kannst, ohne Schäden davon zu tragen.</p>
<h3><strong>Herzfrequenzsprünge und plötzlicher Pulsanstieg</strong></h3>
<p>Sind Herzfrequenzsprünge bei konstanter Belastung harmlos oder Anzeichen einer Herzrhythmusstörung? Bei Tempoeinheiten sind Veränderungen der Trainingsherzfrequenz normal und erwünscht. Was ist aber, wenn das Herz bei konstanter Belastung – meist zum Ende eines Dauerlaufes – plötzlich um 20 bis 30 Schläge häufiger schlägt?</p>
<h3><strong>Erhöhung der Körpertemperatur und Dehydrierung Gründe für den Pulsanstieg</strong></h3>
<p>Für den Herzfrequenzanstieg unter konstanter Belastung und konstanten Außenbedingungen werden unterschiedliche Gründe diskutiert. Eine der entscheidenden Ursachen liegt im Anstieg der Körpertemperatur unter Belastung. Dies führt unter anderem zu einem erhöhten Blutfluss, welcher zur Kühlung des Körpers notwendig ist und der mit einer Herzfrequenzerhöhung einhergeht. Der damit verbundene Herzfrequenzanstieg kann, bezogen auf eine Belastung um ein bis zwei Stunden, bei fünf bis zehn Prozent liegen.</p>
<p>Neben äußeren Faktoren wie Hitze ist unter anderem auch die Erhöhung der Körpertemperatur ein Grund für den <a href="https://www.runnersworld.de/verletzungen-vorbeugung/fluessigkeitsverlust-und-dehydrierung-dehydration/">Flüssigkeitsverlust</a> unter Belastung (sog. Dehydrierung). Hierdurch bedingt, kann es zu einem Abfall des Schlagvolumens des Herzens kommen. Dies muss durch eine Erhöhung der Herzfrequenz ausgeglichen werden. Eine weitere Begründung für den HF-Anstieg ist die Abnahme der Muskeleffizienz, insbesondere bei längeren Belastungen. Hier findet sich auch eine deutliche Abhängigkeit zur Leistungsfähigkeit. Bei gut Trainierten fällt der Anstieg geringer aus, schlecht Trainierte zeigen einen deutlicheren Anstieg.</p>
<h4><strong>Zehn Prozent Zunahme ist normal</strong></h4>
<p>Da alle oben aufgeführten Mechanismen von individuellen Voraussetzungen abhängen, kann das Ausmaß des Herzfrequenzanstiegs nicht genau berechnet werde, eine entsprechende allgemeingültige Formel existiert nicht. Eine Linearität des Anstiegs liegt ebenfalls nicht vor. Es kommt vielmehr zu Beginn der Belastung, in der Regel über die ersten fünf bis 15 Minuten, zu einem raschen, fast linearen Anstieg, welcher sich dann aber deutlich abflacht und asymptotisch der maximalen Frequenz am Ende der Belastung annähert. In Abhängigkeit von individuellen Voraussetzungen, Laufvorgaben und äußeren Bedingungen kann die Zunahme der Herzfrequenz bei konstanter Leistung aber bis zu zehn Prozent, in Einzelfällen sogar noch mehr betragen.</p>
<h3><strong>Was tun bei größeren Sprüngen?</strong></h3>
<p>Sind die Veränderungen der Herzfrequenz bei konstanter Belastung noch größer (zum Beispiel von 154 Schlägen auf fast 200 Schläge), ist eine Herzfehlfunktion nicht ausgeschlossen. Sportmediziner Andreas Niess sagt: &#8222;Ein hoher Pulsanstieg kann die Folge einer Herzrhythmusstörung sein, am ehesten einer vom Vorhof ausgehenden Tachykardie. Diese muss sich bei Herzfrequenzen um 200/min nicht unbedingt in Symptomen äußern und könnte auch erklären, dass man sich trotz des hohen Pulses nicht sonderlich belastet fühlt.&#8220; Beobachtest du solche Pulsveränderungen bei dir, solltest du dich einem Belastungs-EKG auf dem Laufband unterziehen. Dort solltest du dann auch bis zu den entsprechenden Pulswerten belastet werden. &#8222;Dabei könnte man zum einen Hinweise auf das Auftreten einer Rhythmusstörung finden und zum anderen aber auch klären, wie hoch die <a href="https://www.runnersworld.de/training-basiswissen/was-ist-eigentlich-die-herzfrequenzvariabilitaet/">maximale Herzfrequenz</a> in deinem individuellen Falle liegt&#8220;, fasst Niess zusammen.</p>
<h3><strong>Ist der Energieverbrauch bei demselben Puls in unterschiedlichen Sportarten gleich?</strong></h3>
<p>Der Energieverbrauch lässt sich anhand der Herzfrequenz relativ gut vergleichen, denn durch die steigende Herzfrequenz nimmt auch die Sauerstoffaufnahme zu. Diese ist wiederum ein gutes Maß für den Energieumsatz. Als Faustregel gilt: Je höher die Herzfrequenz und je größer die Sauerstoffaufnahme, desto höher der Energieverbrauch. Dabei ist es egal, um welche Sportart es sich handelt. Dieser Regel folgend, kann man gut nachvollziehen, warum man bei subjektiv identischem Anstrengungsgrad für denselben Energieumsatz auf dem Fahrrad deutlich länger trainieren muss als beim Laufen: Die Herzfrequenz und somit der Energieverbrauch liegt beim Radfahren meist deutlich niedriger. Auf dem Rad wird im Vergleich zum Laufen ein geringerer Anteil der gesamten Muskulatur in Anspruch genommen.</p>
<p>Dadurch hast du beim selben Anstrengungsgrad eine geringere Herzfrequenz, nimmst weniger Sauerstoff auf und verbrauchst somit auch weniger Energie. Wichtig zu beachten ist, dass der Vergleich von Herzfrequenz und Energieverbrauch nur bei ein und derselben Person bei niedriger Belastungsintensität funktioniert. Nimmt die Belastung zu, steigt auch die Milchsäurekonzentration im Blut und der Organismus nutzt einen weiteren Stoffwechselweg zur Energieproduktion. Somit steigt der Energieverbrauch bei zunehmender Milchsäurekonzentration im Blut schneller an, als es durch die Herzfrequenz angezeigt wird.</p>
<h3><strong>Was ist der ideale Puls beim Marathon?</strong></h3>
<p>Wie du oben bei den verschiedenen Pulsbereichen gelernt hast, liegt die <a href="https://www.runnersworld.de/lauftraining/an-der-laktatschwelle-laufen/">aerob-anaerobe Schwelle</a> bei etwa 88 Prozent deiner individuellen maximalen Herzfrequenz. Diesen Pulsbereich solltest du beim Marathon nicht überschreiten. Je länger die Wettkampfdistanz, desto langsamer ist die durchschnittliche Laufgeschwindigkeit und desto niedriger die Herzfrequenz. Bei einem 10-Kilometer-Lauf gelangst du naturgemäß dichter an deinen Maximalpuls heran als bei einem Marathon. Das liegt daran, dass sich bei schnellen Laufgeschwindigkeiten mit anaerober Energiebereitstellung (also unter Sauerstoffschuld) im Muskel Milchsäure (Laktat) bildet, die vom Körper nach einiger Zeit nicht mehr abgebaut werden kann. Dann kommt es zur Übersäuerung und die Leistungsfähigkeit nimmt rapide ab.</p>
<p>Die Belastungsintensität, bei der der Abbau von Laktat nicht mehr mit der Neubildung Schritt halten kann, bezeichnet man als <strong>aerob-anaerobe Schwelle oder Laktatschwelle.</strong> Sehr gut trainierte Läufer sind in der Lage, dicht an dieser Schwelle zu laufen und diese maximale Dauerbelastung einen ganzen Marathon lang durchzuhalten. Die aerob-anaerobe Schwelle lässt sich zwar nur im sportmedizinischen Labor einigermaßen exakt ermitteln, über den Daumen gepeilt, liegt sie aber bei etwa 88 Prozent der individuellen maximalen Herzfrequenz.</p>
<h3><strong>Fazit: Das Training nach Herzfrequenz ist individuell und dadurch sehr effektiv</strong></h3>
<ul>
<li>Zur Trainingssteuerung ist die <strong>Herzfrequenz</strong> <strong>der Kennwert der Wahl</strong>. Denn der Puls zeigt verlässlich an, wie intensiv das Training in diesem Moment unter den gegebenen Umständen wie Streckenprofil, Wetter oder Erschöpfung, genau ist. Daher kannst du dich an deinem Puls viel besser orientieren als zum Beispiel an deinem Tempo.</li>
<li>In einem strukturierten Training sprichst du verschiedene Tempobereiche an. Den größten Teil des Trainings läufst du <strong>langsam</strong> (mit 70 bis 75 Prozent der HFmax), <strong>ruhig</strong> (75 bis 80 Prozent der HFmax) und <strong>locker </strong>(80 bis 85 Prozent der HFmax). In schnelleren Bereichen bist du nur zu einem kleineren Anteil unterwegs. Wichtig für das Lauftraining nach Puls ist, dass du deine ganz individuelle maximale Herzfrequenz kennst, denn sie ist die Basis, um die Bereiche genau festzulegen.</li>
<li>Der <strong>Ruhepuls</strong> ist der zweite wichtige Pulswert, den du regelmäßig messen solltest. An deinem Ruhepuls kannst du erkennen, wie sich deine Fitness verbessert, aber auch, ob ein Infekt im Anflug ist oder du zu viel trainierst und ein Übertraining riskierst.</li>
</ul>
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			</item>
		<item>
		<title>Dauerlauf: Der Schlüssel zum Erfolg</title>
		<link>https://marathonhamburg.de/dauerlauf-schluessel-zum-erfolg/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Reinald Achilles]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 20 Dec 2023 13:04:03 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Laufthemen]]></category>
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		<p>Der Dauerlauf ist das Trainingsmittel, welches den Hauptanteil eines effektiven Lauftrainings ausmacht, egal ob du ein Freizeitläufer oder Profi bist.</p>
<p><em>Von Martin Grüning</em></p>
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		<p>Der Begriff &#8222;Dauerlauf&#8220; ist den meisten von uns zumindest noch aus der Schulzeit bekannt. Der Dauerlauf ist das Gegenteil vom Sprint. Ein Dauerlauf ist gemeinhin ein<strong> längerer Lauf im gleichmäßigen Tempo</strong>. Und beim Dauerlauf bewegt sich der Läufer möglichst immer in einem Tempo, welches ihn niemals völlig außer Atem bringt. In der Trainingswissenschaft wird in verschiedene Dauerlaufstufen unterschieden, vom langsamen Dauerlauf, bei dem man gar nicht außer Atem kommt (aerob), bis zum zügigen bzw. schnellen Dauerlauf an der Grenze der Atemlosigkeit (<a href="https://www.runnersworld.de/lauftraining/aerob-anaerobe-schwelle/">aerob-anaerobe Schwelle</a>).</p>
<h3><strong>Was bringen Dauerläufe?</strong></h3>
<p>Dauerläufe bewirken das, was man sich vorrangig von einem Lauftraining, respektive Ausdauertraining erwartet: sie <strong>stärken das Herz-Kreislaufsystem</strong>. Beim Dauerlauf wird das Herz angeregt, mehr Blut durch den Körper zu pumpen, die verbesserte Durchblutung bedingt einen vermehrten Sauerstofftransport an die Muskeln und Organe und ins Gehirn, die Erweiterung der Blutgefäße sorgt dafür, dass Energie (&#8222;Brennstoff&#8220;) schneller zu den Arbeitsmuskeln gelangt und Abfallprodukte des Energiestoffwechsels schneller abtransportiert werden. Die regelmäßige Beanspruchung des Herzens im Rahmen eines Dauerlauftrainings sorgt dafür, dass das Herz immer größer und stärker wird und alle seine Funktionen effektiver und schneller ausüben kann.</p>
<h3><strong>Wie oft sollte ich einen Dauerlauf machen?</strong></h3>
<p>Bist du ein Fitness-, Freizeit-, Gesundheitsläufer sollten Dauerläufe das Mittel deiner Wahl sein. Um die Grundfitness und allgemeine Gesundheit zu verbessern, braucht es nichts anderes als regelmäßige Dauerläufe. Die Frequenz der Dauerläufe richtet sich nach deinem aktuellen Fitnesslevel und deinen Laufansprüchen. Deine Fitness und Gesundheit verbesserst du nachweislich, wenn du alle 72 Stunden einen Dauerlauf machst, das heißt etwa zwei- bis dreimal pro Woche.</p>
<p>Dauerläufe machen aber auch in einem systematischen Wettkampftraining 70 bis 80 Prozent des Trainingsumfangs aus, egal, ob du ein ambitionierter Freizeitläufer bist oder ein Laufprofi. Das bedeutet, egal welche Laufziele du hast, Dauerläufe sind die Grundlage jeden Lauferfolgs. Ohne sie lässt sich ein Lauferfolg nicht entwickeln, beziehungsweise würde das Lauftraining nur aus intensiven, belastenden Läufen bestehen, die ohne das entsprechende Grundlagentraining schnell zur Übermüdung, Überforderung und einem <a href="https://www.runnersworld.de/verletzungen-vorbeugung/uebertraining/">Übertraining</a> mit Leistungsverlust führen.</p>
<p><strong>Gleich weiterlesen:</strong> <a href="https://marathonhamburg.de/das-richtige-aufwaermen-fuers-laufen-verletzungsgefahr-reduzieren/">Richtig aufwärmen &#8211; Verletzungen vermeiden</a></p>
<h3><strong>Wie lang ist ein Dauerlauf?</strong></h3>
<p>Die Wirkung eines Dauerlaufs setzt schon nach wenigen Minuten ein, auch wenn das Wörtchen &#8222;Dauer&#8220; in seiner Bezeichnung anderes suggeriert. Richtig effektiv wird er schon nach 15 bis 20 Laufminuten, aber schließlich gilt vor allem: je länger, desto größer seine Wirkung. Gravierende gesundheitliche Effekte können bei regelmäßig zwei bis drei Dauerläufen pro Woche mit einer Länge von 30 Minuten nachgewiesen werden. Bei einer Steigerung der Dauerlauflänge auf 40 bis 60 Minuten lassen sich auch weiter gesteigerte Fitness- und Gesundheitseffekte nachweisen. Noch längere Dauerläufe dienen dann Wettkampfzwecken, zum Beispiel der Vorbereitung von Laufwettkämpfen. So genannte &#8222;Lange Läufe&#8220;, Fachterminus &#8222;<a href="https://www.runnersworld.de/lauftraining/langer-lauf-wissenswertes-tipps/">Long Jog</a>&#8222;, reichen über bis zu drei oder vier Stunden Dauer, und werden in der Vorbereitung auf Marathon- oder Ultraläufe eingeplant.</p>
<h3><strong>In welchem Tempo absolviere ich einen Dauerlauf?</strong></h3>
<p>Das Tempo spielt beim Dauerlauf zunächst nur eine untergeordnete Rolle, solange du ein Tempo wählst, welches dich definitiv nicht außer Atem bringt. Beim Dauerlauf gilt immer: Du kommst nicht in Atemnot, hast immer das Gefühl, du kannst dich beim Laufen unterhalten, hast nie das Gefühl, dass es dir &#8222;zu schnell&#8220; wird.<br />
Einsteiger absolvieren ihre Dauerläufe in einem maximal langsamen Lauftempo, welches kaum schneller als ein zügiges Gehtempo ist, bei dem sie aber die Lauftechnik berücksichtigen. Fitness- und Gesundheitsläufer nutzen beim Dauerlauf ebenfalls ausschließlich sehr wenig anspruchsvolle Lauftempi. Nur Wettkampfläufer absolvieren ab und zu (nie öfter als einmal pro Woche) Dauerläufe, bei denen sie ein Tempo anschlagen, welches sie an die so genannte Schwelle bringt, an der sie gerade eben so nicht außer Atem geraten, also in Sauerstoffschuld kommen.</p>
<p><strong>Auch interessant:</strong> <a href="https://marathonhamburg.de/das-ist-das-richtige-lauftempo/">Das ist das richtige Lauftempo</a></p>
<h3><strong>Gibt es unterschiedliche Arten von Dauerläufen?</strong></h3>
<p>In unseren Trainingsplänen verwenden wir diese vier Dauerlaufbereiche, die jeder für sich eine andere Wirkung auf die Leistungsentwicklung haben und je nach Leistungsziel in unterschiedlichem Umfang eingesetzt werden.</p>
<p><strong> Langsamer Dauerlauf</strong></p>
<p>Er spricht das niedrigste Trainingstempo an und ist somit das sinnvollste Trainingsmittel für <a href="https://www.runnersworld.de/lauftraining/ihr-lauf-einstieg-laufen-fuer-einsteiger/">Laufeinsteiger</a>. Sein Tempo unterscheidet sich von dem des schnellen Gehens nur wenig. Der Belastungsbereich für einen langsamen (regenerativen) Dauerlauf liegt annähernd bei 70 bis 75 % der maximalen Herzfrequenz. Die Herzfrequenzmessung soll hier das Tempo nicht antreiben, denn es gibt bei dieser Trainingsform keine untere Belastungsgrenze. Beim langsamen Dauerlauf misst man die Herzfrequenz nur, um nicht in einen zu hohen Belastungsbereich zu kommen.</p>
<ul>
<li><strong>Tempo:</strong> 90 Sekunden langsamer als das 10-km-Renntempo</li>
<li><strong>Intensität:</strong> 70–75% der maximalen Herzfrequenz</li>
<li><strong>Skala von 1 bis 10:</strong> 1 bis 2</li>
<li><strong>Beschreibung:</strong> extrem leichtes Tempo, fast zu langsam</li>
<li><strong>Sprechtest:</strong> sehr problemlose Konversation in ganzen Sätzen</li>
</ul>
<p><strong>Ruhiger Dauerlauf</strong></p>
<p>Ruhige Dauerläufe sind etwas schneller als die langsamen Dauerläufe, aber du solltest immer das Gefühl haben, das Tempo problemlos bis zum Ende durchlaufen zu können. Sei dabei nur so aus der Puste, dass du dich gut mit Mitläufern unterhalten kannst (bzw. könntest, wenn du allein läufst). Deine <a href="https://www.runnersworld.de/training-basiswissen/herzfrequenz-effektiver-laufen-durch-pulskontrolle/">Herzfrequenz</a> darf dabei bei etwa 75 bis 80 % des Maximums liegen.</p>
<ul>
<li><strong>Tempo:</strong> 60 bis 80 Sekunden langsamer als das 10-km-Renntempo</li>
<li><strong>Intensität:</strong> 75–80% der maximalen Herzfrequenz</li>
<li><strong>Skala von 1 bis 10:</strong> 3 bis 4</li>
<li><strong>Beschreibung:</strong> leichtes Wohlfühltempo</li>
<li><strong>Sprechtest:</strong> problemlose Konversation in kurzen Sätzen</li>
</ul>
<p><strong> Lockerer Dauerlauf</strong></p>
<p>Bei dieser Laufbelastung ist man schneller unterwegs als beim ruhigen Dauerlauf. Der lockere Dauerlauf entspricht dem meistgenutzten Lauftempo erfahrener Läufer. Hier hat die Messung der Herzfrequenz für Laufanfänger eine Doppelfunktion: als Begrenzung nach oben und als Antrieb, wenn das Tempo allzu langsam werden sollte. Der Belastungsbereich für einen lockeren Dauerlauf sollte etwa bei 80 bis 85 % der maximalen Herzfrequenz liegen. Wichtig ist bei dieser Laufintensität, dass man in den ersten Minuten langsam losläuft und erst nach Ablauf der Aufwärmphase versucht, die Herzfrequenz, sprich Belastung, der Intensität eines lockeren Dauerlaufs anzupassen.</p>
<ul>
<li><strong>Tempo:</strong> 30 bis 50 Sekunden langsamer als das 10-km-Renntempo</li>
<li><strong>Intensität:</strong> 80–85% der maximalen Herzfrequenz</li>
<li><strong>Skala von 1 bis 10:</strong> 5 bis 6</li>
<li><strong>Beschreibung:</strong> moderates Tempo, was Spaß macht</li>
<li><strong>Sprechtest:</strong> Sprechen wird auf Dauer schwieriger, aber kurze Sätze gehen noch</li>
</ul>
<p><strong> Zügiger Dauerlauf</strong></p>
<p>Ein großes „Achtung” vorweg: Dieses Dauerlauftempo ist nichts für Laufanfänger und auch für Fitness- und gesundheitsläufer nicht zu empfehlen. Zügige Dauerläufe sind die schnellste Dauerlaufbelastung. Sie liegen im höchsten, gerade noch ohne Übersäuerung möglichen Tempobereich. Zur Erklärung: Bei hohem Lauftempo wird der Sauerstoffbedarf des Körpers zur Gewinnung von Energie durch den Abbau von in der Muskulatur und in der Leber gespeichertem Glykogen nicht mehr gedeckt. Die <a href="https://www.runnersworld.de/training-basiswissen/die-atemtechnik-beim-joggen/">Atmung</a> wird intensiver und schneller, von lockerer Unterhaltung kann keine Rede mehr sein.</p>
<p>Mit Übersäuerung bezeichnet man also einen Vorgang, bei dem der Läufer unter Belastung in eine Sauerstoffschuld gerät: Der Organismus greift auf den anaeroben Stoffwechsel (Energiegewinnung ohne Sauerstoff) zurück, bei dem Milchsäure (Laktat) gebildet wird. Der Vorteil: Laufen in diesem Bereich trainiert am effektivsten die Ökonomisierung des Stoffwechsels. Mehr als 1 x pro Woche sollte ein zügiger Dauerlauf allerdings in keinem Fall auf dem Programm stehen. Auch hier verwendet man die Herzfrequenzmessung vor allem als obere und untere Grenze. Ein Kriterium für einen effektiven <a href="https://www.runnersworld.de/training-basiswissen/tempodauerlauf/">Tempodauerlauf</a> ohne zunehmende Übersäuerung ist ein relativ stabiler Herzfrequenzverlauf. Das bedeutet, dass die Herzfrequenz ab der fünften Belastungsminute bis zum Ende des Tempodauerlaufs nicht mehr weiter steigt. Der Belastungsbereich für einen Tempodauerlauf sollte etwa bei 85 bis 88 % der maximalen Herzfrequenz oder liegen.</p>
<ul>
<li><strong>Tempo:</strong> Halbmarathon-Renntempo</li>
<li><strong>Intensität:</strong> 85–88% der maximalen Herzfrequenz</li>
<li><strong>Skala von 1 bis 10:</strong> 7 bis 8</li>
<li><strong>Beschreibung:</strong> hartes Tempo aber an guten Tagen länger machbar</li>
<li><strong>Sprechtest:</strong> nur noch einzelne Worte sind möglich</li>
</ul>
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		<title>Cool-down: So wirst du schneller wieder fit</title>
		<link>https://marathonhamburg.de/cool-down-nach-dem-laufen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Reinald Achilles]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 08 Dec 2023 09:17:59 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Laufthemen]]></category>
		<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Training]]></category>
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		<p>Ein Warm-up ist für die meisten Läuferinnen und Läufer vor dem Training völlig normal. Wir verraten, warum es ebenfalls sinnvoll ist, nach dem Laufen ein Cool-down einzulegen.</p>
<p><em>Von der Redaktion RUNNER’S WORLD</em></p>
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		<p>Ein Aufwärmprogramm, wie ein lockeres Einlaufen gefolgt von einem <a href="https://www.runnersworld.de/lauftraining/lauf-abc/">Lauf-ABC</a>, ist für die meisten Läuferinnen und Läufer vor harten Trainingseinheiten und Wettkämpfen völlig normal. Doch das Gegenteil des Warm-ups, ein Cool-down, auch Abwärmen genannt, machen die wenigsten. Dabei ist es durchaus sinnvoll, sich nach dem Laufen noch einige Minuten locker zu bewegen.</p>
<h3><strong>Warum ist ein Cool-down nach dem Laufen wichtig?</strong></h3>
<p>Wenn du nach dem Laufen, vor allem in Anschluss an einen Wettkampf oder ein hartes Training, abrupt zum Stehen kommst, können sich <strong>Abfallprodukte</strong> ansammeln und dadurch zusätzliche Entzündungen hervorrufen. Am bekanntesten ist dabei sicher Laktat, aber auch der Wert des Muskelenzyms Creatinkinase ist erhöht. Das Enzym ist ein Indikator für Muskelkater. Leichte Bewegung senkt die Herzfrequenz, reduziert Schwellungen, beruhigt das Nervensystem und fördert den Blutfluss, um Nährstoffe zu Muskeln und Gelenken zu bringen und Giftstoffe von diesen abzutransportieren. Kurzum: Eine entspannte Cool-down-Phase sorgt dafür, dass der Kreislauf langsam herunterfährt und du am folgenden Tag fitter bist.</p>
<p><strong>Auch interessant:</strong> <a href="https://www.runnersworld.de/training-basiswissen/regeneration-im-lauftraining/">Läuferwissen zur Regeneration</a></p>
<h3><strong>Wie lange geht ein Cool Down nach dem Joggen?</strong></h3>
<p>Starte das Cool-Down-Programm, indem du weiterläufst – genauer gesagt: ganz langsam ausläufst. Um die Herzfrequenz zu senken und die Abfallprodukte abzubauen, solltest du dich nach dem Training <strong>5 bis 15 Minuten</strong> ganz langsam weiterbewegen. Gehen ist dabei ebenfalls möglich. Tipp: Tausche vorher die nass geschwitzten Klamotten gegen trockene, um dem <a href="https://www.runnersworld.de/gesundheitstipps/gesund-durch-den-winter-viren-und-infekt-abwehr/">Open-Window-Effekt</a> entgegenzuwirken. Wenn du die Möglichkeit hast, läufst du dich am besten barfuß auf einem Rasen aus – so kräftigst du gleichzeitig die Fußmuskulatur. Anschließend kannst du folgende aktive und passive Übungen absolvieren.</p>
<h3><strong>Was sind die besten Cool-Down-Übungen?</strong></h3>
<p>Im Folgenden stellen wir Übungen für ein aktives Abwärmen vor.</p>
<p><strong>Beinschwünge</strong></p>
<p>Stehe aufrecht, die Hände in die Hüften gestützt. Baue eine leichte Rumpfspannung auf, ziehe die rechte Fußspitze an und schwinge das rechte Bein vor und zurück. Halte den Oberkörper ruhig und den Blick nach vorn. Schwinge 25-mal pro Bein.</p>
<h4><strong>Rumpfdehnung </strong></h4>
<p>Stelle dich hinter einen Stuhl und lege die Hände auf die Lehne. Mache einen Schritt nach hinten, Arme und Wirbelsäule sollten gestreckt sein. Entspanne den Kopf, drücke die Beine durch und senke die Wirbelsäule parallel zum Boden ab. Diese Position hältst du eine Minute, dabei atmest du langsam und ruhig: drei Atemzüge durch die Nase ein- und drei durch den Mund ausatmen.</p>
<h4><strong>Kerze an der Wand</strong></h4>
<p>Lege dich in Rückenlage an eine Wand, sodass dein Po diese berührt und die Beine rechtwinklig zum Boden gestreckt sind. Breite deine Arme seitlich aus – Handflächen nach oben – und halte diese Position 5 bis 15 Minuten. Für mehr Dehnung in der Hüftregion beugst du die Knie nach außen und bringst die Fußsohlen aneinander.</p>
<h4><strong>Kindchen-Stellung </strong></h4>
<p>Kniee dich auf den Boden, der Fußspann liegt auf, die Knie sind mindestens hüftbreit geöffnet – je weiter, desto stärker die Hüftdehnung. Strecke die Arme nach vorn aus, die Handflächen nach unten. Lege die Stirn, wenn möglich, auf dem Boden ab. Diese Stellung hältst du ein bis zwei Minuten.</p>
<p>Ausführlichere Informationen zum Thema Regeneration liest du in unserem Artikel <a href="https://marathonhamburg.de/regeneration-der-schluessel-zum-erfolg/">Regeneration – der Schlüssel zum Erfolg. </a></p>
<h3><strong>Hilft eine Massage beim Cool-down?</strong></h3>
<p>Ja, sich massieren zu lassen beziehungsweise sich selbst zu massieren, ist eine praktische Möglichkeit, müde Muskeln ohne großen Aufwand wieder munter zu machen. Der sanfte Druck löst Verspannungen und regt den Blutfluss in den betreffenden Muskelbereichen an. Dadurch werden auch die bei einer Laufbelastung in den Muskeln angehäuften Schlackestoffe leichter abtransportiert. Wichtig bei der Selbstmassage: Streiche die Muskeln zunächst mehrfach langsam aus. Spürst du Verhärtungen, drückst du sanft auf die entsprechenden Punkte, gehst aber niemals über die Schmerzschwelle hinaus.</p>
<p><strong>Gleich weiterlesen:</strong> <a href="https://www.runnersworld.de/krafttraining-stretching/faszientraining-fuer-laeufer/">Alles rund ums Thema Faszientraining</a></p>
<h4><strong>Oberschenkel</strong></h4>
<p>Setze dich auf einen Stuhl oder auf den Boden und lege deinen Unterarm auf den Oberschenkel. Lehne dich nach vorne und streiche mehrmals mit Druck langsam vom Knie zur Hüfte den Muskel aus. Berücksichtige auch Außen- und Innenseite.</p>
<h4><strong>Waden</strong></h4>
<p>Stelle einen Fuß auf einen Stuhl. Streiche erst mit dem Ballen der Hand die Waden von den Fußgelenken zum Knie aus. Streiche dann mit der Faust etwas fester nach. Und schließlich übst du mit den Daumen Punkt für Punkt Druck aus.</p>
<h4><strong>Fußsohlen </strong></h4>
<p>Suche dir einen kleinen, festen Ball (zum Beispiel einen Tennis- oder Golfball). Platziere ihn unter deinen Fuß und beginne, von der Ferse bis zu den gespreizten Zehen mit dem Fuß langsam darüber zu rollen. Bewege den Ball mehrfach hin und her.</p>
<p>&gt;&gt; Hier findest du alles zu <a href="https://www.runnersworld.de/laufzubehoer/alles-fuer-faszien-und-muskeln/">Faszienrollen, Massagegeräte und Faszientools</a></p>
<p><strong>Fazit: Ein Cool-down ist ideal, um nach intensiveren Laufeinheiten oder Wettkämpfen den Kreislauf kontrolliert herunterzufahren, die Stoffwechselnebenprodukte abzubauen und schneller zu regenerieren.</strong></p>
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		<title>Das ist das richtige Lauftempo</title>
		<link>https://marathonhamburg.de/das-ist-das-richtige-lauftempo/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Reinald Achilles]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 23 Nov 2023 11:22:25 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Laufthemen]]></category>
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		<p>Die meisten Läufer laufen viel zu schnell – das betrifft nicht nur Einsteiger. Hier erfährst du, wann welches Tempo für dich Sinn macht.</p>
<p><em>Von Martin Grüning </em></p>
<p>Die Definition des &#8222;richtigen&#8220; Lauftempos hat grundsätzlich etwas damit zu tun, warum man läuft, was man also mit dem Laufen bewirken will. Laufeinsteiger wollen ihre allgemeine Leistungsfähigkeit und ihre Gesundheit verbessern. In diesem Fall muss das Lauftempo also immer eines sein, dass sie nicht an ihre Grenzen bringt. Laufprofis wollen dagegen das Maximale aus ihrem Körper herausholen &#8211; da kann es sein, dass sie ab und zu auch im Training alles geben müssen, also ein maximal hohes Lauftempo anschlagen müssen.</p>
<p>Aber die meisten Läufer, vor allem diejenigen, die gerade erst mit dem Sport begonnen haben, laufen viel zu oft viel zu schnell. Das bringt einen nicht nur (zu) schnell aus der Puste, sondern nimmt auch den Spaß am Laufen. Und wer zu oft zu schnell läuft, erwirkt auch keine Leistungsfortschritte, sondern -rückschritte und im schlimmsten Fall führt das zu einer Überlastung bzw. Verletzung.</p>
<p><strong>Wie finde ich mein ideales Lauftempo?</strong></p>
<p>Wenn man allgemein vom idealen Lauftempo spricht, meint man in der Regel das Tempo, das Leistungsfortschritte forciert, aber einen nicht überfordert. Du wirst jetzt vielleicht erstaunt sein, aber das ideale <a href="https://www.runnersworld.de/lauftraining/das-richtige-tempo-fuer-lauf-anfaenger/">Lauftempo für Anfänger</a> ist unter diesem Aspekt eines, das kaum schneller als das Gehtempo ist. Am Anfang kommt es eigentlich gar nicht auf das Lauftempo an, der Körper muss sich erst einmal an die neue Bewegungsform gewöhnen. Denn was das Laufen vom Gehen – selbst bei gleichem Tempo – unterscheidet, ist der höhere Herzkreislauf-Einsatz und daraus folgend der größere Energieumsatz, den es bewirkt. Der Grund: Beim Laufen hebst du dein gesamtes Körpergewicht Schritt für Schritt vom Boden ab und fängst es wieder auf. Beim Gehen wird das Gewicht dagegen immer von einem Bein gestützt.</p>
<p>Bei fortgeschrittenen Läufern ist das ideale Lauftempo natürlich schneller als das Gehtempo. Hier definiert man es als eines, dass die Herzkreislauf-Tätigkeit merklich aktiviert, welches man aber möglichst lange, ohne sich zu überfordern, durchhalten kann. Man fühlt sich bei diesem Tempo spürbar &#8222;wohl&#8220; (man spricht deshalb auch vom &#8222;Wohlfühltempo&#8220;), auch weil der Laufschritt dabei flüssig ist und man diesen einerseits nicht zurückhalten muss &#8211; wie bei bewusst langsamen Tempi -, oder besonders aktivieren muss &#8211; wie beim Sprinten.</p>
<p><strong>Wann weiß ich, dass ich zu schnell laufe?</strong></p>
<p>Hast du bei jedem Lauf das Gefühl, dass du außer Atem kommst, fühlst du dich von Lauf zu Lauf müder und abgespannter, macht dir kein Lauf Spaß, dann läufst du zu schnell. Ein Lauftraining muss, wenn es erfolgreich sein soll, überwiegend aus Läufen bestehen, die dich nicht außer Atem bringen. Selbst bei Topläufern haben diese einen Trainingsanteil von über 70 Prozent. Dein ideales Lauftempo hast du gefunden, wenn du dich problemlos mit Mitläufern unterhalten kannst – oder könntest, falls du allein läufst. Man spricht vom &#8222;Sprechtest&#8220;. &#8222;Problemlos&#8220; bedeutet dabei, dass du bei der Unterhaltung während des Laufens nicht zwischen den Worten nach Luft schnappen musst und nur noch flach atmest. Sowohl für das Sprechen als auch für das Laufen brauchst du Luft: Reicht deine Puste für beides, bewegst du dich in einem optimalen Tempobereich. Die Laktatproduktion ist dann sehr gering, die <a href="https://www.runnersworld.de/sport-wettkampf-ernaehrung/der-mythos-fettverbrennung-und-was-dahinter-steckt/">Fettstoffwechselrate</a> aber relativ hoch (prozentual, d. h. im Verhältnis zur Energiegewinnung durch eingelagerte Kohlenhydrate), weil für die Energiegewinnung genügend Sauerstoff vorhanden ist. Die gesundheitsfördernden Effekte des Ausdauertrainings, vor allem die positive Wirkung auf das Herz-Kreislauf-System, werden genau in diesem Intensitätsbereich erzielt.</p>
<p><strong>Woher weiß ich, dass ich zu langsam laufe?</strong></p>
<p>Zu langsam laufen kann man eigentlich gar nicht, wenn es einem allein um die gesundheitlichen Aspekte des Sports geht. Jede Fortbewegung, bei der man einen Laufschritt anlegt, hat einen so hohen Herzkreislauf-Anspruch, dass dieser auch gesundheitliche Effekte bewirkt. Tatsächlich kann man die körperliche Leistungsfähigkeit schneller und leichter verbessern, wenn man ab und zu gewisse Reizschwellen des Körpers überschreitet. Beim Laufeinsteiger &#8211; siehe oben &#8211; ist das schon beim Schritt vom Gehen zum Laufen der Fall, bei ambitionierten Läufern ist das der Fall, wenn sie das Gefühl haben, sie könnten keine Opern-Arien beim Laufen singen, sondern sich &#8222;nur noch&#8220; unterhalten, um bei obigem Beispiel des Sprechtests zu bleiben.</p>
<p><strong>Gibt es Tricks, das ideale Lauftempo zu finden?</strong></p>
<p>Kaum einem Läufer gelingt es auf Anhieb, den für ihn richtigen Trainingsbereich blind zu finden. Folge: Nicht nur Laufeinsteiger, sondern auch ambitionierte Läufer verbauen sich eine Steigerung ihres Leistungsvermögens durch zu intensives Training, sprich Lauftempo. Aus dieser Unsicherheit kann die Messung der Herzfrequenz heraushelfen. Und deshalb wollen wir uns dieser im Folgenden widmen.</p>
<p><strong>Die Herzfrequenz bestimmt das Lauftempo</strong></p>
<p>Gerade Laufanfänger können über ihre <a href="https://www.runnersworld.de/training-basiswissen/herzfrequenz-effektiver-laufen-durch-pulskontrolle/">Herzfrequenz</a> leicht Belastungen dosieren und Leistungsfortschritte erkennen. Dazu musst du dich nur eines sogenannten „Herzfrequenzmessers” bedienen. Dieser besteht aus einem Brustgurt und einer <a href="https://www.runnersworld.de/laufuhren/die-besten-uhren-fuer-laeufer/">passenden Laufuhr</a> und ist im Sportfachhandel erhältlich. Vom Sender im Gurt wird die Herzfrequenz drahtlos an den Empfänger in der Armbanduhr übertragen und ermöglicht eine permanente Überprüfung der aktuellen Herzfrequenzwerte. Wichtigste Frage: Wieso entspricht die Herzfrequenz der Belastungsintensität? Die Antwort: Mit jedem Herzschlag wird eine konstante Menge Blut und Sauerstoff durch den Körper gepumpt. Bei einem einstündigen Dauerlauf etwa 10000 x bis zu 200 ml Blut. Der Anstieg der Herzfrequenz entspricht ungefähr dem Anstieg der Sauerstoffaufnahme sowie dem Energieverbrauch und damit auch der Belastungsintensität.</p>
<p><strong>Und welche ist die richtige Herzfrequenz?</strong></p>
<p>Wer einen Herzfrequenzmesser besitzt, sollte zunächst wissen, dass Trainingspartner bei demselben Tempo und derselben Anstrengung unter Umständen völlig unterschiedliche Pulswerte erreichen. Hintergrund: Die Herzfrequenz ist ein sehr individuelles Maß. Wie Körper- oder Schuhgröße kann sie von Läufer zu Läufer sehr unterschiedlich sein. Zwar existieren einige Faustregeln zur Angabe eines „idealen” Belastungspulses, wie zum Beispiel „220 minus Lebensalter” oder „210 minus Lebensalter mal 0,65”, diese sind allerdings zur Ermittlung einer geeigneten Trainingsherzfrequenz nur sehr bedingt geeignet.</p>
<p><strong>Die maximale Herzfrequenz ist entscheidend</strong></p>
<p>Individuelle Belastungsbereiche lassen sich am besten über die <a href="https://www.runnersworld.de/training-basiswissen/die-maximale-herzfrequenz-ermitteln/">maximale Herzfrequenz</a> ermitteln. Von dieser lassen sich exakte Pulsangaben für entsprechende Belastungsbereiche von leicht (kaum belastend) bis schwer (extrem belastend) „in Prozent der maximalen Herzfrequenz” ableiten. Die maximale Herzfrequenz ist die Pulsfrequenz, die ein Sportler unter maximaler Belastung erreicht. Dazu muss man sich allerdings einmal total auspowern. Zugegeben, dies ist gerade für Laufanfänger keine leichte Aufgabe. Und ein solcher Maximaltest ist auch nur mit Vorsicht zu genießen: Maximal ausbelasten dürfen sich nur Laufanfänger, die kerngesund sind und in der Vorgeschichte keinerlei Herzprobleme hatten. Ein Maximaltest für Einsteiger sollte unbedingt unter Aufsicht (zum Beispiel durch erfahrene Läufer, Trainer eines Fitnessstudios oder örtlichen Sportvereins) durchgeführt werden.</p>
<p><strong>Der Maximaltest</strong></p>
<p>Es gibt viele Möglichkeiten, sich maximal auszubelasten, manche sind effektiver als andere. Die sicherlich zeiteffektivste Methode basiert auf einer sogenannten <a href="https://www.runnersworld.de/lauftraining/mit-intervalltraining-schneller-werden/">Intervallbelastung</a>. Das sind kurze, intensive Belastungen mit nicht ausreichenden Pausen, bei denen man sich in den maximalen Pulsbereich „hochschaukelt”. Beispiel: Laufe dich fünf bis zehn Minuten langsam ein, und belaste dich anschließend zwei mal drei Minuten im höchstmöglichen Tempo. Trabe zwischen den beiden Belastungen nur eine Minute langsam. Nehme fünf Sekunden nach der letzten der beiden Drei-Minuten-Spritzen den Puls. Der gemessene Wert sollte in etwa deinem Maximalpuls entsprechen.</p>
<p><a href="https://www.runnersworld.de/training-basiswissen/die-maximale-herzfrequenz-ermitteln/">Weitere Infos rund um die maximale Herzfrequenz</a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Dauerlauf ist nicht gleich Dauerlauf</strong></p>
<p>Wer seine maximale Herzfrequenz kennt, muss nun von dieser die Pulsvorgaben für die verschiedenen Belastungsbereiche ableiten. Dabei sollten Anfänger wissen, dass sich ein effektives Training längerfristig aus vielen Elementen zusammensetzt, die sich vor allem durch das Lauftempo unterscheiden. Aber beim Lauftraining ohne Wettkampfziel unterscheidet man zunächst nur in verschiedene Dauerlauftempi, bevor in einer gezielten Wettkampfvorbereitung auch noch schnellere Laufvarianten hinzukommen.</p>
<ol>
<li><strong>Der langsame Dauerlauf</strong></li>
</ol>
<p>Er spricht das niedrigste Trainingstempo an und ist somit das sinnvollste Trainingsmittel für Laufeinsteiger. Sein Tempo unterscheidet sich von dem des schnellen Gehens nur wenig. Der Belastungsbereich für einen langsamen (regenerativen) Dauerlauf liegt annähernd bei 70 bis 75 Prozent der maximalen Herzfrequenz. Die Herzfrequenzmessung soll hier das Tempo nicht antreiben, denn es gibt bei dieser Trainingsform keine untere Belastungsgrenze. Beim langsamen Dauerlauf misst man die Herzfrequenz nur, um nicht in einen zu hohen Belastungsbereich zu kommen.</p>
<ol start="2">
<li><strong>Der lockere Dauerlauf</strong></li>
</ol>
<p>Bei dieser Laufbelastung ist man schneller unterwegs als beim langsamen Dauerlauf. Der lockere Dauerlauf entspricht dem meistgenutzten Lauftempo erfahrener Läufer. Hier hat die Messung der Herzfrequenz für Laufanfänger eine Doppelfunktion: als Begrenzung nach oben und als Antrieb, wenn das Tempo allzu langsam werden sollte. Der Belastungsbereich für einen lockeren Dauerlauf sollte etwa bei 75 bis 85 Prozent der maximalen Herzfrequenz liegen. Wichtig ist bei dieser Laufintensität, dass man langsam losläuft und erst nach Ablauf der Aufwärmphase versucht, die Herzfrequenz (also die Belastung) der Intensität eines lockeren Dauerlaufs anzupassen.</p>
<ol start="3">
<li><strong>Der zügige Dauerlauf</strong></li>
</ol>
<p>Ein großes „Achtung” vorweg: Dieses Dauerlauftempo ist nichts für blutige Laufanfänger und nur Laufeinsteigern, die schon ihre ersten Erfahrungen mit der Laufbelastung gesammelt haben, zu empfehlen. Zügige Dauerläufe sind die schnellste Dauerlaufbelastung. Sie liegen im höchsten, gerade noch ohne Übersäuerung möglichen Tempobereich. Zur Erklärung: Bei hohem Lauftempo wird der Sauerstoffbedarf des Körpers zur Gewinnung von Energie durch den Abbau von in der Muskulatur und in der Leber gespeichertem Glykogen nicht mehr gedeckt. Die Atmung wird intensiver und schneller, von Unterhaltung kann keine Rede mehr sein. Mit Übersäuerung bezeichnet man also einen Vorgang, bei dem der Läufer unter großer Belastung in eine Sauerstoffschuld gerät: Der Organismus greift auf den anaeroben Stoffwechsel (Energiegewinnung ohne Sauerstoff) zurück, bei dem Milchsäure (Laktat) gebildet wird. Der Vorteil: Laufen in diesem Bereich trainiert am effektivsten die Ökonomisierung des Stoffwechsels.</p>
<p>Mehr als einmal pro Woche sollte ein zügiger Dauerlauf allerdings in keinem Fall auf dem Programm stehen. Auch hier verwendet man die Herzfrequenzmessung vor allem als obere und untere Grenze. Ein Kriterium für einen effektiven <a href="https://www.runnersworld.de/lauftraining/an-der-laktatschwelle-laufen/">Tempodauerlauf</a><u> </u>ohne zunehmende Übersäuerung ist ein relativ stabiler Herzfrequenzverlauf. Das bedeutet, dass die Herzfrequenz ab der fünften Belastungsminute bis zum Ende des Tempodauerlaufs nicht mehr weiter steigt. Der Belastungsbereich für einen Tempodauerlauf sollte etwa bei 85 Prozent der maximalen Herzfrequenz liegen.</p>
<p><strong>Fazit: Zu schnell geht immer, zu langsam nie</strong></p>
<p>Was das &#8222;ideale&#8220; oder &#8222;richtige&#8220; Lauftempo ist, lässt sich also nur bedingt pauschalisieren, dazu ist das Thema, wie so oft, zu komplex. Denn, welches das richtige Lauftempo ist, hängt eben auch mit dem Laufanspruch zusammen. Geht es aber bei der Frage zum richtigen Lauftempo, um das Tempo, welches die meisten Laufansprüche trifft, welches den überwiegenden Anteil an einem Lauftraining ausmachen sollte, so ist es ein Tempo, bei dem du 1. nicht außer Atem kommst, 2. dich noch gut unterhalten kannst, 3. bei dem du dich wohl fühlst und 4. von dem du dich zwei bis drei Stunden nach dem Lauf erholt hast. Bist du noch immer unsicher? Dann laufe lieber zu langsam als zu schnell. Denn &#8211; wir schrieben es schon &#8211; auch ein ganz langsames Lauftempo erwirkt noch viele positive gesundheitliche Effekte.</p>
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		<title>Tipps gegen schlechten Schlaf nach dem Sport</title>
		<link>https://marathonhamburg.de/tipps-gegen-schlechten-schlaf-nach-dem-sport/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Reinald Achilles]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 28 Oct 2023 11:44:13 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Gesundheit]]></category>
		<category><![CDATA[Laufthemen]]></category>
		<category><![CDATA[News]]></category>
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		<p>Nach einer späten Trainingseinheit klappt das Einschlafen nicht? Experten geben Tipps, was man gegen Schlaflosigkeit nach dem Laufen tun kann.</p>
<p><em>Von Iris Janke und Elaine Cappus</em></p>
<p>Am Abend hast du ein anstrengendes Intervalltraining absolviert und bist sehr erschöpft. Als du zwei Stunden später versuchst Schlaf zu finden, bist du trotzdem <strong>unruhig und nervös.</strong> Du hast Einschlafprobleme und wälzt dich gequält von innerer Unruhe herum. Woran liegt das?</p>
<p>„Wenn man abends um 20 Uhr auf die Bahn geht und ein Tempotraining absolviert, muss man danach erst mal runterkommen“, bestätigt auch Martin Schelauske, seit über 20 Jahren passionierter Läufer. „Das ist aber eine Sache der Gewöhnung. Wenn man das regelmäßig macht, hat man es bald im Griff“. Ambitionierten Läuferinnen und Läufern, die wie er den Abend für anspruchsvolle Trainingseinheiten nutzen, rät Schelauske, ein <strong>Entspannungsbad</strong> zu nehmen oder in die <strong>Sauna</strong> zu gehen.</p>
<h3><strong>Warum kann man direkt nach dem Sport schlechter schlafen?</strong></h3>
<p>Auslöser und Ursachen für Schlafprobleme oder sogar Schlaflosigkeit können äußerst unterschiedlich sein – von <strong>äußerlichen Bedingungen über körperliche bis hin zu seelischen Problemen.</strong> Ebenso können die Nebenwirkung von Medikamenten, eine Hormonumstellung oder eine Krankheit Einfluss auf den Schlaf haben.</p>
<p>Bei Sportlerinnen und Sportlern kann auch ein intensives Lauftraining am Abend Ursache für <strong>Einschlafprobleme</strong> oder unruhigen Schlaf sein. Wer hart trainiert, hat einen <strong>erhöhten Puls.</strong> Der Körper gerät in einen <strong>Sauerstoffmangel.</strong> Dadurch werden Stresshormone ausgeschüttet, die innere Unruhe und Muskelanspannung verursachen. Nach der Belastung dauert es Stunden, bis diese wieder abgebaut sind und der Körper zur Ruhe kommt. Folglich lässt es sich kurz nach einem harten Training nicht gut schlafen.</p>
<h3><strong>Wie lange braucht der Körper nach dem Sport um runterzukommen?</strong></h3>
<p>Es sollte also genügend zeitlicher Abstand zwischen dem Laufen und dem Zubettgehen liegen. Aber wie viel ist genug? In dieser Frage sind sich selbst Expertinnen und Experten nicht einig. Laut Hans-Günter Weeß, Leiter des Interdisziplinären Schlafzentrums am Pfalzklinikum in Klingenmünster, sollten für einen erholsamen Schlaf „mehr als <strong>eine oder besser zwei Stunden</strong> zwischen einer sportlichen Aktivität wie dem Laufen und dem Zubettgehen liegen“.</p>
<p>Antigone Fritz, Somnologin und Leiterin des Nierenzentrum Rhein-Erft, geht sogar noch weiter und rät schlaflosen Sportlerinnen und Sportlern: „Wer Ein- oder Durchschlafproblemen hat, sollte besser nicht am Abend, sondern <strong>eher am Nachmittag beziehungsweise im Laufe des Tages Sport treiben,</strong> da körperliche Aktivität den Sympathiko-Tonus steigert und somit Schlafprobleme begünstigen kann“.</p>
<p>Wer also einen <a href="https://www.runnersworld.de/training-basiswissen/tempodauerlauf/">Tempodauerlauf</a> oder ein <a href="https://www.runnersworld.de/lauftraining/mit-intervalltraining-schneller-werden/">Intervalltraining</a> als Laufeinheit absolvieren will, sollte dies tagsüber tun, um abends den wohlverdienten Schlaf zu finden.</p>
<p>Betroffene sollten der Expertin zufolge einen zeitlichen Abstand von <strong>etwa fünf Stunden zwischen der sportlichen Aktivität und dem Zubettgehen</strong> einhalten – wobei der optimale Abstand zwischen Trainingseinheit und Schlaf individuell ganz unterschiedlich sein könne. Nicht jede Sportart oder jedes Training hätten den gleichen Effekt auf den Schlaf. „Trainingseinheiten mit hohen Pulsspitzen, wie etwa Intervall- oder Sprinttraining, haben potenziell einen größeren Einfluss auf das Einschlafen und die Schlafqualität als Lauftraining im niedrigen Pulsbereich“, so die Ärztin.</p>
<p><strong>Achtung: </strong>Schlafprobleme können auch ein Symptom von zu viel oder zu intensivem Training sein. Teste, ob du besser zur Ruhe kommst, wenn du es eine Woche lang ruhiger angehen lässt. Eine erste Orientierung, ob du zu viel trainierst, kann auch unser Übertrainings-Test geben.</p>
<p><a href="https://www.runnersworld.de/tools/trainieren-sie-zu-viel/">&gt;&gt;Übertrainingstest: Trainieren Sie zu viel?</a></p>
<h3><strong>Tagebuch führen bei Schlafproblemen</strong></h3>
<p>Marc Spielmanns, Ärztlicher Leiter des Zentrums für Schlafmedizin Zürcher Oberland, gibt Entwarnung für die meisten Schlafprobleme bei Läufern und Läuferinnen: „Viele Schwierigkeiten lassen sich schon durch eine vernünftige Anamnese lösen“. Eine echte Schlafstörung gilt für Spielmanns erst dann als diagnostiziert, wenn das Problem <strong>länger als drei bis vier Wochen anhält.</strong></p>
<p>Selbst Patienten, die sehr unter den Schlafproblemen leiden, bekommen von Spielmanns also erst mal die Aufgabe, <strong>für einige Zeit ein Schlaftagebuch zu führen.</strong> „Die Patienten schreiben auf, wann sie zu Bett gegangen sind, wann sie aufgestanden sind, was sie im Bett gemacht haben und ob sie zwischendurch aufgewacht sind – und wenn ja, wann. Außerdem sollen sie protokollieren, was sie tagsüber gemacht haben, ob sie sich bewegt haben und wie viel“.</p>
<p>Gemeinsam mit dem Patienten prüft Spielmanns, der selbst Marathon läuft, anschließend das Schlaftagebuch. Ein klassischer Fehler sei, dass Patienten, die tagsüber müde sind, <strong>sich zwischendurch hinlegen.</strong> „Wenn jemand aber mittags eine Stunde schläft, braucht er sich nicht zu wundern, wenn er abends nicht müde ist“, sagt der Schlaf-Experte. Einem Power-Nap von fünfzehn bis zwanzig Minuten, wenn man wirklich erschöpft ist, steht am Mittag natürlich nichts im Wege.</p>
<h3><strong>Wie viel Schlaf braucht der Mensch?</strong></h3>
<p>Die Wissenschaft spricht hier meist von <strong>sieben bis neun Stunden,</strong> abhängig von Alter, Geschlecht, individuellem Bedürfnis und körperlicher Aktivität. Wie viel Schlaf der Mensch braucht, <strong>ändert sich im Lauf des Lebens.</strong> Einen 20-Jährigen mit Schlafstörungen finde man kaum, im Gegenteil, so Spielmanns. Im späteren Lebensalter hingegen entwickele sich ein anderes Schlafverhalten: „Man glaubt, acht Stunden Schlaf zu brauchen. Viele kommen aber mit deutlich weniger aus.“</p>
<p>Spielmanns zufolge geraten eher Männer in den Strudel des extremen Trainings mit Schlafproblemen, obwohl unter den Nichtsporttreibenden eher Frauen als Männer von Schlafproblemen betroffen seien. Folgendes Szenario ist für Spielmann ein Klassiker: „Ein Mann mit 40 will es noch mal wissen. Er steht zwar mitten im Job, meint aber plötzlich, 100 Kilometer in der Woche laufen zu müssen. Dann wird es schwierig.“ In einem Jahr von null auf Marathon zu gehen, da komme das ganze System durcheinander, was zu Schlafstörungen führen kann, so der Internist.</p>
<p><a href="https://www.runnersworld.de/lauftraining/soll-ich-laufen-auch-wenn-ich-muede-bin/">&gt;&gt;Soll ich laufen, auch wenn ich müde bin?</a></p>
<h3><strong>Wie wirkt sich Sport auf den Schlaf aus?</strong></h3>
<p>Grundsätzlich ist Sport eine Wohltat für unsere Gesundheit – und natürlich auch für unser Schlafverhalten. Wer sich nach einer Sporteinheit genug Zeit zum Runterkommen gibt und die Einschlaftipps berücksichtigt, der wird <strong>durch das Training sogar beim Schlafen profitieren.</strong> Vor allem Ausdauersportarten wie Joggen, Radfahren, Schwimmen und Walken wirken sich positiv auf die Schlafqualität aus.</p>
<p>Dass Sportlerinnen und Sportler besser schlafen, das belegen auch <a href="https://www.scielo.br/j/rbp/a/fP3y9nQDGWc3fLVVv69SJjR/?lang=en">Studien</a>, etwa die der Oregon State University und der Bellarmine University in den USA.</p>
<p>Dabei wurden mehr als 2.600 Menschen zwischen 18 und 85 Jahren untersucht, die in der Woche insgesamt mindestens zweieinhalb Stunden mittel- bis hochintensiv Sport machten. Die Teilnehmenden verbesserten ihre Schlafqualität dabei um 65 Prozent im Vergleich zu denen, die sportlich gar nicht aktiv waren. Die Schlafqualität ist besser, <strong>weil Sporttreibende schneller in den Tiefschlaf fallen,</strong> als diejenigen, die körperlich nicht aktiv sind.</p>
<p>Wenn der Schlaf besser ist, fühlen wir uns morgens folglich erholter. Wir sind leistungsfähiger, was nicht nur im beruflichen Alltag, sondern auch beim Sport wichtig ist. Wichtig: <strong>Wer viel trainiert braucht etwas mehr Schlaf.</strong> Das kann eine halbe Stunde sein, oder auch eine Stunde. Entscheiden Sie auch ein wenig nach Gefühl, denn jeder Mensch ist individuell, genau wie das Schlafbedürfnis.</p>
<p><a href="https://www.runnersworld.de/gesundheit/kalorienverbrauch-beim-schlafen/">&gt;&gt;So lassen sich beim Schlafen mehr Kalorien verbrennen</a></p>
<h3><strong>8 Einschlaftipps</strong></h3>
<p>Mit den folgenden Tipps kannst du dir das Einschlafen erleichtern:</p>
<ol>
<li>Vermeide aktivierende Tätigkeiten kurz vor dem Schlafen.</li>
<li>Verbanne Störquellen aus dem Schlafzimmer. Das Blaulicht von Smartphone, Fernseher und Laptop verschlechtern den Schlaf. Mache damit mindestens eine Stunde vor dem Zubettgehen Schluss.</li>
<li>Lese zum Einschlafen ein leichtes Buch. Du wirst merken, wie schnell dir die Augen zu fallen.</li>
<li>Gehe immer mehr oder weniger zur gleichen Zeit zu Bett.</li>
<li>Schaffe angenehme Schlafbedingungen (die ideale Raumtemperatur liegt bei 16-18 Grad Celsius).</li>
<li>Vermeide es, zu rauchen und trinke keinen Alkohol.</li>
<li>Vermeide große Mahlzeiten am späteren Abend.</li>
<li>Integriere Entspannungstechniken wie autogenes Training oder Meditation in deinen Tagesablauf.</li>
</ol>
<p><strong>Fazit: Keine hochintensiven Trainingseinheiten direkt vor dem Schlafen gehen, ansonsten ist Sport ein gutes Schlafmittel</strong></p>
<p>Schlafstörungen können viele Ursachen haben, zum Beispiel ein intensives Training am Abend. Hierbei steigen der Puls und die Sauerstoffaufnahme und der Körper schüttet Stresshormone aus. Diese sind für die Muskelanspannung verantwortlich, bewirken aber auch körperliche Unruhe. Auch noch mehrere Stunden nach der Belastung zirkulieren die <strong>Stresshormone in unserem Körper, die uns nicht schlafen lassen.</strong></p>
<p>Laut Experten sollten <strong>mindestens zwei bis drei Stunden zwischen dem Lauftraining sowie anderen körperlichen Anstrengungen und dem ins Bett gehen</strong> liegen. Wer häufiger unter Schlafproblemen leidet, sollte Sporteinheiten möglichst tagsüber absolvieren. Damit ist sichergestellt, dass ausreichend Zeit zwischen Training und Schlaf liegt. Schlafprobleme können auch eine Reaktion auf zu intensives Training sein. Um das herauszufinden, solltest du ein Schlaftagebuch führen und deinen Trainingsumfang reduzieren.</p>
<p>Wer Hilfe beim Einschlafen braucht, kann in der Regel schon <strong>durch ein paar weitere Tipps leichter Ruhe finden.</strong> Das Handy, den Fernseher und den Laptop mindestens eine Stunde vor dem Schlafen gehen ausmachen und stattdessen Lesen. Entspannungsübungen machen oder meditieren. Verzicht auf Alkohol, Nikotin und schwere Mahlzeiten am Abend. Die Temperatur des Zimmers sollte zwischen 16 und 18 Grad betragen.</p>
<p>Bedenke auch, dass es individuell ist und auch vom Alter abhängt, wie viel Schlaf du tatsächlich brauchst.</p>
<h6>Bild: Pexels/Andrea Piacquadio</h6>
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		<title>Regeneration &#8211; der Schlüssel zum Erfolg </title>
		<link>https://marathonhamburg.de/regeneration-der-schluessel-zum-erfolg/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Reinald Achilles]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 12 Oct 2023 08:47:29 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Laufthemen]]></category>
		<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Training]]></category>
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		<p><span data-contrast="auto">Regeneration gehört in jeden Trainingsplan, denn mit dem richtigen Maß an Erholung zeigt die Leistungskurve steil nach oben. Das Training fällt leichter und du beugst Verletzungen vor.</span><span data-ccp-props="{&quot;201341983&quot;:0,&quot;335559739&quot;:160,&quot;335559740&quot;:259}"> </span></p>
<p><i><span data-contrast="auto">Von Irina Strohecker und Isaac Williams </span></i><span data-ccp-props="{&quot;201341983&quot;:0,&quot;335559739&quot;:160,&quot;335559740&quot;:259}"> </span></p>
<p><span data-contrast="auto">Man könnte meinen, Regeneration wäre für Läufer und Läuferinnen die leichteste Übung – nach dem Motto: einfach mal nichts tun! Seltsamerweise tun sich viele schwer damit. Tief in unserem Unterbewusstsein verankerte Lebensweisheiten wie „Ohne Fleiß kein Preis“ oder „Mehr bringt mehr“ verhindern allzu oft, dass wir zwischen unseren Trainingseinheiten oder nach dem Wettkampf ausreichend zur Ruhe kommen. Eine falsche Ernährung und ein stressiger Alltag tun ein Übriges. Hier erfährst du, wie du am besten regenerierst und welche Möglichkeiten es gibt.</span><span data-ccp-props="{&quot;201341983&quot;:0,&quot;335559739&quot;:160,&quot;335559740&quot;:259}"> </span></p>
<p><span data-ccp-props="{&quot;201341983&quot;:0,&quot;335559739&quot;:160,&quot;335559740&quot;:259}"> </span></p>
<p><b><span data-contrast="auto">Was ist Regeneration?</span></b><span data-ccp-props="{&quot;201341983&quot;:0,&quot;335559739&quot;:160,&quot;335559740&quot;:259}"> </span></p>
<p><span data-contrast="auto">Taucht man etwas tiefer in das Thema ein, „dann bedeutet Regeneration das </span><b><span data-contrast="auto">Wiederauffüllen der Muskeln mit Energie</span></b><span data-contrast="auto"> freisetzenden Enzymen, funktionalen Proteinen, gespeicherten Fetten und Kohlenhydraten sowie die </span><b><span data-contrast="auto">Regenerierung des Hormon- und Immunsystems</span></b><span data-contrast="auto">“, sagt Trent Stellingwerff, Leiter der Abteilung für Forschung und Physiologie am Canadian Sport Institute. Damit dürfte klar sein, dass sich Regeneration nicht nur auf einer Ebene, wie etwa der muskulären, abspielt, sondern der Körper im Zuge der Regeneration an sämtlichen Stellschrauben dreht. „Regeneration bewirkt aber nicht nur Reparatur, Ruhe und Wiederauftanken, sondern versetzt den Körper zugleich in die Lage, sich an Belastungen anzupassen und </span><b><span data-contrast="auto">ein höheres Fitnessniveau zu erreichen.“</span></b><span data-ccp-props="{&quot;201341983&quot;:0,&quot;335559739&quot;:160,&quot;335559740&quot;:259}"> </span></p>
<p><span data-contrast="auto">Anders gesagt: </span><b><span data-contrast="auto">Nach jeder Trainingseinheit brauchen wir eine Phase der Erholung,</span></b><span data-contrast="auto"> um auch beim nächsten Lauf Leistung bringen zu können. Ein schlagendes Argument für alle Trainingswütigen, die ihre Füße nicht stillhalten können, doch auf vernünftige Ruhephasen zu achten.</span><span data-ccp-props="{&quot;201341983&quot;:0,&quot;335559739&quot;:160,&quot;335559740&quot;:259}"> </span></p>
<p><span data-ccp-props="{&quot;201341983&quot;:0,&quot;335559739&quot;:160,&quot;335559740&quot;:259}"> </span></p>
<p><span data-contrast="auto">„Regeneration ist die gezielte aktive Erholung des Sporttreibenden. </span><b><span data-contrast="auto">In dieser Phase finden die Anpassung, auch Adaptation genannt, und der Muskelaufbau statt.</span></b><span data-contrast="auto"> Sie gehört deshalb unbedingt in jeden Trainingsplan“, sagt Dr. Wolfgang Friedrich, Experte im Bereich Ernährung und Regeneration. Er lehrte über 30 Jahre lang als Studienleiter des Württembergischen Landessportbundes (WLSB) an der Landessportschule Albstadt, in seiner Funktion bildete er tausende Trainer*innen und Sportlehrer*innen aus. Friedrich schrieb mehrere Lehrbücher im Fachbereich Sportwissenschaft über die Themen Ernährung und optimale Regeneration.</span><br />
<span data-ccp-props="{&quot;201341983&quot;:0,&quot;335559739&quot;:160,&quot;335559740&quot;:259}"> </span></p>
<p><a href="https://www.runnersworld.de/lauftraining/ruhetage/"><span data-contrast="none">So wichtig sind Ruhetage</span></a><span data-ccp-props="{&quot;201341983&quot;:0,&quot;335559739&quot;:160,&quot;335559740&quot;:259}"> </span></p>
<p><span data-ccp-props="{&quot;201341983&quot;:0,&quot;335559739&quot;:160,&quot;335559740&quot;:259}"> </span></p>
<p><b><span data-contrast="auto">Warum ist Regeneration im Sport wichtig?</span></b><span data-ccp-props="{&quot;201341983&quot;:0,&quot;335559739&quot;:160,&quot;335559740&quot;:259}"> </span></p>
<p><span data-contrast="auto">„Es gibt eine simple Gleichung“, sagt der britische Laufphysiotherapeut </span><a href="https://www.running-physio.com/"><span data-contrast="none">Tom Goom</span></a><span data-contrast="auto">: „Leistungsfähigkeit = Fitness minus Erschöpfung.“</span><span data-ccp-props="{&quot;201341983&quot;:0,&quot;335559739&quot;:160,&quot;335559740&quot;:259}"> </span></p>
<p><span data-ccp-props="{&quot;201341983&quot;:0,&quot;335559739&quot;:160,&quot;335559740&quot;:259}"> </span></p>
<p><span data-contrast="auto">Ohne ausreichende Regeneration nimmt irgendwann die Erschöpfung überhand, Fitnesszuwächse gehen verloren und die Leistung stagniert oder geht sogar zurück. Regeneration ist eben nicht nur erforderlich, um die negativen Folgen der Erschöpfung zu vermeiden. Nein, </span><b><span data-contrast="auto">Regeneration ist unverzichtbar, um positive Trainingsanpassungen, sprich eine Leistungssteigerung zu erzielen.</span></b><span data-ccp-props="{&quot;201341983&quot;:0,&quot;335559739&quot;:160,&quot;335559740&quot;:259}"> </span></p>
<p><span data-contrast="auto">Es ist wichtig zu verstehen, dass das Laufen – wie auch alle anderen Sportarten – den Körper angreift:</span><b><span data-contrast="auto"> Das Training schädigt die Muskeln und schwächt kurzzeitig das Immunsystem.</span></b><span data-contrast="auto"> Auf den ersten Blick spricht das nicht gerade für die Sinnhaftigkeit des Ganzen – wäre da nicht die Tatsache, dass der Körper auf diese Belastungen mit einer Vielzahl positiver Prozesse reagiert. Kommt er zur Ruhe, beginnt er, die Muskelfasern zu reparieren und zu kräftigen, sauerstoffreiches Blut in die beschädigten Bereiche zu leiten und durch Anpassung an die Belastung dafür zu sorgen, dass man anschließend fitter ist als zuvor.</span><span data-ccp-props="{&quot;201341983&quot;:0,&quot;335559739&quot;:160,&quot;335559740&quot;:259}"> </span></p>
<p><span data-ccp-props="{&quot;201341983&quot;:0,&quot;335559739&quot;:160,&quot;335559740&quot;:259}"> </span></p>
<p><span data-contrast="auto">Einfach ausgedrückt: Unser Körper strebt danach, Belastungen besser bewältigen zu können, und entwickelt durch das Wechselspiel aus Belastung und Erholung Kraft und Ausdauer. Die Bedeutung der Regeneration dürfte damit hinlänglich geklärt sein.</span><span data-ccp-props="{&quot;201341983&quot;:0,&quot;335559739&quot;:160,&quot;335559740&quot;:259}"> </span></p>
<p><b><span data-contrast="auto">Wie kann ich meine Regeneration fördern?</span></b><span data-ccp-props="{&quot;201341983&quot;:0,&quot;335559739&quot;:160,&quot;335559740&quot;:259}"> </span></p>
<p><span data-contrast="auto">Was kann man konkret tun, um die genannten Prozesse in Gang zu bringen? Wie sieht also Regeneration für dich als Läuferin oder Läufer aus? Die Antwort ist vielseitig, denn Regeneration ist eine sehr individuelle Angelegenheit. Wir möchten dir hier verschiedene wichtige Maßnahmen vorstellen, deren Effekte wissenschaftlich belegt sind und weitere Methoden nennen, die du austesten kannst. Ob diese dann für dich Wirkung zeigen, wirst du selbst herausfinden. Denn was genau wie hilft, ist sogar im Spitzensport von Athlet zu Athlet und von Athletin zu Athletin höchst individuell, wie die vom Bundesinstitut für Sportwissenschaft geförderte Langzeitstudie zum Regenerationsmanagement im Spitzensport, kurz „REGman“ (2012 bis 2021) bestätigt. Mehr dazu später.</span><span data-ccp-props="{&quot;201341983&quot;:0,&quot;335559739&quot;:160,&quot;335559740&quot;:259}"> </span></p>
<p><span data-contrast="auto"> </span><a href="https://regman.org/"><span data-contrast="none">Langzeitstudie zum Regenerationsmanagement im Spitzensport</span></a><span data-ccp-props="{&quot;201341983&quot;:0,&quot;335559739&quot;:160,&quot;335559740&quot;:259}"> </span></p>
<p><span data-ccp-props="{&quot;201341983&quot;:0,&quot;335559739&quot;:160,&quot;335559740&quot;:259}"> </span></p>
<p><b><span data-contrast="auto">Die Regenerationspyramide</span></b><span data-ccp-props="{&quot;201341983&quot;:0,&quot;335559739&quot;:160,&quot;335559740&quot;:259}"> </span></p>
<p><span data-contrast="auto">Hast du schon mal von der Regenerationspyramide gehört? Diese Pyramide stellt </span><b><span data-contrast="auto">die drei wichtigsten Regenerationsmethoden</span></b><span data-contrast="auto"> in den Vordergrund. Und diese sind denkbar einfach: </span><b><span data-contrast="auto">Schlaf</span></b><span data-contrast="auto"> als wichtigster Faktor und Spitze ganz oben, dann kommt die Basis: </span><b><span data-contrast="auto">Ernährung </span></b><span data-contrast="auto">und die </span><b><span data-contrast="auto">mentale Erholung.</span></b><span data-contrast="auto"> Diese drei Säulen sind wissenschaftlich gut untersucht und ihre Wirkung ist mehrfach bewiesen worden, was man von anderen Regenerationstechniken nicht uneingeschränkt behaupten kann.</span><span data-ccp-props="{&quot;201341983&quot;:0,&quot;335559739&quot;:160,&quot;335559740&quot;:259}"> </span></p>
<p><b><span data-contrast="auto">Wie viel Schlaf brauchen Läuferinnen und Läufer, um optimal zu regenerieren?</span></b><span data-ccp-props="{&quot;201341983&quot;:0,&quot;335559739&quot;:160,&quot;335559740&quot;:259}"> </span></p>
<p><span data-contrast="auto">Eine 2018 in der Zeitschrift „Sports Medicine“ publizierte Studie legt </span><b><span data-contrast="auto">zwischen sieben und neun Stunden Schlaf</span></b><span data-contrast="auto"> nahe. Für intensiv Trainierende, die ihr Potenzial voll ausschöpfen möchten, werden neun bis zehn Stunden empfohlen. Für Spitzensportler und -sportlerinnen gibt es im Trainingslager, wo oft in zwei Einheiten am Tag trainiert wird, meist einige Ruhezeiten, nicht nur abends und nachts, sondern auch tagsüber für den Powernap. Aber auch ambitionierte Breitensporttreibende sollten unbedingt auf eine gute Schlafhygiene achten. Bei Schlafproblemen können die folgenden </span><b><span data-contrast="auto">Schlaf-Tipps</span></b><span data-contrast="auto"> helfen:</span><span data-ccp-props="{&quot;201341983&quot;:0,&quot;335559739&quot;:160,&quot;335559740&quot;:259}"> </span></p>
<ul>
<li data-leveltext="" data-font="Symbol" data-listid="1" data-list-defn-props="{&quot;335552541&quot;:1,&quot;335559684&quot;:-2,&quot;335559685&quot;:720,&quot;335559991&quot;:360,&quot;469769226&quot;:&quot;Symbol&quot;,&quot;469769242&quot;:&#091;8226&#093;,&quot;469777803&quot;:&quot;left&quot;,&quot;469777804&quot;:&quot;&quot;,&quot;469777815&quot;:&quot;multilevel&quot;}" aria-setsize="-1" data-aria-posinset="1" data-aria-level="1"><span data-contrast="auto">Schlaf-Routine: Halte halbwegs </span><b><span data-contrast="auto">feste Zeiten</span></b><span data-contrast="auto"> für das Zubettgehen und Aufstehen ein</span><span data-ccp-props="{&quot;201341983&quot;:0,&quot;335559739&quot;:160,&quot;335559740&quot;:259}"> </span></li>
<li data-leveltext="" data-font="Symbol" data-listid="1" data-list-defn-props="{&quot;335552541&quot;:1,&quot;335559684&quot;:-2,&quot;335559685&quot;:720,&quot;335559991&quot;:360,&quot;469769226&quot;:&quot;Symbol&quot;,&quot;469769242&quot;:&#091;8226&#093;,&quot;469777803&quot;:&quot;left&quot;,&quot;469777804&quot;:&quot;&quot;,&quot;469777815&quot;:&quot;multilevel&quot;}" aria-setsize="-1" data-aria-posinset="2" data-aria-level="1"><span data-contrast="auto">In den Abendstunden das </span><b><span data-contrast="auto">Licht dimmen</span></b><span data-contrast="auto"> und den Blick auf helle Bildschirme, Fernsehen und Smartphone meiden</span><span data-ccp-props="{&quot;201341983&quot;:0,&quot;335559739&quot;:160,&quot;335559740&quot;:259}"> </span></li>
<li data-leveltext="" data-font="Symbol" data-listid="1" data-list-defn-props="{&quot;335552541&quot;:1,&quot;335559684&quot;:-2,&quot;335559685&quot;:720,&quot;335559991&quot;:360,&quot;469769226&quot;:&quot;Symbol&quot;,&quot;469769242&quot;:&#091;8226&#093;,&quot;469777803&quot;:&quot;left&quot;,&quot;469777804&quot;:&quot;&quot;,&quot;469777815&quot;:&quot;multilevel&quot;}" aria-setsize="-1" data-aria-posinset="3" data-aria-level="1"><span data-contrast="auto">Zimmertemperatur im Schlafzimmer sollte </span><b><span data-contrast="auto">nicht zu warm</span></b><span data-contrast="auto"> sein</span><span data-ccp-props="{&quot;201341983&quot;:0,&quot;335559739&quot;:160,&quot;335559740&quot;:259}"> </span></li>
</ul>
<ul>
<li data-leveltext="" data-font="Symbol" data-listid="1" data-list-defn-props="{&quot;335552541&quot;:1,&quot;335559684&quot;:-2,&quot;335559685&quot;:720,&quot;335559991&quot;:360,&quot;469769226&quot;:&quot;Symbol&quot;,&quot;469769242&quot;:&#091;8226&#093;,&quot;469777803&quot;:&quot;left&quot;,&quot;469777804&quot;:&quot;&quot;,&quot;469777815&quot;:&quot;multilevel&quot;}" aria-setsize="-1" data-aria-posinset="1" data-aria-level="1"><b><span data-contrast="auto">Kein Kaffee oder Alkohol</span></b><span data-contrast="auto"> vor dem Zubettgehen</span><span data-ccp-props="{&quot;201341983&quot;:0,&quot;335559739&quot;:160,&quot;335559740&quot;:259}"> </span></li>
<li data-leveltext="" data-font="Symbol" data-listid="1" data-list-defn-props="{&quot;335552541&quot;:1,&quot;335559684&quot;:-2,&quot;335559685&quot;:720,&quot;335559991&quot;:360,&quot;469769226&quot;:&quot;Symbol&quot;,&quot;469769242&quot;:&#091;8226&#093;,&quot;469777803&quot;:&quot;left&quot;,&quot;469777804&quot;:&quot;&quot;,&quot;469777815&quot;:&quot;multilevel&quot;}" aria-setsize="-1" data-aria-posinset="2" data-aria-level="1"><span data-contrast="auto">Abends </span><b><span data-contrast="auto">nicht zu viel essen</span></b><span data-contrast="auto"> und trinken</span><span data-ccp-props="{&quot;201341983&quot;:0,&quot;335559739&quot;:160,&quot;335559740&quot;:259}"> </span></li>
<li data-leveltext="" data-font="Symbol" data-listid="1" data-list-defn-props="{&quot;335552541&quot;:1,&quot;335559684&quot;:-2,&quot;335559685&quot;:720,&quot;335559991&quot;:360,&quot;469769226&quot;:&quot;Symbol&quot;,&quot;469769242&quot;:&#091;8226&#093;,&quot;469777803&quot;:&quot;left&quot;,&quot;469777804&quot;:&quot;&quot;,&quot;469777815&quot;:&quot;multilevel&quot;}" aria-setsize="-1" data-aria-posinset="3" data-aria-level="1"><b><span data-contrast="auto">Mittagsschlaf </span></b><span data-contrast="auto">(Powernap) nicht länger als 30 Minuten</span><span data-ccp-props="{&quot;201341983&quot;:0,&quot;335559739&quot;:160,&quot;335559740&quot;:259}"> </span></li>
<li data-leveltext="" data-font="Symbol" data-listid="1" data-list-defn-props="{&quot;335552541&quot;:1,&quot;335559684&quot;:-2,&quot;335559685&quot;:720,&quot;335559991&quot;:360,&quot;469769226&quot;:&quot;Symbol&quot;,&quot;469769242&quot;:&#091;8226&#093;,&quot;469777803&quot;:&quot;left&quot;,&quot;469777804&quot;:&quot;&quot;,&quot;469777815&quot;:&quot;multilevel&quot;}" aria-setsize="-1" data-aria-posinset="4" data-aria-level="1"><span data-contrast="auto">Gehe ins Bett, wenn du</span><b><span data-contrast="auto"> müde</span></b><span data-contrast="auto"> bist</span><span data-ccp-props="{&quot;201341983&quot;:0,&quot;335559739&quot;:160,&quot;335559740&quot;:259}"> </span></li>
</ul>
<p><span data-ccp-props="{&quot;201341983&quot;:0,&quot;335559685&quot;:720,&quot;335559739&quot;:160,&quot;335559740&quot;:259}"> </span></p>
<p><a href="https://www.runnersworld.de/gesundheitstipps/schlafprobleme-nach-dem-laufen/"><span data-contrast="none">Tipps gegen Schlafprobleme nach dem Laufen</span></a><span data-ccp-props="{&quot;201341983&quot;:0,&quot;335559739&quot;:160,&quot;335559740&quot;:259}"> </span></p>
<p><span data-ccp-props="{&quot;201341983&quot;:0,&quot;335559739&quot;:160,&quot;335559740&quot;:259}"> </span></p>
<p><b><span data-contrast="auto">Der Einfluss der Ernährung auf die Regeneration</span></b><span data-ccp-props="{&quot;201341983&quot;:0,&quot;335559739&quot;:160,&quot;335559740&quot;:259}"> </span></p>
<p><span data-contrast="auto">Ob du dich nun nach dem Tempotraining ausläufst, dich eine Weile dehnst oder nicht, ist nach aktuellem Forschungsstand nicht so wesentlich wie Essen und Trinken. Denn die Ernährung beeinflusst ganz sicher die Erholungsfähigkeit deines Körpers entscheidend. Was solltest du dabei beachten? „Das hängt von Trainingsbelastung und -umfang ab“, sagt Sporternährungsberaterin </span><a href="https://www.thesportsdietitian.co.uk/alex"><span data-contrast="none">Alexandra Cook</span></a><span data-contrast="auto">.</span><span data-ccp-props="{&quot;201341983&quot;:0,&quot;335559739&quot;:160,&quot;335559740&quot;:259}"> </span></p>
<p><span data-contrast="auto">„Wenn du kürzlich mit dem Laufen angefangen hast und/oder nur ein paarmal pro Woche trainierst, genügt es, wenn du nach dem Training eine </span><b><span data-contrast="auto">ausgewogene Mahlzeit mit Kohlenhydraten, Eiweiß und Gemüse</span></b><span data-contrast="auto"> zu dir nimmst, um dich wieder fit für den nächsten Lauf zu machen.“ Läuferinnen und Läufern mit intensivem Trainingsprogramm rät Cook zu einem ausgefeilteren Ansatz.</span><span data-ccp-props="{&quot;201341983&quot;:0,&quot;335559739&quot;:160,&quot;335559740&quot;:259}"> </span></p>
<p><span data-ccp-props="{&quot;201341983&quot;:0,&quot;335559739&quot;:160,&quot;335559740&quot;:259}"> </span></p>
<p><a href="https://www.runnersworld.de/gesund-essen-trinken/ernaehrungscoaching-individuelle-ernaehrungsplaene/"><span data-contrast="none">Das RUNNER’W-WORLD-Ernährungscoaching</span></a><span data-ccp-props="{&quot;201341983&quot;:0,&quot;335559739&quot;:160,&quot;335559740&quot;:259}"> </span></p>
<p><span data-ccp-props="{&quot;201341983&quot;:0,&quot;335559739&quot;:160,&quot;335559740&quot;:259}"> </span></p>
<p><span data-contrast="auto">Allen Läufern und Läuferinnen empfiehlt sie jedoch als goldene Regel: „Trinken (zur Rehydrierung), Glykogenspeicher auffüllen (Kohlenhydrate) und etwas essen, speziell Proteine für den Muskelaufbau – und zwar genau in dieser Reihenfolge: </span><b><span data-contrast="auto">Trinken vor Essen; Kohlenhydrate vor Proteine.</span></b><span data-contrast="auto"> Zur Not, falls du gerade nichts anderes zur Hand hast, kann man auch mal auf einen Energy-Drink zurückgreifen. Allerdings am besten immer mit zusätzlich ausreichend Wasser zu sich nehmen. Es gilt aber: </span><b><span data-contrast="auto">natürliche Nahrung zuerst</span></b><span data-contrast="auto"> (vor Substitution), vor allem im Freizeitsport!</span><span data-ccp-props="{&quot;201341983&quot;:0,&quot;335559739&quot;:160,&quot;335559740&quot;:259}"> </span></p>
<p><span data-contrast="auto">Damit dein Körper optimal funktioniert und um den Regenerationsprozess zu unterstützen, solltest du mindestens drei Viertel des Flüssigkeitsverlusts durch Schwitzen bereits während des Laufens ausgleichen. „Dazu musst du wissen, wie stark du schwitzt“, sagt Monique Ryan, Spezialistin für Sporternährung und Verfasserin des Buchs „Sports Nutrition for Endurance Athletes“. Das lässt sich mit der Wiegemethode ganz einfach ermitteln: Wiege dich vor und nach einem einstündigen Lauf; das Gewicht, das du danach verloren hast (in Gramm), entspricht deinem Flüssigkeitsverlust (in Millilitern) pro Stunde. Ryan betont zudem die Wichtigkeit der Flüssigkeitsaufnahme im Verlauf des Tages.</span><span data-ccp-props="{&quot;201341983&quot;:0,&quot;335559739&quot;:160,&quot;335559740&quot;:259}"> </span></p>
<p><span data-contrast="auto">Jetzt weißt du auch, warum das Saunieren nicht immer der idealen Regeneration dient, denn dabei verlierst du noch einmal über deinen Schweiß Flüssigkeit, die du wieder aufnehmen musst. </span><b><span data-contrast="auto">Sauna als Regerationsmethode ist daher kritisch zu überdenken</span></b><span data-contrast="auto"> und hilft eher individuell, eben nur in einigen Fällen. Wenn du bislang darauf setzt und es bei dir funktioniert, solltest du aber unbedingt damit weitermachen.</span><span data-ccp-props="{&quot;201341983&quot;:0,&quot;335559739&quot;:160,&quot;335559740&quot;:259}"> </span></p>
<p><b><span data-contrast="auto">Glykogenspeicher mit den richtigen Kohlenhydraten auffüllen</span></b><span data-ccp-props="{&quot;201341983&quot;:0,&quot;335559739&quot;:160,&quot;335559740&quot;:259}"> </span></p>
<p><b><span data-contrast="auto">Zum Wiederauffüllen der Glykogenspeicher der Muskeln sind Kohlenhydrate unverzichtbar.</span></b><span data-contrast="auto"> Wie viele du brauchst und in welcher Form, hängt individuell vom Trainingsplan ab. Falls zwischen deinen Einheiten 24 Stunden oder mehr liegen, brauchst du nur darauf zu achten, dass du innerhalb einer Stunde nach Trainingsende eine ausgewogene, kohlenhydratreiche Mahlzeit zu dir nimmst. „Bei einem Abstand von unter acht Stunden zwischen den Trainingseinheiten musst du etwas sorgfältiger vorgehen“, so Cook. Sie rät, dem Körper nach dem Lauf drei oder vier Stunden lang jede Stunde ein Gramm Kohlenhydrate pro Kilo Körpergewicht zuzuführen, um eine optimale Glykogensynthese sicherzustellen: „So sorgst du dafür, dass deine Glykogenspeicher für die nächste Trainingseinheit bestmöglich wieder aufgefüllt sind.“</span><span data-ccp-props="{&quot;201341983&quot;:0,&quot;335559739&quot;:160,&quot;335559740&quot;:259}"> </span></p>
<p><span data-ccp-props="{&quot;201341983&quot;:0,&quot;335559739&quot;:160,&quot;335559740&quot;:259}"> </span></p>
<p><a href="https://www.runnersworld.de/lexikon/glykogenspeicher/"><span data-contrast="none">Alles Wissenswerte zu Glykogenspeichern</span></a><span data-ccp-props="{&quot;201341983&quot;:0,&quot;335559739&quot;:160,&quot;335559740&quot;:259}"> </span></p>
<p><span data-ccp-props="{&quot;201341983&quot;:0,&quot;335559739&quot;:160,&quot;335559740&quot;:259}"> </span></p>
<p><span data-contrast="auto">Wie sollte dein Menü-Plan als Läufer oder Läuferin aussehen? Als Faustregel gilt für die Zusammensetzung der täglichen Energiezufuhr: </span><b><span data-contrast="auto">60 Prozent Kohlenhydrate, 25 Prozent Proteine und 15 Prozent Fette.</span></b><span data-contrast="auto"> Die richtigen Kohlenhydrate und eine ausgewogene Mischkost mit Proteinen und Vitaminen bilden die Basis. Dazu kommen wenig Fett, vorwiegend gesunde Fette, und vor allem ganz wenig Süßigkeiten. Als Leitfaden für verschiedene Lebensmittelgruppen in deiner Ernährung kann die Ernährungspyramide der DGE dienen oder die mediterrane Ernährungspyramide.</span><span data-ccp-props="{&quot;201341983&quot;:0,&quot;335559739&quot;:160,&quot;335559740&quot;:259}"> </span></p>
<p><span data-ccp-props="{&quot;201341983&quot;:0,&quot;335559739&quot;:160,&quot;335559740&quot;:259}"> </span></p>
<p><a href="https://www.dge.de/ernaehrungspraxis/vollwertige-ernaehrung/lebensmittelpyramide/"><span data-contrast="none">Ernährungspyramide der DGE</span></a><span data-contrast="auto"> </span><span data-ccp-props="{&quot;201341983&quot;:0,&quot;335559739&quot;:160,&quot;335559740&quot;:259}"> </span></p>
<p><span data-ccp-props="{&quot;201341983&quot;:0,&quot;335559739&quot;:160,&quot;335559740&quot;:259}"> </span></p>
<p><b><span data-contrast="auto">Muskulatur aufbauen mit Proteinen</span></b><span data-ccp-props="{&quot;201341983&quot;:0,&quot;335559739&quot;:160,&quot;335559740&quot;:259}"> </span></p>
<p><span data-contrast="auto">Für den Wiederaufbau der Muskulatur ist Eiweiß von zentraler Bedeutung. „Für die Regeneration unmittelbar nach dem Training und für die Leistungsfähigkeit bei einer zweiten Trainingseinheit am selben Tag sind Proteine zwar nicht so wichtig“, so Cook, „aber sie spielen eine große Rolle sowohl für die langfristige Erholung als auch für die körperliche Anpassung an die Belastung. Proteine sind der wichtigste Faktor bei der Synthese von Muskeleiweiß, aber dieser Prozess läuft über viele Stunden und Tage hinweg ab. Daher sollte man sich angewöhnen, </span><b><span data-contrast="auto">nach dem Training und für den Rest des Tages zu jeder Mahlzeit und bei jedem Snack etwa 20 Gramm Eiweiß zu sich zu nehmen.</span></b><span data-contrast="auto"> Das stellt eine angemessene Anpassung an das Training sicher.“</span><span data-ccp-props="{&quot;201341983&quot;:0,&quot;335559739&quot;:160,&quot;335559740&quot;:259}"> </span></p>
<p><span data-contrast="auto">Dieser Punkt wird durch eine im Fachblatt „Nutrients“ veröffentlichte Studie von 2018 gestützt: Die Forschenden fanden heraus, dass eine zusätzliche Eiweißzufuhr nach einem Marathon die Erholung der Läufer in den ersten 24 Stunden zwar nicht beeinflusste, sich aber sehr wohl auf das Erschöpfungsgefühl und den Muskelkater im Verlauf der nächsten 72 Stunden auswirkte. Die Läufer erholten sich zudem schneller als Mitglieder einer Kontrollgruppe, die nach dem Wettkampf nur Kohlenhydrate zu sich nahmen.</span><span data-ccp-props="{&quot;201341983&quot;:0,&quot;335559739&quot;:160,&quot;335559740&quot;:259}"> </span></p>
<p><span data-ccp-props="{&quot;201341983&quot;:0,&quot;335559739&quot;:160,&quot;335559740&quot;:259}"> </span></p>
<p><a href="https://www.runnersworld.de/gesund-essen-trinken/esst-mehr-eiweiss/"><span data-contrast="none">Deshalb sind Proteine so wichtig</span></a><a href="https://www.runnersworld.de/gesund-essen-trinken/esst-mehr-eiweiss/"><span data-contrast="none">[Link auf Beitrag 140367]</span></a><span data-ccp-props="{&quot;201341983&quot;:0,&quot;335559739&quot;:160,&quot;335559740&quot;:259}"> </span></p>
<p><span data-ccp-props="{&quot;201341983&quot;:0,&quot;335559739&quot;:160,&quot;335559740&quot;:259}"> </span></p>
<p><b><span data-contrast="auto">Rezept-Tipp: Bananen-Haferflocken-Shake mit vielen Kohlenhydraten und Proteinen</span></b><span data-ccp-props="{&quot;201341983&quot;:0,&quot;335559739&quot;:160,&quot;335559740&quot;:259}"> </span></p>
<p><span data-contrast="auto">Schnelle Energie: Diesen Bananen-Haferflocken-Shake empfiehlt Ernährungsberaterin Alexandra Cook unterstützt die Erholung nach dem Laufen.</span><span data-ccp-props="{&quot;201341983&quot;:0,&quot;335559739&quot;:160,&quot;335559740&quot;:259}"> </span></p>
<p><b><span data-contrast="auto">Zutaten</span></b><span data-ccp-props="{&quot;201341983&quot;:0,&quot;335559739&quot;:160,&quot;335559740&quot;:259}"> </span></p>
<ul>
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<p><b><span data-contrast="auto">Nährwertangaben</span></b><span data-ccp-props="{&quot;201341983&quot;:0,&quot;335559739&quot;:160,&quot;335559740&quot;:259}"> </span></p>
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</ul>
<p><b><span data-contrast="auto">Welche Nahrungsmittel unterstützen die Regeneration noch?</span></b><span data-ccp-props="{&quot;201341983&quot;:0,&quot;335559739&quot;:160,&quot;335559740&quot;:259}"> </span></p>
<p><span data-contrast="auto">Natürlich geht es bei der Regeneration um mehr als nur die Aufnahme von Eiweiß und Kohlenhydraten. So kannst du die Regenerationsprozesse unterstützen, indem du im Anschluss an einen Lauf bestimmte Nahrungsmittel zu dir nimmst, die besonders viele der dazu erforderlichen Nährstoffe bieten. </span><b><span data-contrast="auto">Avocados etwa sind reich an Kalium,</span></b><span data-contrast="auto"> das beim Schwitzen verloren geht, und Studien haben gezeigt, dass die in Avocados enthaltenen einfach ungesättigten Fettsäuren die Gesundheit von Herz und Kreislauf fördern.</span><span data-ccp-props="{&quot;201341983&quot;:0,&quot;335559739&quot;:160,&quot;335559740&quot;:259}"> </span></p>
<p><b><span data-contrast="auto">Fettreicher Fisch wie Lachs und Sardinen liefert große Mengen Omega-3-Fettsäuren,</span></b><span data-contrast="auto"> die Untersuchungen zufolge den Herzschlag verlangsamen können und die gefühlte Anstrengung beim Sport verringern. Forscher der Universität Aberdeen haben festgestellt, dass Sportler, die innerhalb von drei Stunden nach einem harten Training Fischöl zu sich nahmen, eine bessere Immunfunktion aufwiesen.</span><span data-ccp-props="{&quot;201341983&quot;:0,&quot;335559739&quot;:160,&quot;335559740&quot;:259}"> </span></p>
<p><span data-contrast="auto">Auch empfehlenswert sind Nahrungsmittel, die viel </span><b><span data-contrast="auto">knochenstärkendes </span></b><a href="https://www.runnersworld.de/lexikon/kalzium/"><b><span data-contrast="none">Kalzium</span></b></a><span data-contrast="auto"> enthalten, etwa </span><b><span data-contrast="auto">Grünkohl und Brokkoli, Tofu, Nüsse, Milchprodukte</span></b><span data-contrast="auto"> sowie Mineralwasser mit hohem Kalziumgehalt oder mit Kalzium angereicherte Pflanzenmilch.</span><span data-ccp-props="{&quot;201341983&quot;:0,&quot;335559739&quot;:160,&quot;335559740&quot;:259}"> </span></p>
<p><span data-contrast="auto">Du als Läuferin oder Läufer solltest unbedingt bewusst auf den Elektrolytgehalt in deinem Mineralwasser schauen. Ein gutes Mineralwasser enthält einen hohen Anteil an Kalzium, Magnesium, Natrium, Chlorid und Kalium. Wichtige Elektrolyte, die du über deinen Schweiß während des Laufens verlierst, kannst du so schneller wieder aufnehmen.</span><span data-ccp-props="{&quot;201341983&quot;:0,&quot;335559739&quot;:160,&quot;335559740&quot;:259}"> </span></p>
<p><span data-ccp-props="{&quot;201341983&quot;:0,&quot;335559739&quot;:160,&quot;335559740&quot;:259}"> </span></p>
<p><a href="https://www.runnersworld.de/gesund-essen-trinken/mineralwasser-das-wichtigste-sport-lebensmittel/"><span data-contrast="none">Was du über Mineralwasser wissen soll</span></a><span data-contrast="none">test</span><span data-ccp-props="{&quot;201341983&quot;:0,&quot;335559739&quot;:160,&quot;335559740&quot;:259}"> </span></p>
<p><span data-ccp-props="{&quot;201341983&quot;:0,&quot;335559739&quot;:160,&quot;335559740&quot;:259}"> </span></p>
<p><b><span data-contrast="auto">Mentale Erholung</span></b><span data-ccp-props="{&quot;201341983&quot;:0,&quot;335559739&quot;:160,&quot;335559740&quot;:259}"> </span></p>
<p><span data-contrast="auto">Auch die psychische Erholung ist ein wichtiger Bestandteil der Regeneration, sie gehört zur Regenerationspyramide. Dazu können verschiedene </span><b><span data-contrast="auto">Entspannungsübungen oder Meditation mit speziellen Atemtechniken</span></b><span data-contrast="auto"> gehören. Mentale Regeneration kann aber auch ganz einfach sein: „Mal eine andere Sportart ausprobieren, um den Kopf frei zu bekommen, Zeit mit Freunden oder der Familie verbringen, Musik hören, ins Kino oder in die Oper gehen – je nach Geschmack. Ein Buch lesen. Oder einfach mal nichts tun, auch das kann sehr erholsam sein“, sagt Wolfgang Friedrich. Profis arbeiten mit cleveren Techniken, wie z. B. Selbstgesprächsregulation oder Atementspannungsübungen, die sie mit Sportpsychologen oder -psychologinnen einüben.</span><span data-ccp-props="{&quot;201341983&quot;:0,&quot;335559739&quot;:160,&quot;335559740&quot;:259}"> </span></p>
<p><b><span data-contrast="auto">Regeneration im Sport: Ruhetage und Erholungswochen einplanen</span></b><span data-ccp-props="{&quot;201341983&quot;:0,&quot;335559739&quot;:160,&quot;335559740&quot;:259}"> </span></p>
<p><span data-contrast="auto">Während du unmittelbar nach dem Laufen nicht viel mehr für die Regeneration tun musst, als deine Energiespeicher wieder aufzufüllen und dich zu entspannen, werden die darauffolgenden Stunden häufig als Gelegenheit betrachtet, den Regenerationsprozess durch vermeintliche Wundermittel wie Eisbäder und Massagen zu beschleunigen. Laut Goom sollten sich Läuferinnen und Läufer aber besser auf die langfristige Planung und nicht auf kurzfristige Lösungen konzentrieren. „Das Wichtigste ist, dass man Regenerationsphasen einplant, also Ruhetage und etwa alle vier Wochen eine Erholungswoche – insbesondere wenn deine Trainingsbelastung zunimmt.“</span><span data-ccp-props="{&quot;201341983&quot;:0,&quot;335559739&quot;:160,&quot;335559740&quot;:259}"> </span></p>
<p><b><span data-contrast="auto">Was bringt Auslaufen?</span></b><span data-ccp-props="{&quot;201341983&quot;:0,&quot;335559739&quot;:160,&quot;335559740&quot;:259}"> </span></p>
<p><span data-contrast="auto">Viele Läufer und Läuferinnen schwören auf ein ausgiebiges Cool-down nach dem Training, andere halten das für Zeitverschwendung. Wissenschaftlich ist dies nicht eindeutig belegt. Eine Sichtung jüngerer Forschungsergebnisse in der Fachzeitschrift „Sports Medicine“ brachte kaum Hinweise darauf, dass eine „Abkühlphase“ nach dem Training etwas brächte. Allerdings empfinden es viele Läuferinnen und Läufer als unangenehm, abrupt von 100 auf null abzubremsen, und das persönliche Körpergefühl ist als Orientierung entscheidend. </span><b><span data-contrast="auto">Tue, ungeachtet der Studienlage, was dir behagt! </span></b><span data-contrast="auto">Zu dieser Empfehlung der stark individualisierten Regeneration kommt auch die bereits erwähnte Langzeitstudie REGman.</span><span data-ccp-props="{&quot;201341983&quot;:0,&quot;335559739&quot;:160,&quot;335559740&quot;:259}"> </span></p>
<p><b><span data-contrast="auto">Ist Stretching (Dehnen) gut für die Regeneration?</span></b><span data-ccp-props="{&quot;201341983&quot;:0,&quot;335559739&quot;:160,&quot;335559740&quot;:259}"> </span></p>
<p><span data-contrast="auto">Ähnlich uneindeutig wie beim Cool-down ist auch die Studienlage zum Dehnen nach dem Laufen – ein auch unter Läufern und Läuferinnen konträr diskutiertes Thema. </span><b><span data-contrast="auto">„Es gibt sehr wenig Belege dafür, dass regelmäßiges Dehnen sich positiv auf die Regeneration auswirkt“,</span></b><span data-contrast="auto"> so Goom. Die lange weithin akzeptierte These, Dehnen nach dem Laufen schütze vor Muskelkater und Verletzungen, beruhte auf der Vorstellung, Dehnen erhöhe den Blutfluss zu den geschädigten Muskeln, spüle die durch sportliche Belastung hervorgerufenen Stoffwechselendprodukte heraus und stelle den für Reparaturen benötigten Sauerstoff zur Verfügung. Das klingt plausibel, doch Studien zeigen, dass Dehnen weder Muskelkater noch Verletzungen verhindert. Eine im „British Journal of Sports Medicine“ veröffentlichte Studie zur therapeutischen Verletzungsprävention legt offen, dass alle untersuchten Maßnahmen zur Verletzungsvorbeugung einen positiven Effekt aufweisen – außer Dehnen.</span><span data-ccp-props="{&quot;201341983&quot;:0,&quot;335559739&quot;:160,&quot;335559740&quot;:259}"> </span></p>
<p><span data-ccp-props="{&quot;201341983&quot;:0,&quot;335559739&quot;:160,&quot;335559740&quot;:259}"> </span></p>
<p><a href="https://www.runnersworld.de/krafttraining-stretching/die-wichtigsten-dehnuebungen-fuer-laeufer/"><span data-contrast="none">Alles über Dehnen und Mobilisation</span></a><span data-ccp-props="{&quot;201341983&quot;:0,&quot;335559739&quot;:160,&quot;335559740&quot;:259}"> </span></p>
<p><span data-ccp-props="{&quot;201341983&quot;:0,&quot;335559739&quot;:160,&quot;335559740&quot;:259}"> </span></p>
<p><b><span data-contrast="auto">Weitere Methoden: Massage, Kompression, Eis, Wärme, Sauna und Faszienrolle</span></b><span data-ccp-props="{&quot;201341983&quot;:0,&quot;335559739&quot;:160,&quot;335559740&quot;:259}"> </span></p>
<p><span data-contrast="auto">Tom Goom weist darauf hin, dass es nur wenige Produkte gibt, die die Regeneration nachweislich fördern. „Es gibt Hinweise, dass über Nacht getragene </span><b><span data-contrast="auto">Kompressionskleidung</span></b><span data-contrast="auto"> helfen könnte und dass die Nutzung von </span><b><span data-contrast="auto">Schaumstoffrollen (Faszienrollen)</span></b><span data-contrast="auto"> die Regeneration der Muskeln unterstützt.“ Doch solange man einer ausreichenden Regenerationsdauer Vorrang gebe, seien keine zusätzlichen Maßnahmen nötig, wie der Experte betont.</span><span data-ccp-props="{&quot;201341983&quot;:0,&quot;335559739&quot;:160,&quot;335559740&quot;:259}"> </span></p>
<p><span data-contrast="auto">Viele Läuferinnen und Läufer machen Übungen auf Schaumstoffrollen als Regenerationshilfe. Ziel der Anwendung mit der Rolle ist es, durch sanften Druck auf unmittelbar zuvor aktive Muskeln die Blutzirkulation in den Muskeln zu unterstützen, sie wieder elastischer zu machen und somit ihre Regeneration zu fördern („myofasziales Lösen“). Die Faszien sind die Bindegewebsstrukturen, die die Muskeln umhüllen. Sie werden auch als Muskelhaut bezeichnet.</span><span data-ccp-props="{&quot;201341983&quot;:0,&quot;335559739&quot;:160,&quot;335559740&quot;:259}"> </span></p>
<p><span data-ccp-props="{&quot;201341983&quot;:0,&quot;335559739&quot;:160,&quot;335559740&quot;:259}"> </span></p>
<p><a href="https://www.runnersworld.de/krafttraining-stretching/faszientraining/"><span data-contrast="none">So geht Faszientraining</span></a><span data-ccp-props="{&quot;201341983&quot;:0,&quot;335559739&quot;:160,&quot;335559740&quot;:259}"> </span></p>
<p><span data-ccp-props="{&quot;201341983&quot;:0,&quot;335559739&quot;:160,&quot;335559740&quot;:259}"> </span></p>
<p><b><span data-contrast="auto">Erste Hilfe bei Muskelkater</span></b><span data-ccp-props="{&quot;201341983&quot;:0,&quot;335559739&quot;:160,&quot;335559740&quot;:259}"> </span></p>
<p><span data-contrast="auto">Wenn du bereits Muskelkater hast, solltest du </span><b><span data-contrast="auto">auf keinen Fall dehnen oder die Schaumstoffrolle anwenden.</span></b><span data-contrast="auto"> „Hierbei handelt es sich um kleinste Muskelverletzungen bzw. Muskelrisse, die sich durch Massage eher verschlimmern können. Man sollte äußerst vorsichtig sein. Selbst Dehnen ist nicht geeignet. Besser ist aktive Ruhe: leichte, lockere Bewegung, z. B. spazieren gehen oder lockeres Schwimmen“, sagt Wolfgang Friedrich. Es bestehe zudem die Annahme, dass </span><b><span data-contrast="auto">Vitamin C</span></b><span data-contrast="auto"> bei Muskelkater helfen könne, am besten in Form einer </span><b><span data-contrast="auto">Kirschsaft-Apfelsaftmischung</span></b><span data-contrast="auto">, so Friedrich.</span><span data-ccp-props="{&quot;201341983&quot;:0,&quot;335559739&quot;:160,&quot;335559740&quot;:259}"> </span></p>
<p><span data-ccp-props="{&quot;201341983&quot;:0,&quot;335559739&quot;:160,&quot;335559740&quot;:259}"> </span></p>
<p><a href="https://www.runnersworld.de/verletzungen-vorbeugung/muskelkater/"><span data-contrast="none">Wie Muskelkater entsteht und was hilft</span></a><span data-ccp-props="{&quot;201341983&quot;:0,&quot;335559739&quot;:160,&quot;335559740&quot;:259}"> </span></p>
<p><span data-ccp-props="{&quot;201341983&quot;:0,&quot;335559739&quot;:160,&quot;335559740&quot;:259}"> </span></p>
<p><b><span data-contrast="auto">Kältetherapie zur Regeneration: Was bringt ein Eisbad?</span></b><span data-ccp-props="{&quot;201341983&quot;:0,&quot;335559739&quot;:160,&quot;335559740&quot;:259}"> </span></p>
<p><span data-contrast="auto">Die Kältetherapie (Kaltwasserimmersion) soll die Blutgefäße verengen, den Stoffwechsel verlangsamen und so Schwellungen und Gewebezerfall entgegenwirken. Eine im Fachblatt „PLoS One“ veröffentlichte Metaanalyse wissenschaftlicher Studien liefert allerdings keinerlei Hinweise darauf, dass Eisbäder in den ersten vier Tagen nach einer sportlichen Betätigung nennenswerte Effekte auf die Regeneration hätten. Einige Studien deuten sogar darauf hin, dass Eisbäder die Muskelanpassung nach dem Sport behindern.</span><span data-ccp-props="{&quot;201341983&quot;:0,&quot;335559739&quot;:160,&quot;335559740&quot;:259}"> </span></p>
<p><span data-contrast="auto">Die REGman-Langzeitstudie ergab in diesem Zusammenhang, dass </span><b><span data-contrast="auto">Kaltwasserimmersion unmittelbar im Anschluss an eine intensive Trainingseinheit</span></b><span data-contrast="auto"> gegenüber einer passiven Regeneration (wie beispielsweise Massage oder Sauna) die Leistungsfähigkeit bis zum Folgetag erhöhen kann. Eine kaltes Ganzkörperbad war dabei wirksamer als eine Kältetherapie nur einzelner Körperteile.</span><span data-ccp-props="{&quot;201341983&quot;:0,&quot;335559739&quot;:160,&quot;335559740&quot;:259}"> </span></p>
<p><b><span data-contrast="auto">Kneippen: Regeneration wie in guten alten Zeiten</span></b><span data-ccp-props="{&quot;201341983&quot;:0,&quot;335559739&quot;:160,&quot;335559740&quot;:259}"> </span></p>
<p><span data-contrast="auto">Wieso testest du nicht mal ganz altbewährte Methoden aus, wie z. B. die kalten Güsse nach Kneipp (Knie- und Schenkelguss) mit einem kalten Wasserstrahl, den man ganz einfach mit dem Duschen verbinden kann.</span><span data-ccp-props="{&quot;201341983&quot;:0,&quot;335559739&quot;:160,&quot;335559740&quot;:259}"> </span></p>
<p><b><span data-contrast="auto">Wärme zur Muskelentspannung</span></b><span data-ccp-props="{&quot;201341983&quot;:0,&quot;335559739&quot;:160,&quot;335559740&quot;:259}"> </span></p>
<p><span data-contrast="auto">Auch das andere Ende der Temperaturskala ist seit jeher eine beliebte Regenerationsmethode. </span><b><span data-contrast="auto">Wärme fördert die Muskelentspannung und kann positive Veränderungen auf Zellebene anstoßen,</span></b><span data-contrast="auto"> die eine effektivere Flüssigkeitszirkulation durch den Körper unterstützen.</span><span data-ccp-props="{&quot;201341983&quot;:0,&quot;335559739&quot;:160,&quot;335559740&quot;:259}"> </span></p>
<p><span data-contrast="auto">„Jeder ist anders“, sagt die Londonder Lauftrainerin </span><a href="https://runwithelkie.co.uk/%22%20/t%20%22_blank"><span data-contrast="none">Elkie Mace</span></a><span data-contrast="auto">. „Man sollte auf seinen Körper hören und tun, was immer einem guttut. Ich persönlich gehe nach langen, harten Trainingsläufen oder Wettkämpfen auf Asphalt gelegentlich ins Eisbad. Meiner Erfahrung nach verringern die kalten Temperaturen Muskelschmerzen und Entzündungen, wodurch ich schneller wieder das Training aufnehmen kann. Aber wenn ich anderen Läufern Eisbäder empfehle, erkläre ich, dass es Belege dafür gibt, dass kaltes Wasser die Anpassung der Muskeln an die Trainingsanforderungen verlangsamen kann.“</span><span data-ccp-props="{&quot;201341983&quot;:0,&quot;335559739&quot;:160,&quot;335559740&quot;:259}"> </span></p>
<p><b><span data-contrast="auto">Eindeutig: Guter Schlaf ist die beste Regeneration</span></b><span data-ccp-props="{&quot;201341983&quot;:0,&quot;335559739&quot;:160,&quot;335559740&quot;:259}"> </span></p>
<p><span data-contrast="auto">Eindeutig belegt ist jedoch: Guter Schlaf ist das beste Mittel zur Regeneration. Der wohl eindrücklichste Beleg sind die negativen Folgen von Schlafmangel. Eine im „Journal of Pediatric Orthopedics“ veröffentlichte Studie von 2014 ergab, dass Sportler, die weniger als acht Stunden schlafen, ein 1,7-mal größeres Verletzungsrisiko aufweisen als solche, die mehr als acht Stunden schlafen. Das überrascht nicht, schließlich ist der Körper im Schlaf auf Wachstum und Wiederherstellung ausgelegt: </span><b><span data-contrast="auto">Beschädigte Zellen werden repariert und erneuert, Wunden verheilen, Krankheiten kurieren über Nacht aus.</span></b><span data-contrast="auto"> Während sich zu den bisher genannten Regenerationstipps Pro und Kontra die Waage halten und das persönliche Empfinden eine große Rolle für die jeweilige Wirksamkeit spielt, gibt es somit eine Regenerationsstrategie, über die unter Fachleuten Einigkeit herrscht: guter Schlaf.</span><span data-ccp-props="{&quot;201341983&quot;:0,&quot;335559739&quot;:160,&quot;335559740&quot;:259}"> </span></p>
<p><b><span data-contrast="auto">Was muss ich bei meiner Regeneration nach einem Marathon, Halbmarathon oder 10-km-Lauf beachten?</span></b><span data-ccp-props="{&quot;201341983&quot;:0,&quot;335559739&quot;:160,&quot;335559740&quot;:259}"> </span></p>
<p><span data-contrast="auto">„Vergleichbar mit der Ernährungsperiodisierung, in welcher die Ernährung an die individuelle Belastung angepasst wird, sollte auch die Regeneration an die individuelle Belastung angepasst werden. Die Anwendung der regenerativen Maßnahmen orientiert sich somit an der Sportart, der Belastungsintensität, dem Belastungsumfang und der Belastungshäufigkeit“, sagt Wolfgang Friedrich.</span><span data-ccp-props="{&quot;201341983&quot;:0,&quot;335559739&quot;:160,&quot;335559740&quot;:259}"> </span></p>
<p><span data-contrast="auto">Einen Marathon ambitioniert zu laufen, stelle eine nicht zu unterschätzende physische und psychische Belastung dar, sagt Friedrich. „Ich empfehle immer eine Entlastung dessen, was sehr stark belastet wurde. Bei einem Marathonlauf eindeutig die Beine. Ich würde einen Schwimmbadbesuch empfehlen, mit ganz lockerem Schwimmen, z. B. mithilfe eines Schwimmbretts, die Arme aufs Brett und einen lockeren Kraulbeinschlag. Die komplett andere Bewegungsart macht zudem den Kopf frei. Das ist aber sehr individuell und kommt auf den Läufer an, auch zwei bis drei Tage oder eine Woche nach einem Marathon überhaupt nichts machen, kann gute Regeneration sein.“</span><span data-ccp-props="{&quot;201341983&quot;:0,&quot;335559739&quot;:160,&quot;335559740&quot;:259}"> </span></p>
<p><span data-contrast="auto">Generell gelte laut Friedrich die Regel: „Je länger die Belastung, desto länger die Regeneration.“ Ein Marathonläufer sollte also mehr Tage für die Erholung einplanen als ein Halbmarathonläufer und dieser wiederum länger als die 10-km-Läuferin. Als Faustformel für die </span><b><span data-contrast="auto">Laufpause nach einem Wettkampf gilt: Anzahl der Ruhetage = halbe Wettkampfdistanz.</span></b><span data-contrast="auto"> Nach einem Marathon darfst du dir also gern drei Wochen Laufpause gönnen, nach einem Halbmarathon 10 Tage und nach einem Zehner kannst du schon am nächsten Wochenende wieder loslegen. Kurze und sehr langsame Joggingrunden kannst du aber auch vorher schon wieder drehen, wenn du dich danach fühlst – diese dienen der aktiven Regeneration.</span><span data-ccp-props="{&quot;201341983&quot;:0,&quot;335559739&quot;:160,&quot;335559740&quot;:259}"> </span></p>
<p><b><span data-contrast="auto">Aktive Erholung durch sanfte Bewegung</span></b><span data-ccp-props="{&quot;201341983&quot;:0,&quot;335559739&quot;:160,&quot;335559740&quot;:259}"> </span></p>
<p><span data-contrast="auto">Ein fast genauso wichtiges Hilfsmittel für die Regeneration wie Schlaf ist die alte, immer wieder aufs Neue bewährte Läuferweisheit, dass </span><b><span data-contrast="auto">auf jeden harten Trainingstag ein vergleichsweise leichter</span></b><span data-contrast="auto"> folgen sollte. Das heißt aber nicht, dass du den Tag auf dem Sofa verbringen solltest – die Wissenschaft spricht sich für „aktive Erholung“ aus. Eine Studie des American Council of Exercise und der Western State Colorado University (USA) kam zu dem Schluss, dass</span><b><span data-contrast="auto"> aktive Erholung mit moderater Trainingsintensität der Leistungsfähigkeit von Ausdauersportlern am zuträglichsten</span></b><span data-contrast="auto"> ist.</span><span data-ccp-props="{&quot;201341983&quot;:0,&quot;335559739&quot;:160,&quot;335559740&quot;:259}"> </span></p>
<p><span data-contrast="auto">Auch das Fazit einer im „Journal of Sports Sciences“ veröffentlichten Studie lautet: „Eine aktive Regeneration nach anstrengender sportlicher Betätigung beseitigt im Blut angesammeltes Laktat schneller als eine passive Regeneration. Der Unterschied ist abhängig von der Intensität der regenerativen Belastung.“</span><span data-ccp-props="{&quot;201341983&quot;:0,&quot;335559739&quot;:160,&quot;335559740&quot;:259}"> </span></p>
<p><b><span data-contrast="auto">Was aber bedeutet aktive Regeneration konkret?</span></b><span data-contrast="auto"> Gemeint sind sportliche Betätigungen, die dein Herz-Kreislauf-System nicht zu stark fordern und deinen Körper nur wenig belasten. „Eine von mir trainierte Läuferin fuhr am Tag nach dem Laufen gern Rollerblades“, sagt Mace. „Das bringt den Blutfluss in Schwung, wirkt auf das Herz-Kreislauf-System und fördert außerdem Gleichgewichtssinn und Koordination.“</span><span data-ccp-props="{&quot;201341983&quot;:0,&quot;335559739&quot;:160,&quot;335559740&quot;:259}"> </span></p>
<p><span data-ccp-props="{&quot;201341983&quot;:0,&quot;335559739&quot;:160,&quot;335559740&quot;:259}"> </span></p>
<p><a href="https://www.runnersworld.de/training-basiswissen/die-besten-alternativen-zum-joggen/"><span data-contrast="none">Alternativtraining: Die besten Alternativen zum Laufen</span></a><span data-ccp-props="{&quot;201341983&quot;:0,&quot;335559739&quot;:160,&quot;335559740&quot;:259}"> </span></p>
<p><span data-ccp-props="{&quot;201341983&quot;:0,&quot;335559739&quot;:160,&quot;335559740&quot;:259}"> </span></p>
<p><span data-contrast="auto">Falls du für einen Langstreckenwettkampf trainierst und fleißig Laufkilometer sammeln musst, kann dein Ruhetag aus leichtem Joggen bestehen. Das Beispiel der Rollerblade-fahrenden Läuferin zeigt allerdings sehr schön, dass alternative Sportarten nicht nur die Regeneration, sondern auch andere Fähigkeiten fördern. Und davon profitierst du wiederum beim Laufen. Laut Mace wirkt sich ein Wechsel der Sportart zudem positiv auf die geistige Frische und mentale Stärke aus: „Alternativtraining kann eine belebende Abwechslung zum harten, monotonen Lauftraining sein.“ Ein wichtiger Punkt vor allem für ambitionierte Läufer, denn</span><b><span data-contrast="auto"> mentale Erschöpfung kann die Leistungsfähigkeit ebenso hemmen wie körperliche.</span></b><span data-ccp-props="{&quot;201341983&quot;:0,&quot;335559739&quot;:160,&quot;335559740&quot;:259}"> </span></p>
<p><span data-ccp-props="{&quot;201341983&quot;:0,&quot;335559739&quot;:160,&quot;335559740&quot;:259}"> </span></p>
<p><span data-contrast="auto">Ein Erklärvideo von RUNNER’S WORLD zu der richtigen Regeneration nach dem Laufen findest du </span><a href="https://www.runnersworld.de/training-basiswissen/regeneration-im-lauftraining/?utm_source=newsletter&amp;utm_campaign=rw-newsletter&amp;utm_content=artikel-teaser"><span data-contrast="none">HIER</span></a><span data-contrast="auto">.</span><span data-ccp-props="{&quot;201341983&quot;:0,&quot;335559739&quot;:160,&quot;335559740&quot;:259}"> </span></p>
<p><span data-contrast="auto"> </span><span data-ccp-props="{&quot;201341983&quot;:0,&quot;335559739&quot;:160,&quot;335559740&quot;:259}"> </span></p>
<p><b><span data-contrast="auto">Fazit: Hydrierung, Ernährung, Ruhetage und Schlaf sind die Schlüssel zu guter Regeneration</span></b><span data-ccp-props="{&quot;201341983&quot;:0,&quot;335559739&quot;:160,&quot;335559740&quot;:259}"> </span></p>
<p><span data-contrast="auto">Flüssigkeitsaufnahme, Ernährung, Ruhetage und Schlaf sind die Schlüssel zu guter Regeneration. </span><b><span data-contrast="auto">Schlaf ist der wichtigste. </span></b><span data-contrast="auto">Schlafmangel kann sich sehr negativ auf Leistungsfähigkeit, Psyche und Gesundheit auswirken.</span><span data-ccp-props="{&quot;201341983&quot;:0,&quot;335559739&quot;:160,&quot;335559740&quot;:259}"> </span></p>
<p><span data-contrast="auto">Alles in allem liefern die hier vorgestellten wissenschaftlichen Erkenntnisse zwar keine Universalformel oder Geheimtipp zur Förderung der Regeneration, zeigen aber deutlich, dass Läuferinnen und Läufer besser regenerieren, wenn sie auf:</span><span data-ccp-props="{&quot;201341983&quot;:0,&quot;335559739&quot;:160,&quot;335559740&quot;:259}"> </span></p>
<ul>
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<li data-leveltext="" data-font="Symbol" data-listid="4" data-list-defn-props="{&quot;335552541&quot;:1,&quot;335559684&quot;:-2,&quot;335559685&quot;:720,&quot;335559991&quot;:360,&quot;469769226&quot;:&quot;Symbol&quot;,&quot;469769242&quot;:&#091;8226&#093;,&quot;469777803&quot;:&quot;left&quot;,&quot;469777804&quot;:&quot;&quot;,&quot;469777815&quot;:&quot;multilevel&quot;}" aria-setsize="-1" data-aria-posinset="4" data-aria-level="1"><span data-contrast="auto">ausreichend Schlaf und</span><span data-ccp-props="{&quot;201341983&quot;:0,&quot;335559739&quot;:160,&quot;335559740&quot;:259}"> </span></li>
<li data-leveltext="" data-font="Symbol" data-listid="4" data-list-defn-props="{&quot;335552541&quot;:1,&quot;335559684&quot;:-2,&quot;335559685&quot;:720,&quot;335559991&quot;:360,&quot;469769226&quot;:&quot;Symbol&quot;,&quot;469769242&quot;:&#091;8226&#093;,&quot;469777803&quot;:&quot;left&quot;,&quot;469777804&quot;:&quot;&quot;,&quot;469777815&quot;:&quot;multilevel&quot;}" aria-setsize="-1" data-aria-posinset="5" data-aria-level="1"><span data-contrast="auto">regelmäßige (aktive) Ruhetage</span><span data-ccp-props="{&quot;201341983&quot;:0,&quot;335559739&quot;:160,&quot;335559740&quot;:259}"> </span></li>
</ul>
<p><span data-contrast="auto">achten.</span><span data-ccp-props="{&quot;201341983&quot;:0,&quot;335559739&quot;:160,&quot;335559740&quot;:259}"> </span></p>
<p><span data-contrast="auto">Stretching, Schaumstoffrolle, Massage, Sauna, Eisbäder, Kneippsche Güsse, Wärmeanwendungen und Co. sind Extras, die du ausprobieren kannst, um herauszufinden, ob und was davon dir etwas bringt. Wem welche Methode hilft, das ist sehr individuell. Vor allem jedoch solltest du dir bewusst machen, dass Erholung für deine läuferischen Fortschritte und für die langfristige Freude am Laufen genauso unverzichtbar ist wie das Training selbst. In diesem Sinne: Viel Spaß beim Entspannen!</span><span data-ccp-props="{&quot;201341983&quot;:0,&quot;335559739&quot;:160,&quot;335559740&quot;:259}"> </span></p>
<p>Textinhalt mit freundlicher Genehmigung von RUNNER´S WORLD Deutschland</p>
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		<title>Das ideale Krafttraining für Läufer &#8211; Die wichtigsten Grundsätze und Übungen</title>
		<link>https://marathonhamburg.de/das-ideale-krafttraining-fuer-laeufer-die-wichtigsten-grundsaetze-und-uebungen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Reinald Achilles]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 29 Sep 2023 11:24:10 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Laufthemen]]></category>
		<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Training]]></category>
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		<p>Krafttraining steht bei den meisten Läuferinnen und Läufern nicht ganz oben auf der Prioritätenliste. Dabei sollten auch Ausdauersportlerinnen und -sportler Gewichte stemmen. Wir verraten, welche Vorteile für das Krafttraining sprechen – und wie Sie es am besten in Ihr Lauftraining einbauen.</p>
<p><strong>Warum ist Krafttraining auch für Läufer wichtig?</strong></p>
<p>Es gibt allerlei Gründe, weshalb Läuferinnen und Läufern Krafttraining gegenüber skeptisch eingestellt sind – oder es sogar kategorisch ablehnen. Viele haben die Sorge, dass sie durch Krafttraining Muskelmasse und damit Körpergewicht zulegen. Einige sehen auch einfach den Nutzen als gering an und möchten die Trainingszeit, die ihnen zur Verfügung steht, lieber ins spezifische Ausdauertraining investieren. Und wieder andere haben schlichtweg keine Lust darauf, in einem Fitnessstudio Eisen zu stemmen. Doch falls Kraftübungen keinen oder nur wenig Platz in Ihrem Trainingsprogramm haben, lassen Sie sportliches Potenzial ungenutzt.</p>
<p>Unzählige sport- und trainingswissenschaftliche Untersuchungen der vergangenen Jahre zeigen, dass Krafttraining auch für Ausdauerathletinnen und -athleten zahlreiche Vorteile mitbringt. Logisch, mit Kräftigungsprogrammen stärkt man die Muskeln. Doch es ist nicht primär der Kraftzuwachs, der für Krafttraining spricht, sondern weitere positive Aspekte.</p>
<p>Hier eine Auswahl der wichtigsten Fähigkeiten und Faktoren, die Läuferinnen und Läufer durch Krafttraining verbessern können:</p>
<ul>
<li>Verletzungsrisiko</li>
<li>Knochendichte</li>
<li>Mobilität/Beweglichkeit</li>
<li>Ermüdungsresistenz</li>
<li>Laufökonomie</li>
<li>Koordination</li>
<li>Laufstil</li>
<li>Dysbalancen</li>
<li>Hormonhaushalt</li>
<li>Energieumsatz (Hier muss angemerkt werden, dass all jene, die bereits Probleme haben, ihren Energiebedarf zu decken, durch zusätzliches Training natürlichen ihren Kalorienumsatz und Nährstoffbedarf weiter erhöhen.)</li>
</ul>
<p>Die Vorteile des Krafttrainings für Läuferinnen und Läufer sind also zahlreich. Doch wie sollten Sie Krafttraining optimal in Ihr Lauftraining einbauen?</p>
<p><strong>Welches Krafttraining eignet sich für Läufer?</strong></p>
<p>Zunächst einmal müssen wir eine Sache klären: Krafttraining ist nicht gleich Krafttraining. Oft wird schon Bodyweight-Training, also das Training mit dem eigenen Körpergewicht, als Krafttraining bezeichnet. Dabei sollte man hierbei lieber von Stabilisationstraining (&#8222;Stabi&#8220;) oder Athletiktraining sprechen. In diesem Artikel geht es um das Training mit schweren Gewichten, für das Sie wirklich Kraft benötigen.</p>
<p>Doch das übliche Muckibuden-Programm aus Bankdrücken, Bizeps-Curls und Beinpressen lassen den Körper auf Dauer sicher athletischer aussehen, sind jedoch praktisch nutzlos, wenn Sie in erster Linie besser laufen möchten. Diese Übungen zielen nämlich auf einzelne Muskeln oder kleinere Muskelgruppen ab, wodurch oftmals Dysbalancen zwischen großen Muskelgruppen und der Gelenkmuskulatur entstehen.</p>
<p>Genau aus diesem Grund sollten Läuferinnen und Läufer ein Krafttrainingsprogramm absolvieren, das die wirklich wichtigen Muskelgruppen anspricht und zugleich ausgewogen entwickelt.</p>
<p><strong>Welche Muskelgruppen soll ich als Läufer trainieren?</strong></p>
<p>Es gibt unzählige Übungen und Trainingsprinzipien. Wichtig zu verstehen ist, dass die Übungen, die wir für Sie zusammengestellt haben, sich schwerpunktmäßig an vier Grundprinzipien – man kann auch Regeln dazu sagen – orientieren, die sich ganz wesentlich von anderen, nicht für Läufer konzipierten Übungsformen unterscheiden.</p>
<p><strong>1. Die hinteren Muskelpartien trainieren</strong></p>
<p>Sportler vernachlässigen oftmals diejenigen Muskelpartien, die sie nicht sehen. Während bei den gängigsten Kraftübungen Quadrizeps (vordere Oberschenkelmuskulatur) und Brustmuskeln gut ausgebildet werden, finden sich Defizite im Rückenbereich und bei der rückseitigen Oberschenkelmuskulatur (Hamstring beziehungsweise ischiocrurale Muskulatur). Dabei sorgen die Muskeln im Lendenwirbelbereich beim Laufen für Vortrieb und die oberen Rückenmuskeln unterstützen eine ökonomische Körperhaltung.</p>
<p>Wer im Oberkörper einknickt, kann nicht effizient laufen und wird mehr Energie aufwenden müssen. Bei vielen Läufern und Läuferinnen sind zudem die vorderen Oberschenkelmuskeln stärker ausgebildet als die hinteren, wodurch ein Kraftungleichgewicht (Dysbalance) entsteht, das die Hauptursache für wiederkehrende Hamstring-Verletzungen ist. Außerdem übertragen schwache Hamstrings mehr Belastungen auf das Kniegelenk<strong>.</strong></p>
<p><strong>2. Das Körperzentrum stärken</strong></p>
<p>Das sogenannte Core-Training zur Entwicklung von Kraft und Stabilität des Rumpfes ist unter Läuferinnen und Läufern längst in aller Munde. Und das ist gut so! Core-Training kann durch eine Stärkung der Haltungsmuskulatur alle anderen Übungen und Trainingseinheiten effizienter gestalten.</p>
<p><a href="https://www.runnersworld.de/krafttraining-stretching/core-training-fuer-eine-starke-koerpermitte/">Core-Training: Übungen für eine starke Körpermitte</a></p>
<p>Zum Körperzentrum zählen alle Muskeln im Bereich der Hüften und darüber, die das Rückgrat stützen und alle Beuge-, Streck- und Rotationsbewegungen des Rumpfes und der Hüften ermöglichen. Eine gut ausgebildete Rumpf-Muskulatur fördert so die Laufleistung. Starke Bauch- und Hüftmuskeln sorgen für kräftige, ausgreifende Schritte, ein überlegenes Beschleunigungsvermögen und höhere Ermüdungsresistenz bei Tausenden von Laufschritten.</p>
<p><strong>3. Die richtige Mischung finden</strong></p>
<p>Bei der Auswahl geeigneter Übungen und Trainingsprinzipien neigen Sportler gerne zu solchen, die ihre natürlichen Fähigkeiten betonen. Da Läuferinnen und Läufer über eine gute Ausdauer verfügen, setzten sie, wenn sie schon mal im Fitnessstudio trainieren, häufig auf die Formel: geringe Gewichte, viele Wiederholungen. Die meisten Läuferinnen und Läufer schwören sogar auf Bodyweight-Übungen, also Übungen ganz ohne Geräte. Viele befürchten, durch echtes Krafttraining Muskelmasse aufzubauen und somit langsamer zu laufen.</p>
<p>Um gezielt Kraft aufzubauen, benötigt man jedoch eher höhere Gewichte, auch wenn man dann weniger Wiederholungen schafft. Die ideale Satz- und Wiederholungszahl für einen wirklichen Kraftzuwachs liegt bei zwei bis drei Sätzen mit jeweils sechs bis acht Wiederholungen. Sie sollten also bei Übungen mit Zusatzgewicht (Langhantel, Kurzhantel, Kettlebell) ein Gewicht wählen, mit dem Sie eine Übung sechs- bis achtmal sauber ausführen können. Würden Sie deutlich mehr Wiederholungen schaffen, ist das Gewicht zu leicht, andersherum zu schwer.</p>
<p>Der Vorteil von kräftigen Muskeln: Sie sind erforderlich, um die Gelenke zu stabilisieren (was wiederum die Bänder und Sehnen entlastet), die Spurtstärke zu verbessern und Steigungen besser zu bewältigen. Und ganz sicher müssen Sie sich keine Gedanken machen, an Gewicht zuzulegen: Die Bildung von spürbar mehr Muskelmasse erfordert eine dauerhaft höhere Kalorienzufuhr, die bei Läufern kaum gegeben ist, sowie ein speziell auf den Muskelumfang und nicht die Muskelleistung ausgelegtes Gewichtstraining.</p>
<p><strong>4. Die Koordination verbessern</strong></p>
<p>Laufen ist Ihre Hauptsportart und soll es auch bleiben, weshalb Sie eine Routine fürs Krafttraining brauchen, die Ihre Laufleistung nicht beeinträchtigt. Der Schlüssel zu einem wirkungsvollen Training sind Kombinationsbewegungen, das heißt Übungen, bei denen gleichzeitig mehr als ein Gelenk bewegt wird. Das fordert und fördert die Koordinationsfähigkeit und das Zusammenspiel der Muskeln.</p>
<p>So bringen Ihnen komplexe Bewegungsabläufe wie bei Ausfallschritten mehr Nutzen in kürzerer Zeit als zum Beispiel auf nur ein Gelenk isoliert wirkende Übungen wie Bizeps-Curls. Außerdem sind bei allen Übungen, die wir weiter unten zeigen, neben den primären Körperpartien (Schultern bei der Schulterpresse, Beine bei den Knienbeugen) auch weitere Muskelgruppen involviert, die den Körper stabilisieren.</p>
<p><strong>Wie oft sollten Läufer Krafttraining machen?</strong></p>
<p>Läuferinnen und Läufer wissen meist ziemlich genau, wie oft pro Woche sie laufen sollten. Aber wie häufig sollten sie ein Krafttraining absolvieren? Wir empfehlen Läuferinnen und Läufern zweimal wöchentlich Krafttraining zu machen, um deutlich spürbare Wirkung zu erzielen.</p>
<p>In der direkten Vorbereitung auf einen Wettkampf, wenn Umfang und Intensität des Lauftrainings im Fokus stehen, empfehlen wir, das Krafttraining zu reduzieren und sich auf die harten, spezifischen Laufeinheiten zu konzentrieren. Eine Krafttrainingseinheit pro Woche reicht dann aus, allerdings sollten Sie zusätzlich noch Stabilisations- und Mobilisationsübungen ohne Zusatzgewichte machen. Aber gerade während der Saisonpause beziehungsweise Grundlagenphase im Winter und zwischen den spezifischen Wettkampfvorbereitungen sollten Sie das Krafttraining zum wichtigen Teil Ihres Trainingsplans machen.</p>
<p><strong>An welchen Tagen sollte ich Krafttraining machen?</strong></p>
<p>Grundsätzlich hat sich in der angewandten Trainingswissenschaft und damit auch in vielen Trainingsgruppen die Erkenntnis durchgesetzt, dass intensives Kraft- und Lauftraining am selben Tag durchgeführt werden kann – und auch sollte. Vorteil dieser Herangehensweise: Sie setzen an einem Tag zwei Reize, von denen Sie sich anschließend erholen können. Wenn Sie zweimal pro Woche intensives Lauftraining und zusätzlich an zwei weiteren Tagen intensives Krafttraining absolvieren, bleibt nicht ausreichend Zeit für die wichtige Regenration.</p>
<p>Sie könnten die Trainingseinheiten eines Mikrozyklus von einer Woche natürlich auch auf einen längeren Zeitraum aufteilen. So hätten Sie dann beispielsweise zehn oder zwölf Tage, um Ihre wichtigsten Lauf- und Krafteinheiten zu absolvieren und somit mehr Möglichkeiten diese aufzuteilen. Doch diese Herangehensweise ist für die meisten Hobbysportlerinnen und Hobbysportler unpraktisch. Viele haben feste Trainingstage im Verein und auch der lange Lauf kann bei vielen aus zeitlichen Gründen nur am Wochenende stattfinden, weshalb sich der 7-Tage-Rhythmus für die allermeisten etabliert hat.</p>
<p>Da Ihr Fokus generell auf dem Lauftraining liegt, sollten Sie übrigens zunächst Ihr Lauftraining und erst danach Ihr Krafttraining absolvieren, unabhängig von der Intensität beider Trainingseinheiten. Es gilt also immer der Merksatz: Ausdauertraining vor Krafttraining – und Ruhetage sind Ruhetage.</p>
<p><strong>Die wichtigsten Kraftübungen für Läuferinnen und Läufer</strong></p>
<p>Die nachfolgenden Übungen sprechen viele verschiedene, für Läuferinnen und Läufer wichtige, Muskelgruppen an. Wählen Sie für ein Work-out vier bis sechs Übungen aus, die Sie nacheinander absolvieren. Wie oben bereits erwähnt, sollten Sie von jeder Übung, um wirklich Kraft aufzubauen, zwei bis drei Sätze mit je sechs bis acht Wiederholungen machen. Passen Sie das Gewicht entsprechend an.</p>
<p>Falls Krafttraining für Sie komplettes Neuland ist, sollten Sie zunächst die korrekte Übungsausführung verinnerlicht haben, bevor Sie mit hohen Gewichten trainieren. Ratsam ist es, sich beim Training von einem erfahrenen Trainer begutachten zu lassen, sodass sich Fehler gar nicht erst einschleichen. Sie können sich natürlich auch mit Ihrem Smartphone filmen und schauen, ob Sie die Übung sauber ausgeführt haben.</p>
<ul>
<li>Kreuzheben mit Langhantel und gestreckten Beinen</li>
<li>Kreuzheben mit Langhantel</li>
<li>Ausfallschritte, gehende – vorwärts mit Kurzhanteln</li>
<li>Walking Lunges mit Kurzhanteln</li>
<li>Kettlebell Swings</li>
<li>Rudern mit Langhantel im Obergriff</li>
<li>Vorgebeugtes Rudern mit Langhantel</li>
<li>Hüftheben mit Langhantel und Bank</li>
<li>Hüftheben mit Bank und Langhantel</li>
<li>Kniebeugen mit Langhantel</li>
<li>Squats mit Langhantel</li>
<li>Klimmzüge im Obergriff</li>
<li>Step-ups mit Kurzhanteln</li>
<li>Step-Ups Beinwechsel oben mit Kleinhanteln</li>
<li>Hüftheben ein Bein gestreckt ranrollen mit Pezziball</li>
<li>Russian Twists mit aufgestellten Fersen und Gewichtsscheibe</li>
<li>Russian Twist mit Hantelscheibe</li>
<li>Schulterdrücken mit Langhantel</li>
<li>Military Press mit Langhantel</li>
</ul>
<p>Die Begleitvideos zu den o.g. Übungen findet ihr <a href="https://www.runnersworld.de/krafttraining-stretching/krafttraining-fuer-laeufer/?utm_source=newsletter&amp;utm_campaign=rw-newsletter&amp;utm_content=artikel-teaser" target="_blank" rel="noopener">HIER</a></p>
<p>Tipp: Vergessen Sie bei all dem Ausdauer- und Krafttraining nicht, dass Ihr Körper den richtigen Brennstoff benötigt. Mit unserem RUNNER&#8217;S WORLD Ernährungscoaching können Sie sich den passenden Ernährungsplan zusammenstellen, abgestimmt auf Ihre persönliche Verfassung und Ihre individuellen Vorlieben.</p>
<p><a href="https://runnersworld.upfit.de/?utm_source=runnersworld&amp;utm_medium=highlightlink&amp;utm_content=krafttraining-stretching/krafttraining-fuer-lauefer174738">Hier geht’s zum Ernährungscoaching</a></p>
<p>Fazit: Krafttraining lässt Sie gesünder und schneller laufen</p>
<p>Viele Läuferinnen und Läufer wissen über die Vorteile von Stabi- oder Athletiktraining, bei dem man mit dem eigenen Körpergewicht und ohne Geräte trainiert. Doch wer Muskelkraft aufbauen möchte, sollte echtes Krafttraining mit wenigen Wiederholungen, hohen Gewichten und komplexen Übungen machen. Das stärkt Ihre Muskeln und Gelenke. Nebenbei verbessert sich der Laufstil, sodass Sie effizienter und schneller laufen. Nebeneffekt: Das Verletzungsrisiko sinkt deutlich.</p>
<p><strong>Die Grundausstattung für das Läufer-Home-Gym</strong></p>
<ul>
<li>Umweltverträgliche Sportmatte: Lotuscraft</li>
<li>Belastbarer Anti-Burst Gymnastikball: Trideer</li>
<li>Kompaktes Kurzhantel-Set: Proiron</li>
<li>Fitnessband-Set in drei Stärken: Blackroll</li>
</ul>
	</div>
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